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Grave Digger - Return of the Reaper

GRAVE DIGGER Return of the ReaperLabel: Napalm Records

Spielzeit: 43:27 Min.

Genre: Heavy Metal

Info: Facebook

CD kaufen: Amazon

Hörprobe: Youtube

VÖ-Datum: bereits erschienen

 

Lange bevor man mit ordentlich Power durch die schottischen Highlands und auf den Spuren von König Artus wandelte oder gar wie zuletzt konzeptionell mit Odysseus auf Reisen ging, spielten Grave Digger sowohl musikalisch wie auch thematisch reinsten Heavy Metal. Nach einem kurzen, (zum Glück) nicht von Erfolg gekrönten Ausflug in Pop-Rock-Gefilde als – 'türlich, 'türlich, sicher – Digger, schlug 1993 die Stunde des Reaper, der fortan auch als Bandmaskottchen herhalten musste.
Über zwanzig Jahre später kehrt der grimme Schnitter nun zurück und mit ihm die Musik vom schwermetallischen Zusammenbruch bis hin zu den Kriegsspielen.

Das kurze Intro zu „Return Of The Reaper" vertont die auf dem eindrucksvollen Cover dargestellte Rückkehr samt Donnergrollen, Pferdekutsche und dem allseits beliebten Trauermarsch, bevor einem purer Heavy Metal der alten Schule vor den Latz geknallt wird. Keine ausladenden Ein- und Ausleitungen, kurze, auf den Punkt gespielte Soli, einfache, eingängige Strukturen. Einfach nur Heavy Metal, kurz und knackig, mit schweren Gitarren, bei dem deutlich die 80er mitschwingen (Anspieltipp: „Tattooed Rider").
Simpel, aber überwiegend gut und wie aus einem Guss präsentiert sich die in satten Sound gehüllte Wiederkehr des Sensenmannes. Einzig der ominöse Stampfer „Season of the Witch" sticht mit seiner behäbigen Gangart negativ hervor und bremst den Fluss der Platte merklich aus.
Das ist jedoch schnell vergessen, wenn der „Road Rage Killer" losgelassen und ein weiteres Grab geschändet wird. Vielleicht sogar das eigene, tauchen hier in den Texten doch immer wieder Verweise auf die Ausflüge der Grabgräber seit dem Reaper auf („far away from Avalon", „bagpipers play tunes of sorrow" oder auch „your last supper my friend"). Ob dies die Intention war, sei dahingestellt, musikalisch befindet man sich hier jedenfalls auf dem Höhepunkt des Albums (Anspieltipps: „Grave Desecrator", „Satan's Host").
Gegen Ende wird man dann doch noch ein wenig „experimenteller" und beginnt das etwas unrund wirkende „Death Smiles At All of Us" mit einem cembalesken Keyboard-Intro bevor die Rückkehr des Reapers gar mit einer Ballade vollendet wird. Durchaus gelungen und nach dem teils schnellen Heavy Metal ein willkommener Ausklang.

Mit „Return Of The Reaper" erreichen Grave Digger das propagierte Ziel und kehren konsequent zu den Anfängen der Band zurück. Dass sie den Heavy Metal alter Tage noch beherrschen, beweisen die Totengräber mit einigen eindrucksvollen Songs. Andere wirken hingegen etwas zu einfach, unausgereift oder deplatziert. Alles in allem aber ein gelungener Ausflug in die Bandhistorie, den man sich gut anhören kann.
Und das limitierte Mediabook kommt sogar noch mit einer zweiten CD daher, die neben zwei Bonus Tracks auch zahlreiche Bandklassiker in einem live eingespielten Akustikgewand präsentiert und es auf über 40 Minuten bringt. Im Ganzen also ein wirklich lohnendes Gesamtpaket.
Dem nächsten Album darf dann aber gerne wieder ein spannendes Konzept zugrunde liegen und die Musik mit mehr Power angereichert werden.

Christian Schrübbers

XXL-WertungL

Tracklist:

01. Return of the Reaper
02. Hell Funeral
03. Wargod
04. Tattooed Rider
05. Resurrection Day
06. Season of the Witch
07. Road Rage Killer
08. Grave Desecrator
09. Satan's Host
10. Dia de Los Muertos
11. Death Smiles At All of Us
12. Nothing to Believe

XXL-Tipp

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