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Mantar - Death by Burning

mantar-death-burning-5253Label: Svart Records

Spielzeit: 44:38 Min.

Genre: Black/Doom/Punk/Sludge

Info: Facebook

CD kaufen: Amazon

Hörprobe: Soundcloud

VÖ-Datum: 07. Februar 2014

 

Don´t call it Schnitzel… äh Sludge – so heißt es in der Pressemittelung zum ersten Longplayer des Duos Mantar. Tja, Freunde dann formulieren wir es doch mal so: Mantar klingen, als wenn sich Eyehategod, die Melvins, Motörhead und Warpath zu einem Kaffeekränzchen getroffen hätten, das sich in einen perversen Gangbang verwandelt hat und das Ergebnis aus dieser Befleckung heißt Mantar (ich spreche natürlich nur von der Musik!!!).

Hört sich geil an? Hört sich auch geil an! Man glaubt es kaum, dass hier gerade mal zwei Herren beteiligt sind (habe ich seit den Abstürzenden Brieftauben auch nicht mehr erlebt!!), so mächtig und gewalttätig kommt diese akustische Walze aus meinen Boxen gequollen!!! Unglaublich fetter Sound, der vom ersten Takt an zeigt, dass die Reise schnurstracks in Richtung ganz doll finster und böse geht – ein Einstieg, wie er besser kaum besser sein könnte!

Was ebenfalls sofort im Ohr stecken bleibt, ist der fast schon unmenschliche „Gesang“ (oder nennen wir es Grollen, Krächzen, Erbrechen???) beider Protagonisten. Leider kann ich nicht sagen, wer bei welchem Song (oder beide bei allen?) sein Organ einsetzt, deshalb gilt das Lob eindeutig für Erinc UND Hanno! Wobei mich einer der beiden Kollegen stark an die Stimme des völlig kaputten Eyehategod Sängers Mike Williams erinnert (Na, wenn das mal kein Kompliment ist?)

„Death by Burning“ ist ein musikalischer Moloch, der Dich packt, verschlingt, zerfetzt, wieder ausspuckt – und Du bist total begeistert! Im Ernst, Mantar erschaffen auf ihrem Album eine unglaublich intensive Atmosphäre, derer zumindest meine Wenigkeit sich nicht entziehen kann und will. Darüber hinaus sind sie in der Lage, niemals auch nur einen Hauch von Langeweile aufkommen zu lassen, jeder Song ist einzigartig und unverwechselbar und trotzdem bilden sie alle zusammen ein dichtes und genial harmonierendes Geflecht. Keine bloße Ansammlung von Liedern, sondern eine Einheit – ein echtes Album halt.

Ich bin hingerissen und kann dieses Album nur jedem halbwegs kaputten Metaller ans schwarze Herz legen!!

Christian Hemmer

XXL-WertungXL-1

Tracklist:

01. Spit
02. Cult Witness
03. Astral Kannibal
04. Into The Golden Abyss
05. Swinging The Eclipse
06. The Berserkers Path
07. The Huntsmen
08. The Stoning
09. White Nights
10.March Of The Crows

 

XXL-Tipp

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