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Aktuelle Seite: StartseiteTonträger-ReviewsI-KKamchatka – Long Road Made Of Gold

Iron Lamb: Fool's Gold

ironlamb cover smLabel: High Roller Records

Spielzeit: 40:50 Min.

Genre: Rock´n´Roll

Info: Facebook

CD kaufen: Amazon

Hörprobe: Youtube

VÖ-Datum: 30. Janaur 2015

 

Schon das erste Album der schwedischen Rotzrocker ("Original sin") hat ordentlich Spaß gemacht. Kann ja auch eigentlich nicht viel schief gehen, wenn gestandene Musiker von so grandiosen Krachkapellen wie Repugnant, General Surgery oder Dismember ihrer Liebe zum dreckigen Rock'n'Roll nachgehen!

Jetzt steht der zweite Longplayer der Schweden vor der Tür und ich muss sagen, dass mich das Teil noch mehr überzeugt, als sein Vorgänger! Schon der Opener "One Way Track" lässt mich vermuten, die falsche CD im Player zu haben. Das ist doch eindeutig Motörhead, oder? Nein, es sind definitiv Iron Lamb, aber noch geiler, noch rotziger als jemals zuvor. Neusänger Daniel Bragman (er ersetzt Grga Lindström) klingt großartig - mal nach Lemmy, mal nach Johnny Cash, mal wie das uneheliche Kind der beiden.

Dazu kommen Songs voller Energie und Spielfreude, die sich rockig zuerst im Ohr und dann in Euren schmutzigen Rocker-Herzen festsetzen werden! Denn trotz aller "Leichtigkeit" setzt die Band mit kleinen Gimmicks hier und da immer wieder neue Akzente. So werden Elemente des Punk ebenso eingesetzt, wie die Akustikgitarre und mit "Leave me be" sogar einen waschechten Gothrocker (Die Sisters lassen grüßen!) So cool würde „The 69 Eyes" auch gerne mal wieder klingen!!

Insgesamt ist "Fool's Gold", noch cooler, noch dreckiger als der Vorgänger, was mir ganz ausgezeichnet gefällt. Schöner Rotzrock, der zwar immer wieder mal stark an Motörhead erinnert, aber dennoch genug Eigenständigkeit mitbringt, um keine Kopie darzustellen. Macht ordentlich Spaß, die Platte!

Christian Hemmer

XXL WertungXL 1

Tracklist:

1. One Way Track
2. Smile Now Cry Later
3. Feed the Fire
4. Backstabbers
5. Leave me be (guest vocals: Rob Coffinshaker)
6. Pink Mist
7. Mockingbird
8. Center of the Universe
9. Rip it up
10. Deadend Blues

XXL-Tipp

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