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Ered – Night Of Eternal Doom

ered cover smLabel: War Anthem Records / Soulfood

Spielzeit: 59:32 Min.

Genre: Death Metal

Info: Facebook

Album kaufen: Shop

Hörprobe: Soundcloud

VÖ-Datum: 29. Mai 2015

 

Die spanische Band Ered wurde in der zweiten Hälfte der Neunziger gegründet – zu jener Zeit also, als Bands wie Dissection und Necrophobic ihre großen Klassiker veröffentlicht haben. Dies hört man dem Sound der Band noch heute an. „Night Of Eternal Doom“ ist das mittlerweile dritte Album nach „Born In A Frozen Hell“ (2005) und „Goatworshipping Black Metal“ (2010). Dem bisherigen Veröffentlichungsturnus zufolge dürfte mit dem nächsten Werk also im Jahr 2020 zu rechnen sein.

Drei störende Aspekte ergeben insgesamt leider drei Punkte Abzug für „Night Of Eternal Doom“:

1) Eine eigene musikalische Identität ist kaum vorhanden – was noch eine weitere ärgerliche Begleiterscheinung nach sich zieht, denn die durchaus melodischen Songs gehen dadurch kaum ins Ohr. Stattdessen lösen sie aufgrund viel zu vieler Zitate sowie bekannt klingender Harmonien und Liedpassagen einen regelrechten Systemabsturz in Ohr und Hirn aus. Dissection, Necrophobic, Marduk und noch viele andere mehr – you name them, you got them.

2) Die Songs sind durch die Bank weg viel zu lang und verlieren sich dadurch in unnötigen Wiederholungen, welche die an sich guten Melodien unnötig entwerten. Lange Songs können zwar ratsam sein, wenn genügend Ideen vorhanden sind oder irgendeine spannende Dramaturgie erkennbar ist – hier jedoch werden bereits eingeführte Parts immer und immer wieder unmodifiziert und unreflektiert an die Lieder geklatscht, so dass Durchschlagskraft und Spannung leider mit dem Beelzebub ausgetrieben werden.

3) Die Songtitel besitzen überhaupt keinen Wiedererkennungswert und wären schon vor 20 Jahren vollkommen ausgelutscht gewesen („Ancient Abominations“, „Ripped From The Abyss“, „Nocturnal Revelations“...). Dies potenziert den oben angeführten Systemabsturz nochmals. Das ärgerlichste der aufgelisteten Mankos – da es am einfachsten zu vermeiden gewesen wäre.

Das hier dargebotene Gemisch aus Black und Death Metal ist an und für sich ansprechend, und Ered schreiben streng genommen gute bis sehr gute Songs – jedoch nur, wenn man das bereits Skizzierte mental ausblendet. Luft nach oben ist aufgrund der Kritikpunkte noch reichlich vorhanden, und mit dem Hören alter Wunderwerke wie „Storm Of The Lights Bane“ oder „Darkside“ sowie etlicher Perlen aus den Neunziger-Backkatalogen von No Fashion oder Invasion Records ist man eindeutig besser bedient.

Für Anhänger der genannten Referenzen ist „Night Of Eternal Doom“ zwar sicherlich kein Fehlkauf – doch zu behaupten, dies wäre ein besonders wichtiges Album innerhalb der unentwegt wogenden Veröffentlichungsflut, wäre aller guten Ansätze zum Trotz eindeutig übertrieben.

Daniel Lofgren

XXL WertungM

Tracklist:

1. Ancient Abominations
2. Ripped From The Abyss
3. Storms
4. Nocturnal Revelations
5. Night Of Eternal Doom
6. Pestilent Black Fog
7. Blackwitch
8. Dark Temple Congregation
9. Black Coffins And Funeral Curses
10. Eternal Wisdom
11. A Black Mass For Satanas (Mortal Mutilation Cover)

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