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Skyforger: Senprūsija/Old Prussia

skyforgerLabel: Thunderforge Records

Spielzeit: 58:11 Min.

Genre: Pagan Metal

Info: Facebook

Album kaufen: Shop

Hörprobe: Youtube

VÖ-Datum: 06. April 2015

 

Fünf Jahre mussten die Fans nun warten, bis die Letten von Skyforger ihr neues Album präsentieren. Als „Kurbads“ erschienen ist, war bei mir die Euphorie und das Interesse an der Pagan/Folk-Welle schon wieder deutlich am abklingen. Aber ähnlich wie auch mein Alltime-Favorit Skyclad haben Skyforger sich bis heute immer wieder in meine Playlisten geschmuggelt. Das mag nicht zuletzt daran liegen, dass die Band kein schnödes, uninspiriertes und kitschiges Folk-Gedudel wie Eluveitie, Ensiferum oder gar Korpiklaani spielen, sondern sich mit geschichtlich gut recherchierten Texten, einem dezenten Folk-Einschlag und auch einem hohen Anteil Eigenständigkeit ihre Qualität immer wieder aufs neue beweisen. Warum man sich dazu entschieden hat das neue Album auf dem Bandeigenen Label „Thunderforge Records“ zu veröffentlichen, erschließt sich mir nicht ganz. Eventuell wollte die Band einfach nur unabhängiger von der Musikindustrie sein.

Skyforger haben seit jeher vor allem durch ihren rauen, kompromisslosen Sound überzeugen können. Zwar entlehnt die Band viele Elemente dem Black Metal, macht aber nicht zuletzt durch den eher untypischen Gesang einen klaren Schnitt zu eben diesem. Der Einsatz der Folk-Instrumente wurde noch einen Schritt weiter zurückgefahren und beschränkt sich auf vereinzelte Lieder und Intros. Als Thematik hat die Band „Old Prussia“ gewählt – nicht jenes durch übermäßigen Militarismus geprägtes „Preußen“ der Neuzeit, sondern die ursprüngliche Herkunft des Wortes als Bezeichnung einiger baltischer Volksgruppen. Hier greift die Band auf einzelne Sagen/Mythen und geschichtliche Tatsachen als Textgrundlage zurück. Vertont wird das Ganze in typischer Skyforger-Manier. Die Band hat einen unglaublich großen Wiedererkennungswert, angefangen beim Gesang, hin zum Gitarrenspiel bis zu den typischen Flöten-Parts. Dabei wirken die Folk-Elemente zu keiner Zeit deplatziert oder zu fröhlich, sondern fügen sich nahtlos in die Struktur der Songs ein. Der einzige Kritikpunkt an diesem Album ist für mich die Tatsache, dass Skyforger nichts riskieren, die Band bleibt ihrem Stil treu, verändert oder erweitert diesen jedoch kaum. Vergleicht man das Album beispielsweise mit „Thunderforge“ oder „Latvian Rifflemen“ wird man schnell bemerken, dass sich in all den Jahren nicht viel verändert hat. Das heißt natürlich zum einen, dass dieses Album ein gewohnt hohes Level hat, aber auch, dass die Band etwas stagniert. Einzig und allein an der Produktionsschraube hat die Band nochmal deutlich gedreht und einen sehr homogenen und klaren Sound hinbekommen.

Bisher habe ich noch kein schlechtes Album von Skyforger gehört und so verhält es sich auch mit „Old Prussia / Senprūsija“. Die Wartezeit hat sich definitiv gelohnt, bei der Band ist alles beim alten geblieben. Den Zuhörer erwartet gewohnt gute Kost, die typisch nach Skyforger klingt. Ich kann nur empfehlen einfach mal reinzuhören, den Sound von Skyforger muss man mögen, aber wenn man sich darauf einlässt, hat das Album sehr viel zu bieten.

Moritz Naczenski

XXL WertungXL 1

Tracklist:

1. Ei skīja, skīja
2. Senprūsija
3. Sudāvu jātnieki
4.Tagad vai nekad
5. Herkus Monte
6. Rāmava
7. Lepnums un spīts
8. Divi brāļi
9. Melnās buras
10. Nekas nav aizmirsts
11. Rituāls
12. Zem Lietuvas karogiem

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