.

logo-twitterNEU Kopie

Google-PlusNEU Kopie

logo-facebook Kopie1

Aktuelle Seite: StartseiteTonträger-ReviewsA-BArtillery - Legions

Brothers In Arms: Warlord

brothers arms warlord 7660Label: Swell Creek Records/ Soulfood

Spielzeit: 30:46 Min.

Genre: Hardcore

Info: Facebook

Album kaufen: Amazon

Hörprobe: Youtube

VÖ-Datum: 08. Mai 2015

 

Es war im Jahre 2012, als eine Hardcoreband aus der Hansestadt Hamburg ein Debütalbum veröffentlichte, das vor Spielfreude, mitreißender Riffs und Breaks und geballter Leidenschaft nur so sprudelte. Die Rede ist von Brothers In Arms und ihrem ersten Lebenszeichen „Invictus“, welches zu Recht die Höchstnote bekam.

Die Band selbst war bei weitem nicht untätig und ging fleißig auf Tour und teilte die Bühne mit Größen wie Death Before Dishonor, Walls Of Jericho oder auch Stick To Your Guns.
Nun sind wir im Jahr 2015 angelangt und man hat sich schon gefragt, wann die mittlerweile vier Hamburger endlich ihr Zweitwerk auf die Menschheit loslassen. Und jetzt Anfang Mai ist es nun soweit. Getauft wurde der Silberling mit dem schönen Namen „Warlord“ und verspricht interessant zu werden. Ist dem wirklich so? Kann BIA noch eine Schippe drauflegen? Genug gequatscht und ran an die Arbeit!

Das Intro legt schon mal einen Grundstein für das Album und man erkennt sofort den Sound der Band. Andrew brüllt sich schon mal warm, damit er auf dem nächsten Track „Never Surrender“ alles geben kann. Der Faden, den „Invictus“ schon gelegt hat, wird auch hier aufgegriffen. Harte Riffs, treibende Drums und ein Break zum niederknien. „ On My Own“ lässt für den Gesang ordentlich Luft und holt anschließend zum Schlag nach vorne aus. Für Abwechslung ist auch gesorgt und es macht schon früh Spaß, den Riffs zu lauschen. Ein Bassintro hat der Titeltrack bekommen, was derbe tief geraten ist und die Eingeweide durchwühlt. Das gedrosselte Tempo kommt dazu auch herrlich gut und lässt die Härte mehr zur Geltung kommen. Der Refrain ist zum Mitgröhlen mehr als geeignet und kann zu Recht als Anspieltipp gesehen werden.

„Life Sick“ ist noch ein wenig langsamer geraten, lässt die Gitarren gut kommen, bis man die Stakkatoriffs auspackt. Geile Kombination. Sänger Andrew drückt mit seinen leidenschaftlichen Gebrülle selbstverständlich seinen Stempel auf. Bei „Grim“ hat man sich Unterstützung von Bryan Harris (Death Before Dishonor) geholt und beide Sänger zeigen, dass sie in derselben Liga spielen. Musikalisch Tritt die Band wie gewohnt Ärsche und man weiß jetzt schon, dass sie ihr Debüt mindestens auf gleicher Höhe getroffen haben.
„Betrayal“ zieht das Gaspedal ordentlich an und BIA machen verdammt nochmal keine Gefangenen. Der Song geht straight nach vorne und auch wenn zwischendurch das Tempo runtergenommen wird, verliert man zu keiner Sekunde die Spannung. Der Breakdown am Ende gibt dem Hörer noch den Rest und wird vom nachfolgenden „One Moment Of Silence“ noch weiter drangsaliert. Der Songname wird übrigens nicht wörtlich genommen und das ist auch gut so! Wer erwartet hat, er bekommt eine Verschnaufpause, der irrt sich gewaltig. Auf die Fresse bekommt man auch bei „Domestic Violence“ und hier stimmt wirklich alles. Tiefe Bässe, shreddernde Gitarren, treibende Drums und brutaler Gesang. Das Album wird immer besser Leute!

„Helpless“ fängt langsam an und nimmt mehr und mehr an Fahrt auf. Auch hier haben wir mit Andrew Neufeld von Comeback Kid gesangliche Unterstützung und er liefert gemeinsam mit BIA eine erstaunlich gute Leistung ab. Beide Sänger harmonieren wundervoll zusammen und werden von brutalen Stakkatoriffs untermalt. Sehr geil! „Merciless“ kennt schon allein von den Riffs keine Gnade, denn hier wird flott nach vorne gezockt, dass es nur so eine Freude ist. Zu keiner Sekunde wird musikalisch nachgelassen und das bestätigt auch der Abschlusssong „Demons“. Die Band gibt hier nochmal alles, was sie draufhaben und das kann sich hören und sehen lassen. Das Tempo wurde auch insgesamt eher niedriger gehalten, was der Härte zugutekommt. Nach über dreißig Minuten kommen wir zum Resümee.

Die gefühlt lange Wartezeit hat sich definitiv gelohnt. Brothers In Arms schaffen es auch hier locker, die hohe Messlatte ihres Debüts zu erreichen. Doch wer denkt, dass man die beiden Alben vergleichen kann, der irrt sich. Die Band versucht erst gar nicht, „Invictus“ zu kopieren sondern hat es geschafft, sich weiter zu entwickeln. „Warlord“ steht als eigenständiges Album da, was zwar den typischen BIA Sound aufweist, aber nicht wie der Vorgänger klingt. Und genau das ist die größte Stärke an dieser Platte. Obendrauf leisten die beiden Gastsänger hervorragende Arbeit und verfeinern den ohnehin geilen Sound der Platte. Kurz gesagt: Ihr (BIA) habt alles richtig gemacht!!

Fazit:
Wer „Invictus“ schon geliebt hat, wird „Warlord“ ebenfalls zu schätzen wissen. Die selbe brachiale und progressive Aggression in Gesang und Melodie wie zuvor auch. Die Band entwickelt sich weiter und das Album wird bei jedem hören immer besser. Ihr wollt ein Album, was ordentlich auf die Fresse haut? Dann ist „Warlord“ der richtige Begleiter!

Ben Denkers

XXL WertungXXL

Tracklist:

1. Intro
2. Never Surrender
3. On My Own
4. Warlord
5. Life Sick
6. Grim feat. Bryan Harris
7. Betrayal
8. One Moment Of Silence
9. Domestic Violence
10. Helpless feat. Andrew Neufeld
11. Merciless
12. Demons

XXL-Tipp

XXL Tipp Crypts Of Despairxxl

Das hörst Du Dir an:

Revolting - The Monolith Of Madness

revolting 2018xxl

Decaying - To Cross The Line

Decayingxxl

Kadaverficker - KFFM 931.8

kadaverficker 2018xxl

Atomwinter - Catacombs

Atomwinter Catacombsxxl

Absolutum - Absolutum

Absolutumxxl

Begerith - A.D.A.M.

begerith2xxl

Anvil - Pounding The Pavement

Anvil  Pounding The Pavementxxl

Vardan: Nostalgia - Archive of Failures 1-6

vardan 2018xxl

Las Casas Viejas - goule/H

Las Casas Viejas  goule Hxxl

Cruentator - Ain't War Hell

Cruentatorxxl

Corpse Garden - IAO 269

 Corpse Garden xxl

Tetragrammacide - Primal Incinerators of Moral Matrix

Tetragrammacide

Talv - Entering a timeless Winter

Talv  Entering a timeless winterxxl

Children of Technology: Apocalyptic Compendium 

children of technology Kopiexxl

In Vain - Currents

InVain Currentsxxl

Sacrilegious Rite - Summoned from Beyond

Sacrilegious Rite xxl

Hades Archer - Temple of the Impure

Hades Archer  Temple oxxl

Wir suchen Verstärkung!

xxl rock shirt neu bild 2

Da gehst Du hin:

hell over hammaburg 2018 e forcexxl

RISEOFTHE COSMIC FIRE xxl

cannibal corpse tour 2018xxl

Oscillating Brain

dool tourxxl

SepticFlesh poster EU 2018xxl

execration void tourxxl

rotting christ tour 2018xxl

dead daysxxl

DWEF Primordial tour 2018xxl

rotten soud tourxxl

Ne Obliviscaris EU 2018 xxl

party.san 2018 venomxxl

Zum Seitenanfang