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Reckless Manslaughter - Blast Into Oblivion

Reckless Manslaughter- Blast Into OblivionLabel: Final Gate Records

Spielzeit: 34:50 Min.

Genre: Death Metal

Info: Facebook

CD kaufen: Shop

Hörprobe: Youtube

VÖ-Datum: bereist erschienen

 

Nachdem Reckless Manslaughter aus dem beschaulichen Herne sich 2008 ursprünglich als Vier-Mann-Gespann gründeten, veröffentlichten sie 2010 eine Demo sowie ein Jahr später ihr Label-Debüt 'Storm of Vengeance'. Seit Spätherbst 2013 gibt es mit der vorliegenden Scheibe 'Blast Into Oblivion' neues Ohrenfutter der mittlerweile auf Quintettgröße angewachsenen Todesblei-Sektion (dessen E-Basser doch glatt das Pseudonym "Legolas" trägt, harrharr!), deren Besprechung wir nun flugs, aber gründlich nachholen werden. Reinhauen in Senf!

Die Mucke auf vorliegendem Album ist recht groovig gehalten und geht schon ziemlich in Richtung Six Feet Under, die ja auch gern mal groovigen Midtempo-Todesblei mit nem brachialen, aber innerhalb der Extrem-Metal-Grenzen recht abwechslungsreichen Sänger zum Besten geben; daher erinnert das Dargebrachte um einiges mehr an amerikanische Vertreter des schweren, alles niederwalzenden Todesbleis als beispielsweise an Bolt Thrower oder Benediction, welche auffallend häufig zum Vergleich in anderen Reviews herangezogen werden. (Wo bitte hört Ihr da prägnante Einflüsse etwa von Bolt Thrower heraus, liebe Kollegen?)
Tatsächlich klingt der Shouter in den meisten Gesangspassagen ziemlich nach Chris Barnes von u.a. Six Feet Under, was ja auch wirklich kein Beinbruch darstellt, zumal die höheren Screams vom Reckless-Manslaughter-Growler nicht halb so affektiert klingen wie die von den meisten bösen Buben im Death Metal.
Aufgenommen wurde dieses feine Scheibchen von Klaus Spangenberg in Krefeld im Beatpoint Studio sowie fachkundig abgemischt und gemastert vom üblichen Verdächtigen Dan Swanö.
Äußerst gefreut hat mich übrigens die Tatsache, dass einer der Herren Musiker auf einem der Promo-Fotos ein Disincarnate-Leibchen trägt.

Kai Ellermann

XXL-WertungXL-1

Tracklisting:

01. Storm Of Vengeance
02. Sadistic Salvation (feat. Ralf Janssen)
03. Rotten Memories
04. Blinded By Rage
05. Faith Is Broken
06. Unternehmen Zitadelle
07. Nuclear Postman (Manstractor-Cover)
08. Iron Casket

XXL-Tipp

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