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Neopera - Destined Ways

neoperaLabel: earMusic

Spielzeit: 53:00 Min.

Genre: Symphonic Metal

Info: Facebook

CD kaufen: Amazon

Hörprobe: Youtube

VÖ-Datum: 18. Juli 2014

 

Symphonischer Metal mit weiblichem Gesang, na wenn das kein Fall für den Frauenversteher und „Shopping Queen" Gucker unter den Black Metallern ist – also für mich!!! Bei diesem Genre (von mir ja gerne mal liebevoll „Mädchen Metal" genannt) gibt es leider zurzeit mehr Grässliches, als Schönes zu hören. Vorreiter dieser Welle wie Theater of Tragedy, The Gathering und vor allem The 3rd and the Mortal existieren nicht mehr, das letzte Nightwish Album war auch eher lauwarm, da kann ich schon verstehen, dass sich einigen Kollegen bereits beim Begriff „Female Fronted Metal" die Fußnägel nach hinten rollen....

Nun kommen also Neopera aus dem schönen Hamburg und wollen unsere Herzen im Sturm erobern. Genug Aufmerksamkeit dürfte ihnen gewiss sein, denn die riesigen ganzseitigen Anzeigen in den einschlägigen Szenemagazinen konnte man ja kaum übersehen. Dass dies allein selbstverständlich noch kein Garant für Qualität ist, brauche ich ja niemandem zu erzählen, also stand die bange Frage im Raume: Was haben Neopera" zu bieten???
Ich muss es schon mal vorwegnehmen: Das Album ist unglaublich, grandios und überhaupt der absolute Überhammer!!!! Warum das so ist? Kann ich Euch gerne sagen:

Fangen wir beim Gesang an: Schon beim Opener „The Marvel of Chimera" merkt man schnell, dass hier ganz gewiss nicht nach Schema „F" musiziert wird. Zunächst bekommt man einen wunderbaren Bariton (Thorsten Schuck) zu hören, der im Laufe des Albums hin und wieder sogar an Peter Heppner erinnert. Dann hören wir Sängerin Nina Jiers. Die hatte man zwar erwartet, aber dass die junge Dame mit einer derart genialen und tadellos ausgebildeten Stimme aufwartet hat mich dann doch echt umgehauen (who the fuck is Tarja Turunen?). Und als wäre das noch nicht genug gesellt sich noch ein dritter Sänger (Mirko Gluschke) hinzu, der eindeutig für den harten Teil bei Neopera zuständig ist, denn er shoutet ebenfalls auf hohem Niveau und erinnert mich stark an den Kollegen „Krulle" (Atrocity) in dessen besten Tagen. Eine durch und durch stimmige Mischung, die ich so noch nicht gehört habe, mich aber absolut von den Socken haut!

Kommen wir zur Musik. Da haben wir zwei alte Bekannte, nämlich Dirk Schlächter (Gamma Ray) und Jörn Schubert (Dark Age), wobei letzterer die Hauptverantwortung fürs Songwriting übernommen hat. Und was er da auf die Beine gestellt hat, ist einfach nur atemberaubend! Eine derart gelungene Verbindung von Metal und Klassik habe ich zuletzt auf dem „Língua Mortis" Album von Rage gehört (und das ist ja auch schon fast 20 Jahre her!!). Die Musik ist bombastisch, symphonisch, episch und dennoch immer wieder auch küppelhart! Diese Mischung ist es, die „Destined Ways" so außergewöhnlich macht, denn während Songs wie „Falling Water" eine unglaublich schöne und ruhige Atmosphäre erschaffen, haben wir dann auch Songs wie „Remote" oder vor allem „Songs of Revenge", die verdammt heftig sind und bei denen Kollege Mirko fast schon die Death Metal Growls auspackt!!

Abwechslung ist sowieso das Zauberwort bei Neopera, denn obwohl sich Bombast (und Qualität!!) deutlich als roter Faden durch das Album ziehen, so ist doch jeder Song anders, als sein Vorgänger, jeder ein kleines Meisterwerk für sich! Denn auch der Gesang wird bei jedem Lied anderes aufgeteilt: Mal ist Nina die Hauptakteurin, dann wieder Thorsten oder Mirko. Super!!!

Ich fand die CD schon beim ersten Durchlauf richtig gut, doch dieser Eindruck hat sich von Mal zu Mal noch gesteigert (und das Teil läuft bei mir zurzeit auf „Heavy Rotation"!!!), so dass ich mittlerweile soweit bin, dass ich nicht nur die Höchstnote vergebe, sondern auch ganz frech behaupte, dass „Destined Ways" zu dem absoluten Höhepunkten des Symphonischen Metals gehört und sich ganz locker in eine Reihe zu Meilensteinen wie „Once" von Nightwish oder „Mother Earth" von Within Temptation stellen kann!

Christian Hemmer

XXL-WertungXXL

Tracklist:

1. The Marvel of Chimera
2. A Call to Arms
3. Remote
4. Destined Ways
5. Falling Water
6. The Greed
7. Error
8. Last Pantomime
9. Equilibria
10. Requiem
11. Song of Revenge
12. The Unspeakable

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