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Aktuelle Seite: StartseiteTonträger-ReviewsG-HHIM - XX - Two Decades Of Love Metal

H.E.A.T: Live in London

heat liveLabel: earMusic (Edel)

Spielzeit: 67:13 Min.

Genre: Melodic Rock

Info: Facebook

CD kaufen: Amazon

Hörprobe: Youtube

VÖ-Datum: bereits erschienen

 

Ich habe schon oft erlebt, dass die Songs einer Band, deren Studioaufnahmen großartig waren, auf einem Konzert total anders und leider auch weniger gut klangen. Klar, im Studio gibt es viele Programme zum Verbessern einzelner Komponenten und man kann natürlich verpatzte Aufnahmen einfach noch einmal wiederholen, aber trotzdem sollte das Endprodukt auch auf der Bühne wieder erkennbar sein. Es geht aber auch andersrum, da sind die Studioaufnahmen lahm und die Präsenz der Band und die Art und Weise wie sie auf der Bühne spielen und wie gesungen wird, sind einfach besser. Woher das kommt? Manche Bands leben für die Bühne, andere für das Studio, wieder andere brauchen einfach Software, damit sich ihre CDs überhaupt verkaufen und die können dann natürlich auf der Bühne auch nicht spielen.

Eine Möglichkeit, sich vorab ein wenig über die Talente einer Band zu informieren, sind Live-CDs. Die können zwar auch bearbeitet werden, aber Stimmung der Fans und das Anheizen eben dieser durch die Band kann man durchaus wahrnehmen. Bei der Scheibe „H.E.A.T. - Live in London" hatte ich sofort ein gutes Gefühl und mich deshalb sehr gefreut, als ich tatsächlich den Zuschlag zur Rezension bekam. Ich kann vorab sagen, mein Gefühl hat mich nicht getäuscht, denn die Hard-Rocker aus Schweden haben auch mit neuem Frontmann nichts verlernt und reißen die Massen mit ihren tollen Songs und dem gesamten Auftreten mit.

Den Anfang macht ein tolles Intro mit einem richtig tollen Zitat, dass uns den Wert des Jetzt in Erinnerung ruft und der perfekte Übergang zum tollen Song „Point of No Return", in dem Instrumente und Stimme absolut überzeugen können. Die Fans gehen auf jeden Fall direkt mit und haben hörbar Spaß.
Weiter geht es mit „A Shot at Redemption" und die Drums, gespielt von Crash, sind in diesem Stück einfach Klasse und bringen das Herz des Hörers in Trab. Erik Grönwall liefert auch hier überzeugenden Gesang ab und es ist kein Wunder, dass die Fans bei und nach diesem Lied richtig abgehen.
Fortgesetzt wird der Reigen mit „Better Off Alone". Melodiös und textlich kann das Lied sowieso überzeugen, auf dieser CD gefällt es mir aber, dank der tollen Stimme des Sängers, noch besser. Ich fange jetzt schon an die CD zu lieben und habe noch zwölf Lieder vor mir.
„1000 Miles" beginnt mit einer lauten Frage, „Are you ready" und sowohl Fans als auch Band zeigen hier mehr als deutlich, dass sie es sind. Ein tolles Lied, dessen einziger Schwachpunkt ist, dass es nur einmal gespielt wird. Für Gänsehaut sorgt das Gitarrensolo von Eric Rivers am Ende.
Der nächste Song steht sinnbildlich für das Konzert in London, „It's All About Tonight". Etwas härter als die vorangehenden Lieder wird jetzt auch der letzte mitgerissen.
Dass die Schwedenrocker es ernst meinen mit dem vorherigen Song, zeigen sie direkt im Anschluss, wenn sie sich endlich vorstellen und danach (ein) „Inferno" starten. Schnell, hart und absolut mitreißend, perfekt für den Mittelteil des Konzerts.
„The Wreckoning/TearingDown the Walls" beginnt mit einem gelungenen die Spannung aufbauendem Intro und zeigt das Keyboardtalent von Jonah Tee. Danach kann Erik Grönwall wieder mit seiner Stimme überzeugen und er reißt damit die Mauern zwischen vielen ein, wenn er die Fans zum Mitsingen animiert und ihnen doch, dank des etwas ruhigeren Liedes, ein wenig Erholung gönnt, auch wenn die sich schon verausgaben müssen
Nach diesem tollen Stück kann man mit „Mannequin Show" nicht viel falsch machen und deshalb ist das nun wieder einen Hauch härtere und auch melodisch düsterere Stück auch die richtige Wahl. Einfach toll.
„Late Night Lady" ist wieder etwas schneller, ohne jedoch zu viel Energie vom Publikum zu verlangen. Trotzdem absolut überzeugend, auch wenn ich mir den Gesang etwas runder gewünscht hätte, es klang doch sehr abgehackt, aber das ist eben Live und der geschriebene Text, an den man sich halten muss.
Ganz und gar nicht in Trouble sind die Jungs mit „In and Out of Trouble". Das Lied ist einfach ein runder Song und er kommt auch auf der Bühne richtig gut rüber. Immer wieder erstaunt mich dabei das Talent vom Sänger, der seine Stimme perfekt variieren kann.
Nach „Downtown" entführen uns die Jungs im nächsten Lied und das dort immer was los ist wissen wir schon länger. Leider geht es in diesem Lied nicht um die guten Seiten. Zum Glück für die Fans kann das Lied überzeugen, auch wenn es weniger mitreißend wirkt als andere Songs des Auftritts.
Schneller und lauter und deutlich mitreißender heizt dann „Enemy in Me" den Fans ein. Meiner Meinung nach geschieht das genau zum richtigen Zeitpunkt, denn der Auftritt und die CD nähern sich dem Ende.
„Emergency"ist schnell und auch der Text überzeugt, allerdings reißt das Lied nicht so wirklich mit und eine Zugabe ist Pflicht, zwei Songs versprechen die Jungs.
Der erste ist „Break the Silence" und mit der Auswahl haben die Schweden alles richtig gemacht. Laut, schnell und genug Platz zum Einbeziehen der Fans, perfekt für den Weg zum Abschluss des Abends.
Passend dann der tatsächliche Rausschmeißer. Mit dem Lied „Living on the Run", müssen die Band und die Fans ihre letzten Reserven heranziehen, um noch einmal richtig mitgehen zu können. Schnell, laut und jetzt, leider zu früh, der perfekte Abschluss eines tollen Konzerts.

Fazit: „H.E.a.T."s „Live in London" ist eine wirkliche tolles Album mit wirklich tollen Songs und dem Beweis, dass die Schweden bei Auftritten nicht weniger gut sondern besser als auf ihren CDs sind. Auf einer so tollen Scheibe ist jedes Jammern nur Jammern auf hohen Niveau und so auch hier, ich hätte mir nämlich einen noch schnelleren Mittelteil gewünscht, aber ganz ehrlich, die CD ist auch so eine der besten Live-CDs, die mir in den letzten Jahren untergekommen ist. Wer „H.E.a.T." bisher nicht kannte, ist spätestens nach dem Genuss der Scheibe ein Fan. Kurzum, alles richtig gemacht und die Wertung XXL absolut verdient.

Martin Wagner

XXL WertungXXL

Tracklist:

1. Point Of No Return
2. A Shot At Redemption
3. Better Off Alone
4. 1000 Miles
5. It's All About Tonight
6. Inferno
7. The Wreckoning / Tearing Down The Walls
8. Mannequin Show
9. Late Night Lady
10. In And Out Of Trouble
11. Downtown
12. Enemy In Me
13. Emergency
14. Breaking The Silence
15. Living On The Run

XXL-Tipp

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