.

logo-twitterNEU Kopie

Google-PlusNEU Kopie

logo-facebook Kopie1

Aktuelle Seite: StartseiteTonträger-ReviewsS-TShape of Despair: Monotony Fields

Spiders: Shake Electric

spiders shake electric 7103Label: Spinefarm Records / Caroline

Spielzeit: 30:35 Min.

Genre: Hard Rock

Info: Facebook

CD kaufen: Amazon

Hörprobe: Youtube

VÖ-Datum: bereits erschienen

 

Schweden, das Land von ABBA, Kindergeschichten von Astrid Lindgren, Sommer ohne Dunkelheit, Mädchen mit langen blonden Haaren, Elchen und... Spiders. Wie, was??? Ja, ihr habt richtig gehört, THE SPIDERS!!! Aber keine Sorge, hier handelt es sich nicht um eine Spinnenplage (auch, wenn der Wortwitz im Englischen besser rüber gekommen wäre), sondern um eine Gruppe aus vier jungen Musikern, die mit ihrem Vintage-Rock die Welt erobern möchten.

Wer jetzt wegen dem Bandnamen aufgehorcht hat und auf Themen über das Sexualleben der achtbeinigen Krabbeltierchen und andere hochinteressante, wissenschaftliche Theorien aus prähistorischer Zeit über ebendiese in den Songtexten gehofft haben könnte, dürfte enttäuscht sein - die Texte handeln von den üblichen Rock'n-Roll-Klischees, also Party, Spaß, Musik machen, auf die man Bock hat und natürlich das Verarbeiten von persönlichen Erlebnissen. Besondere Themen jetzt hervorzuheben oder die Klasse der Band an versteckten Wortspielen in den Texten auszumachen, halte ich für müßig, aber schon der Opener ,,Mad Dog" tritt mit seinem pumpenden Bass und seiner dezent eingesetzten Tamburine kräftig in den Allerwertesten, während der folgende Titeltrack straight 2 hell nach vorne geht und von den Gitarren ein wenig an AC/DC und den Background-Chören im Refrain an Manowar erinnert. Sängerin Ann-Sofie Hoyles macht hier einen guten Job, ihre Stimme klingt nicht zu schwülstig, aber auch nicht zu schrill oder pseudo-rock'n-rollig. Aber trotzdem ist da noch ein bisschen Luft nach oben, denn ihr Gesangsstil ist noch nicht allzu herausragend. Wie dem auch sei, das folgende ,,Bleeding Heart" erinnert mich vom Riff her stimmungsmäßig an die 80er Jahre und hätte auch auf jeder Sommerparty damals eine gute Nummer abgegeben. Chapeau! Das folgende ,,Only Your Skin" besticht durch eine räudigere Attitüde, während ,,Lonely Nights" trotz seines anmutenden Titels keine Ballade, sondern einen weiteren, sehr melodischen und stimmungsmäßigen Track darstellt. Dann kommt ,,Back On the Streets" und dieser Song ist zwar gelungen ausgefallen, mit Background-Soul-Gesängen, aber langsam wird das Halten der Song im Midtempo-Rhythmus doch ein bisschen eintönig und ich frage mich, ob sie doch ein bisschen zu sehr auf Nummer sicher gehen, damit. Ein Song mit Tempowechseln, vielleicht im 6/8-Takt, oder noch besser im 7/8-Takt (!) hätte dem Album ganz gut getan, so wie das die ähnlich ausgerichteten GOLD aus Holland gemacht haben. ABER DANN, ja, dann kommt mit ,,Control" doch noch ein Lied, mit dem die vier das Tempo zumindest ein bisschen anziehen. Ja, warum nicht gleich so, frage ich mich. Das anschließende ,,Give up the Fight" wandelt dann zwar wieder im altbewährten Midtempo, weiß aber durch die Gesangslinie im Refrain, die mich sehr stark an ABBA erinnert (was nichts Schlechtes heißen muss), zu gefallen. Der Coda-Teil nach dem zweiten Refrain mit seinen hypnotisch anmutenden Gesangscollagen weiß ebenfalls zu gefallen. Dann kommt mit ,,Hard Times" endlich auch mal ein ruhiges Lied mit melancholisch bedrückter Atmosphäre. Hier zeigt dann auch Ann-Sofie Hoyles, was sie stimmlich drauf hat. SO hätte sie auf dem ganzen Album klingen müssen. Der Soul-Einschlag tut der Gruppe auf jeden Fall unglaublich gut.

Das rockig-flotte ,,War of the World", in dem die Schrecken des Krieges besungen werden, schließt dann das Album ab, welches aufgrund seiner gutklassigen Songs, aber auch wegen genannter Defizite dieses Mal nur eine ,,L-Bewertung" einfährt. Aber vielleicht baut die Gruppe noch ihren Stil aus und präsentiert beim nächsten Versuch ein richtiges Killer-Album. Das Potenzial ist auf jeden Fall da.

Domenic Saheb Djavaher

XXL WertungL

Tracklist:

Mad Dog
Shake Electric
Bleeding Heart
Only Your Skin
Lonely Nights
Back On The Streets
Control
Give Up The Fight
Hard Times
War Of The World

XXL-Tipp

XXL Tipp Crypts Of Despairxxl

Das hörst Du Dir an:

Atomwinter - Catacombs

Atomwinter Catacombsxxl

Absolutum - Absolutum

Absolutumxxl

Begerith - A.D.A.M.

begerith2xxl

Anvil - Pounding The Pavement

Anvil  Pounding The Pavementxxl

Vardan: Nostalgia - Archive of Failures 1-6

vardan 2018xxl

Las Casas Viejas - goule/H

Las Casas Viejas  goule Hxxl

Cruentator - Ain't War Hell

Cruentatorxxl

Corpse Garden - IAO 269

 Corpse Garden xxl

Tetragrammacide - Primal Incinerators of Moral Matrix

Tetragrammacide

Talv - Entering a timeless Winter

Talv  Entering a timeless winterxxl

Children of Technology: Apocalyptic Compendium 

children of technology Kopiexxl

In Vain - Currents

InVain Currentsxxl

Sacrilegious Rite - Summoned from Beyond

Sacrilegious Rite xxl

Hades Archer - Temple of the Impure

Hades Archer  Temple oxxl

Gloam - Death is the Beginning

gloam cover xxl

Shining: X - Varg Utan Flock

shining xxxl

Cloak - To Venomous Depths

Cloakxxl

Wir suchen Verstärkung!

xxl rock shirt neu bild 2

Da gehst Du hin:

hell over hammaburg 2018 e forcexxl

RISEOFTHE COSMIC FIRE xxl

cannibal corpse tour 2018xxl

Oscillating Brain

dool tourxxl

SepticFlesh poster EU 2018xxl

execration void tourxxl

rotting christ tour 2018xxl

dead daysxxl

DWEF Primordial tour 2018xxl

rotten soud tourxxl

Ne Obliviscaris EU 2018 xxl

party.san 2018 venomxxl

Zum Seitenanfang