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Midnight – Sweet Death And Ecstasy

midnight sweetxxlLabel: Hells Headbangers

Spielzeit: 32:02 min.

Genre: Speed/Thrash Metal

Info: Facebook

Album kaufen: Bandcamp

VÖ-Datum: bereits erschienen

Midnight sind seit Jahren schon so etwas wie der Geheimtipp, den jeder kennt, und haben sich mit ihrem hedonistischen Speed Black Metal seit dem ersten Album 2011 eine konstante Fanbase erspielt. Nachdem 2014er Abräumer „No mercy for mayhem“ war ich gespannt, was uns Athenar denn so zu bieten hat.
Das Album geht also mit einem stattlichen sech Minuten Opener los und stürzt mich erst mal in tiefe Depressionen. Ich kann es nicht anders sagen, aber der erste Song „crushed by demons“ ist wie das ganze erste Drittel der Scheibe insgesamt, einfach stinkend langweilig. Erst ab „melting brains“ bekommt das ganze ernsthaft zug und mausert sich dann langsam zu einer ansehnlichen Platte.
Auf der Zielgeraden hat „Sweet death and ecstasy“ nämlich einiges zu bieten. „Bitch Mongrel, Poisen Thrash“ und „ Befor my time in hell“ sind amtliche mid-tempo Granaten, und reißen das Ruder nach dem doch arg mauen Start noch einmal erheblich herum.
Ansonsten gibt es hier wenig Neues zu berichten. Midnight sind eben Midnight, und große Veränderungen im Sound oder den Songstrukturen gibt es nicht zu vermelden. Hätte sich der erste Teil des Albums konstant auf dem Niveau der zweiten Hälfte bewegt, hätten wir es hier mit einem knallharten Anwärter auf den „Album des Jahres“ Posten zu tun gehabt. So bleibt mir nur die alte Gleichung vom einen Fuß im Eisfach und dem anderen im Ofen. Im Schnitt kommt dabei dann nur Mittelmaß raus.

Kai B.

XXL WertungL

Tracklist:

1. Crushed by Demons 06:26
2. Penetratal Ecstasy 03:43
3. Here Comes Sweet Death 03:41
4. Melting Brain 01:57
5. Rabid! 03:25
6. Bitch Mongrel 03:05
7. Poison Trash 03:17
8. Before My Time in Hell 06:28

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