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Mekong Delta – In A Mirror Darkly

mekong delta 2014Label: SPV/Steamhammer

Spielzeit: 46:17 Min.

Genre: Progressive

Info: Facebook

CD kaufen: Amazon

Hörprobe: Youtube

VÖ-Datum: bereits erschienen

 

Die deutsche Prog Metal Band Mekong Delta, die Prog und Thrash Metal gekonnt zu verbinden weiß, sind aus der Szene nicht mehr wegzudenken. Waren die früheren Werke klangtechnisch noch wenig interessant, wurden sie im Laufe der Jahre immer komplexer und besser. Fans der Band mussten ganze vier Jahre auf ein neues Album warten, bis Ende April die neue Längsrille „In A Mirror Darkly" den Weg in die Plattenläden finden sollte. Lange Rede, kurzer Sinn, los geht's:
„Introduction" leitet das Werk mit spanischer Gitarre interessant ein (hat ein wenig was von Jazz) und nahtlos geht es in „Overture" über, dass schon mal ordentlich knallt. Die geniale Überleitung bekommt schon mal einen Pluspunkt!
Danach lassen sich die Mannen rund um Bandkopf Ralf Hubert erstmal ein bisschen aus, was manchmal etwas dünn klingt, aber sonst voll in Ordnung geht. Solide, aber auch nicht aufregend.

Ganz anders sieht es mit „Armageddon Machine" aus, das deutlich komplexer ausfällt als die Einleitung. Der rhythmische Gesang fügt sich ohne Probleme in die abwechslungsreiche Phrasierung ein, die keine Langeweile aufkommen lässt. Nebenher bemerkt fällt auch auf, dass jedes Instrument klar zu hören ist und sich keines davon in den Vordergrund spielt. Das Tempo ist auch nicht zu schnell, so dass man der Struktur gut folgen kann. Sehr schön durchdacht und angenehm im Gehörgang.
„The Silver In Gods Eye" baut sich gediegen auf und verweilt erstmal im Low Tempo Bereich. Im Refrain zieht die Härte leicht an, ansonsten bleibt es gediegen und überfordert den Hörer auch nicht merklich. Netter Kontrastpunkt.

Zwischen Midtempo und zackigen Riffs bewegt sich „Janus" und ist der am wenigsten komplexe Song auf der Platte. Die Vielschichtigkeit ist aber auch omnipräsent, genauso wie der konstante Aufbau des Songs selbst. Hier mal ein dumpfes Riff, dort ein melodiöses Interlude. Alles bestens und ein gelungener Song noch dazu. Mysteriöse Klänge kommen einem bei „Inside Of The Outside Of The Inside" (Was für ein Titel!) entgegen. Das reine Instrumental glänzt mit einer Vielfalt von unterschiedlich klingenden Riffs, hohem Tempo und fein eingestreuten Taktwechsel. Klingt manchmal unsortiert, ist aber gewollt und folgt seiner eigenen Ordnung. Das Gesamtbild ist ziemlich gut und hinterlässt den Wunsch, die Repeattaste zu betätigen.

„Hindsight Bias" zieht zunächst elektrische Klänge hervor, bis flotte Stakkato Riffs entgegenkommen. Die Mischung aus Thrash Metal und Power Metal klingt ziemlich cool und steht in Sachen Komplexität den Vorgängern in nichts nach. Die fünf Minuten, die der Song andauert, vergehen wie im Flug. Eine Schippe drauf legt noch der Closing Track „Mutant Messiah". Tempo deutlich angezogen, noch mehr Riffing und viel Eingängigkeit zeichnen diesen Song aus. Hört euch mal die Triolen in diesem Song an, ein Gedicht sag ich euch.

Insgesamt lässt sich sagen, dass der Band eine ordentliche Scheibe gelungen ist, die nicht mit Vielseitigkeit geizt. Man könnte sie als Hammerplatte mit kleinen Schwächen bezeichnen, da hier und da (besonders bei Overture) sich der Sound in sich verliert. Trotzdem kann man sonst nicht meckern und damit macht man als Musikliebhaber, der gerne neue Erfahrungen macht, absolut nichts falsch machen kann.
Mekong Delta ist mit „In A Mirror Darkly" ein starkes Stück Prog Metal gelungen, was man zwar nicht ganz als Meisterwerk bezeichnen kann, aber sicherlich in der oberen Liga der Klassiker mitspielen kann. Ich vergebe ein sehr gutes XL

Ben Denkers

XXL-WertungXL-1

Tracklist:

1. Introduction
2. Overture
3. The Armageddon Machine
4. The Silver In Gods Eye
5. Janus
6. Inside The Outside Of The Inside
7. Hindsight Bias
8. Mutant Messiah

XXL-Tipp

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