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Falconer - Black Moon Rising

flaconer album 2014Label: Metal Blade Records

Spielzeit: 50:20 Min.

Genre: Power Metal

Info: Facebook

CD kaufen: Amazon

Hörprobe: Youtube

VÖ-Datum: 06. Juni 2014

 

Wenn eine Band verlauten lässt, das bald erscheinende Album sei das höchste, schnellste, weiteste, muss man misstrauisch werden. Fast immer handelt es sich bei solchen Aussagen nur um heiße Marketing-Luft, wie die Genregrößen Sonata Arctica und Edguy jüngst wieder bewiesen haben. Auch Falconer sprachen nun im Vorfeld des neuen Albums „Black Moon Rising“ vom rifflastigsten, schnellsten und besten Material der Bandgeschichte, was natürlich Skepsis hervorrief. Aber, verdammt noch mal, haben die Schweden Recht damit!

Der erste Song gibt gleich die Marschrichtung vor: harte Gitarrenriffs und satte Drums eröffnen „Locust Swarm“ bevor die Doublebass die Nummer auf die Überholspur schickt und ein paar eingestreute Blastbeats weiter an der Härteschraube drehen. Auch im weiteren Verlauf des Albums sorgen die schweren Gitarren und die frenetisch getretenen Bassdrums für durchweg brachialen Sound, der die meist dystopischen Texte gekonnt unterstreicht. Auf sanftere Elemente hat man fast gänzlich verzichtet: nur ein Minimum an Keyboards und anderen folkloristischen Instrumenten ist zu hören, kein weiblicher Gesang, keine Ballade („Scoundrel and the Squire“ kommt dem noch am nächsten, baut aber auch ordentlich Druck auf). „Locust Swarm“ ist ein hervorragender Einstieg, der perfekt zeigt, wie schnell und hart Falconer auf „Black Moon Rising“ zu Werke gehen. Und dabei ist der Opener nicht mal der härteste Song auf dem Album. Diese Ehre gebührt dem brutalen „Wasteland“, das mit Blastbeats geradezu explodiert und streckenweise Black-Metal-Anleihen aufweist. Hier halten Mithotyn Einzug in den Falconer-Sound und schaffen einen Brecher der Extraklasse! „Locust Swarm“ ist aber auch nicht der schnellste Song auf dem Album, sondern wird noch von „There’s A Crow on the Barrow“ übertroffen, bei dem sich das Riff Mühe geben muss, mit der irrsinnig schnellen Doublebass mitzuhalten. Wer jetzt befürchtet, die Falkner seien zu extrem geworden, den dürften die urtypischen „Halls and Chambers“ oder „At the Jesters Ball“ beruhigen, die den charakteristischen Falconer-Charme versprühen, der aber trotz aller Härte ohnehin allgegenwärtig ist. Und dann ist da ja noch der Titeltrack, der standesgemäß der beste Song auf dem Album ist. Gut möglich, dass es sogar das beste Stück ist, das Falconer je geschrieben haben. Killer-Riff, Killer-(Pre)-Chorus, Killer-Song!

„Black Moon Rising“ ist roh, energiegeladen und einfach nur ganz, ganz groß. Karsten Larsson bearbeitet sein Schlagzeug mit einer nie gehörten Intensität, Magnus Linhardts Bass tönt tiefer und eindringlicher als je zuvor und Stefan Weinerhall und Jimmy Hedlund schütteln markante Riffs und Soli mit nie dagewesener Treffsicherheit aus dem Handgelenk. Dazu die unvergleichliche Stimme von Mathias Blad, dessen warmes Timbre und ruhiger Gesang im Kontrast zur neu entdeckten Härte stehen und so noch besser zur Geltung kommen. Alles von Andy LaRocque in einer druckvollen, ausgewogenen Produktion vereint. Ausnahmslos jeder Song hat seine eigenen, ganz besonderen Momente, die ihn zu einem Hit machen. Das ganze Album strotzt nur so vor brillanten Gitarrenriffs und Melodien, die sich unweigerlich ins Gedächtnis brennen, wenngleich sie etwas subtiler, nicht so offensichtlich sind, wie noch auf den ersten Veröffentlichungen der Band (z.B. „Wings of Serenity“ oder „The Clarion Call“). Insgesamt lässt sich konstatieren, dass Falconer mit ihrem neuen Werk einen weiteren Sprung machen und deutlich fokussierter und erwachsener klingen.

Fazit: Härter, schneller, Falconer! Der neue Geniestreich „Black Moon Rising“ ist nichts weniger als das beste Album der langen Bandgeschichte und bisher das Album des Jahres. Punkt.

Christian Schrübbers

XXL-WertungXXL

Tracklist:

01. Locust Swarm
02. Halls and Chambers
03. Black Moon Rising
04. Scoundrel and the Squire
05. Wasteland
06. In Ruins
07. At the Jesters Ball
08. There's A Crow on the Barrow
09. Dawning of A Sombre Age
10. Age of Runes
11. The Priory

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