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Manilla Road: "The Blessed Curse / After The Muse"

manilla road   the blessed curiseLabel: Golden Core Records

Spielzeit: 47:55 + 50:36 Min.

Genre: Epic Heavy Metal

Info: Facebook

CD kaufen: Amazon

Hörprobe: Youtube

VÖ-Datum: 13. Februar 2015

 

Auch wenn noch nicht lange – Manilla Road sind eine meiner Lieblingsbands. Es hat einige Zeit gedauert bis dieser kautzige, verschrobene Sound bei mir gezündet hat, doch gerade im letzten Jahr habe ich mich so intensiv mit der Diskographie der Band beschäftigt, dass ich mich nun getrost einen „Fan" nennen würde. Mark Shelton ist schon ein Ausnahmemusiker, die mehr als 35 jährige Bandgeschichte ist gespickt von Höhen und Tiefen und doch hat er stets seinen eigenen Stil beibehalten. Ich freue mich sehr, dass der Band vor allem in der letzten Zeit die Aufmerksamkeit zuteil wird, die sie verdient. Dabei hat der gesamte Backkatalog der Band so einiges zu bieten, neben den eher rockigen ersten Alben und der darauf folgenden „klassischen" Heavy Metal-Brecher, haben mich Manilla Road vor allem immer durch ihre langen, eher akustisch gehaltenen Epen überzeugen können, aber auch einige hitverdächtige Heavy-Metal Songs müssen sich natürlich nicht verstecken. Aufgrund der letzten Releases, allen voran das eher enttäuschende „Mysterium", musste man sicherlich seine Erwartungshaltung an dieses Album nach unten korrigieren, aber Manilla Road haben mal wieder gezeigt, dass alles anders kommen kann, als man denkt.

„The Blessed Curse" greift lyrisch auf sumerische Sagen und Götter zurück und hat auch im Grundsound einen eher fernöstlichen Unterton. Das Konzept des Albums ist in zwei Teile gegliedert, die erste CD widmet sich dem eher epischen und härteren Sounds der Band, im Gegensatz dazu stimmt „After The Muse" (die zweite CD) eher ruhigere Töne an. Durch die zwar gealterte, aber immer noch kraftvolle und markante Stimme, sowie das hervorragende Gitarrenspiel von Mark Shelton wird das Album schnell zu einem wirklichen Hörgenuss. Nicht zuletzt die deutlich verbesserte Produktion der Scheibe unterstreicht diesen Umstand. Was mir persönlich sehr an der Band gefällt, ist die Tatsache, dass sie ihrem Sound immer treu geblieben sind, auch die neuen Werke sind nicht überproduziert oder aalglatt, sondern noch genauso kauzig und verschroben wie die frühen Releases. Zusätzlich hat die Band auf diesem Album mehr Abwechslung mit rein gebracht und ist etwas weg von den klassischen Mid-Tempo Songs, die noch auf „Mysterium" zu finden waren. Der ein oder andere schnelle Track ist also auf „The Blessed Curse" auch wieder zu finden.
Auf dem zweiten Teil des Albums befinden sich fast ausschließlich Lieder, die mit einer Akustik-Gitarre eingespielt wurden. Die Stimme von Mark Shelton dringt gerade bei diesen Songs durch Mark und Bein. Neben vier neuen Tracks hat sich mit „All Hallows Eve" auch ein verschollenes Rehearsal mit auf das Album geschlichen. Den Abschluss macht dann die Neuaufnahme eben jener Tracks.
Gerne möchte ich euch noch ein paar Anspieltipps mit auf den Weg geben, hier wäre zum einen „Tomes of Clay" als klassischer Manilla Road-Epos zu nennen, aber auch Tracks wie „Reign of Dreams" und „Sword of Hate" als Kehrseite mit eher typischem Heavy Metal Sound. Auf der zweiten CD befinden sich fast ausschließlich großartige Tracks, daher kann man hier getrost alles nennen. Vor allem das Rehearsal von 1981 und dessen Re-Recording haben es mir angetan. Nach fast 100 Minuten geballter Ladung Manilla Road kann man nicht anders, als das Album noch einmal von vorne laufen zu lassen.

Mit einem unverkennbaren Sound, sowie großartigen Lyrics haben Manilla Road sich zurück auf den Thron des Epic Metals katapultiert. Und diesen Platz werden sie so schnell auch nicht mehr abgeben, da „The Blessed Curse" gezeigt hat, dass 38 Jahre Metal-Business nicht gleichzeitig heißt, dass man uninspirierte Musik spielen muss. Hier können sich eine der ehemaligen Helden der achtziger ein gewaltiges Stück bei Mark Shelton abschneiden.

Moritz Naczenski

XXL WertungXXL

Tracklist:

The Blessed Curse (CD1)
1. The Blessed Curse
2. Truth In The Ash
3. Tomes Of Clay
4. The Dead Still Speak
5. Falling
6. Kings Of Invention
7. Reign Of Dreams
8. Luxiferia's Light
9. Sword Of Hate
10. The Muses Kiss

After The Muse
1. After The Muse
2. Life Goes On
3. All Hallows Eve (1981 Rehearsal)
4. In Search Of The Lost Chord
5. Reach
6. All Hallows Eve 2014

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