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Pallbearer - Foundations Of Burden

pallbeaerLabel: Profound Lore Records

Spielzeit: 54:54 Min.

Genre: Doom Metal

Info: Facebook

CD kaufen: Amazon

Hörprobe: Youtube

VÖ-Datum: bereits erschienen

 

Pallbearer haben sich bereits 2012 mit Ihrem Debüt im Doom Metal einen Namen gemacht, dennoch ist dies das erste Werk der Band was ich bewusst wahrnehme und höre. Viele Freunde von technischer Finesse im Doom Metal haben sich auf dieses Album gefreut, entsprechend konnte man auch vielerorts eine große Erwartungshaltung an dieses Album lesen. Profound Lore Records haben in der letzten Zeit beispielsweise mit Witch Mountain bereits gezeigt, dass sie auch tolle Doom Metal-Bands unter Vertrag haben. Pallbearer gibt es seit 2008 und mit „Foundations Of Burden" steht nun das zweite Studioalbum in den Regalen.

Meine Meinung über dieses Album ist zwiespältig, zum einen machen Pallbearer sicherlich technisch sehr Anspruchsvolle Musik und jeder einzelne beherrscht sein Instrument, dennoch muss man den musikalischen Hintergrund „Doom Metal" etwas hinterfragen. Für mich haftet Doom Metal immer eine gewisse Schwere und Dunkelheit an, der Zuhörer muss von Gitarren- und Basswellen erdrückt werden. Pallbearer kommen sehr leicht und harmlos daher, nicht zuletzt deswegen kann nicht so recht der Funke überspringen. Sicherlich hat das Album auch seine guten Seiten, viele Parts der einzelnen Songs sind hervorragend, aber das Gesamtkonzept ist meiner Meinung nach etwas zwiegespalten und bräuchte eine klare Linie. Der Gesang ist sehr hell und seicht und will nicht immer so ganz zum sonstigen Sound der Band passen. Ich kann verstehen, dass auch diese Musik Liebhaber hat, dennoch empfinde ich das Album nicht als ganz rund. Natürlich gibt es dennoch weitaus schlechtere Outputs und zumindest die Grundidee, also quasi die Verbindung aus progressiven Elementen und Doom Metal empfinde ich als sehr gelungen. Am besten hört ihr euch einmal oben aufgeführte Hörprobe an, um euch ein eigenes Bild zu machen, mich persönlich fehlt auf diesem Album vor allem ein kraftvollerer Gesang.

Abschließend bleibt zu sagen, dass Album ist nicht schlecht, aber ich kenne auch bessere Doom Outputs. Pallbearer haben mich nicht vollkommen überzeugen können, dennoch hat gerade die Musik (ohne Gesang) durchaus interessante Momente. Das Album ist sicherlich für all jene interessant, denen der Doom Metal oftmals zu schwer ist und die auf der suche nach einer seichteren, leichteren Variante dessen sind.

Moritz Naczenski

XXL-WertungL

Tracklist:

1. Worlds Apart
2. Foundations
3. Watcher In The Dark
4. The Ghost I Used To Be
5. Ashes
6. Vainished

XXL-Tipp

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