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Ether: Hymns of Failures

Ether  Hymns of failuresLabel: Sepulchral Productions

Spielzeit: 89:07 Min.

Genre: Black Metal

Info: Facebook

Album kaufen: Facebook

Hörprobe: Bandcamp

VÖ-Datum: bereits erschienen

 

Liebe Kollegen von der schreibenden Zunft: Was ist denn bei Euch los? Schreibt Ihr alle voneinander ab? Es ist schon irgendwie lustig, denn überall wird die hier vorliegende Doppel-CD mit einem falschen Titel beworben. Freunde der Sonne, das Teil heißt "Hymns of failures" - nicht "Hymns of failure" PLURAL! So steht es nämlich auch fett auf dem Plattencover! Und achtet mal drauf, auch die Angabe der Spielzeit (falls vorhanden) variiert extrem (auch die Kollegen beim Deaf Forever kriegen es nicht auf die Reihe...). Haben wir alle einen andren Download bekommen, oder was ist hier los? Skandal - Wenn das der Onkel Wallraff erfährt.....

Soviel dazu. Kommen wir zur Musik. "Ether" ist ein weiteres "Ein-Mann-Projekt", diesmal aus Kanada stammend. Ganz neu ist der hinter der Geschichte stehende "Scythrawl" auch nicht, schließlich gibt es "Ether" mittlerweile auch schon seit 2004 und er präsentiert mit "Hymns of failures" sein drittes Album. Trotzdem ist der Black Metal, der hier gespielt wird leider nur in die Kategorie "ganz ok" einzuordnen. Warum? Nun 1. Die Kompositionen sind einfach zu unspektakulär und Kollege "Scythrawl" kann sich irgendwie nicht richtig entscheiden, ob er Depri- oder Aggro-Black Metal spielen soll. 2. Die Songs sind handwerklich nicht gut umgesetzt, ich sag nur Gesang und Drum-Computer. Keine Schande letzteres zu benutzen, aber bitte besser! Und 3. Die Songs sind viel zu lang! Wenn man keine großartigen Ideen hat, kann man doch keinen 18 Minuten Track daraus machen. Und der kürzeste Song auf dem Album hat die Spielzeit von 9:42!!! Und so was wie im letzten Song "Isolation", wo die letzten sieben bis acht Minuten aus einem penetranten Pfeifton bestehen, dass man schon Angst hat, man hätte sich 'nen Tinnitus eingefangen ist ja wohl Scheißdreck hoch 13! Nein danke, aber so etwas braucht man echt nicht. Hätte der Kollege aus seinen Ideen eine nette kleine EP gemacht, sähe mein Urteil sicherlich ganz anders aus, aber so kann ich nur sagen: Überflüssig!

Christian Hemmer

XXL WertungS

 

Tracklist:

1. Failure 09:49
2. Enmity 10:42
3. Coldness 14:51
4. Emptiness 18:10
5. Hypersensitivity 12:31
6. Isolation 23:04

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