.

logo-twitterNEU Kopie

Google-PlusNEU Kopie

logo-facebook Kopie1

Aktuelle Seite: StartseiteTonträger-ReviewsS-TSerious Black: As Daylight Breaks

Serious Black: As Daylight Breaks

SERIOUS BLACK   AS DAYLIGHT BREAKSLabel: AFM Records

Spielzeit: 41:36 Min.

Genre: Melodic Metal

Info: Facebook

CD kaufen: Amazon

Hörprobe: Youtube

VÖ-Datum: 16. Januar 2015

 

Das neue Jahr ist kaum zwei Wochen alt, da kommt schon das erste dieser angesagten All-Star-Metalprojekte mit dem Debütalbum um die Ecke. Bei Serious Black handelt es sich jedoch nicht um eine x-beliebige „Allstar"-Band und schon lange nicht um eine Arbeitsbeschaffungsmaßnahme, wie uns der Pressetext erklärt. Nein, bei Serious Black handelt es sich um eine richtige Band – „6 Mitglieder, 6 Freunde" (und dem Bandnamen nach zu urteilen, große Harry-Potter-Fans).
Wie „richtig" diese „Band" nun ist, wird die Zukunft zeigen. Unbestritten ist aber, dass die Musiker allesamt Können und Erfahrung mitbringen und einige bekannte Bands in ihrer Vita stehen haben. Die Gitarren werden von Roland Grapow (Masterplan, ex-Helloween) und Dominik Sebastian (Edenbridge) bedient, den Bass zupft Mario Lochert (Emergency Gate), in die Keyboardtasten haut Jan Vacik (ex-Dreamscape), Mr. Thomen Stauch (Savage Circus, ex-Blind Guardian) trommelt und hinter das Mikrofon wurde Urban Breed (ex-Tad Morose, ex-Bloodbound) gestellt. Viel „ex-", aber auch einige vielversprechende Namen.
Potential und gewisse Erwartungen sind also vorhanden. Das Debüt „As Daylight Breaks" zeigt auch gute Ansätze, kann aber weder das Potential ausschöpfen noch die Erwartungen ganz erfüllen.

Wie die Kollegen von der verwandten All-Star-Truppe/Band Unisonic, spielen Serious Black melodischen Metal, der zuweilen Richtung Heavy Rock oder AOR ausschlägt, gehen meist aber einen Tick härter zu Werke, als die eben genannten „Eintönigen". Vor allem das dynamische Drumming von Stauch, welches im ausgewogenen Mix gut zur Geltung kommt, verleiht den Songs teils einen ordentlichen Drive und durch gelegentlich eingestreute Doublebass-Attacken die nötige Härte („I Seek No Other Life").
Insgesamt merkt man der Musikabteilung ihre jahrelange Erfahrung in kleinen bis großen Bands an. Aber trotz der vielen Einflüsse ist es gelungen, sie zu einem eigenständigen Sound verschmelzen zu lassen, der fast nie nach einer der genannten Gruppen klingt. Nur selten kann man etwas Masterplan vernehmen („High and Low"), ansonsten gibt es Serious Black zu hören.
Sänger Urban Breed fügt sich in dieses Klanggerüst bestens ein und verleiht den Songs mit seiner rockigen Stimme Charakter. Zwar kommt er nicht in höchste Höhen, singt dafür sehr variabel, von aggressiv bis sanft.
Darüber hinaus gibt es, wie in dem Genre zu erwarten, viel Keyboard zu hören, das zum Glück selten nach Plastik, dafür häufiger nach Klavier klingt und sich auch mit einem gelegentlichen Solo gut in die Lieder integriert. Nur einmal hat man es dann doch leicht übertrieben („My Mystic Mind").
Natürlich darf eine leicht kitschige Ballade im Programm nicht fehlen. Dass man sich dafür gerade den Titeltrack ausgeguckt hat (oder vielmehr den Albumtitel der Ballade entliehen hat) überrascht, hilft dem Song selbst dann aber auch nicht aus der Mittelmäßigkeit.
Alles in allem bekommt man auf „As Daylight Breaks" also genau das, was man von den Namen und dem musikalischen Feld, das sie beackern, erwarten darf. Die Trefferquote hätte bei 11 Stücken (abzgl. eines Intros) und 41 Minuten aber auch höher ausfallen dürfen. Ein paar Songs zünden, vielen fehlt jedoch die Substanz und das Besondere, um einen bleibenden Eindruck zu hinterlassen. Für die beteiligte Prominenz am Ende dann doch etwas wenig.

Ob Serious Black nun eine „richtige" „Band" und die Mitglieder die dicksten Freunde sind, sei dahingestellt. Was zählt, ist das Ergebnis. Und das fällt auf „As Daylight Breaks" zwiespältig aus. Ein gefälliges „Fast-Food"-Album mit ein paar gelungenen Songs, das sich gut weghören lässt, von dem hinterher aber nicht viel Nahrhaftes bleibt. Nett, aber hätt's nicht gebraucht.

Christian Schrübbers

XXL WertungL

Tracklist:

01. I Seek No Other Life
02. High and Low
03. Sealing My Fate
04. Temple of the Sun
05. Akhenaton
06. My Mystic Mind
07. Trail of Murder
08. As Daylight Breaks
09. Setting Fire to the Earth
10. Listen to the Storm
11. Older and Wiser

XXL-Tipp

XXL Tipp Crypts Of Despairxxl

Das hörst Du Dir an:

Atomwinter - Catacombs

Atomwinter Catacombsxxl

Absolutum - Absolutum

Absolutumxxl

Begerith - A.D.A.M.

begerith2xxl

Anvil - Pounding The Pavement

Anvil  Pounding The Pavementxxl

Vardan: Nostalgia - Archive of Failures 1-6

vardan 2018xxl

Las Casas Viejas - goule/H

Las Casas Viejas  goule Hxxl

Cruentator - Ain't War Hell

Cruentatorxxl

Corpse Garden - IAO 269

 Corpse Garden xxl

Tetragrammacide - Primal Incinerators of Moral Matrix

Tetragrammacide

Talv - Entering a timeless Winter

Talv  Entering a timeless winterxxl

Children of Technology: Apocalyptic Compendium 

children of technology Kopiexxl

In Vain - Currents

InVain Currentsxxl

Sacrilegious Rite - Summoned from Beyond

Sacrilegious Rite xxl

Hades Archer - Temple of the Impure

Hades Archer  Temple oxxl

Gloam - Death is the Beginning

gloam cover xxl

Shining: X - Varg Utan Flock

shining xxxl

Cloak - To Venomous Depths

Cloakxxl

Wir suchen Verstärkung!

xxl rock shirt neu bild 2

Da gehst Du hin:

hell over hammaburg 2018 e forcexxl

RISEOFTHE COSMIC FIRE xxl

cannibal corpse tour 2018xxl

Oscillating Brain

dool tourxxl

SepticFlesh poster EU 2018xxl

execration void tourxxl

rotting christ tour 2018xxl

dead daysxxl

DWEF Primordial tour 2018xxl

rotten soud tourxxl

Ne Obliviscaris EU 2018 xxl

party.san 2018 venomxxl

Zum Seitenanfang