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The Black Dahlia Murder - Nightbringers

THE BLACK DAHLIA MURDER 2017xxlLabel: Metal Blade Records

Spielzeit: 52:58 min.

Genre: Death Metal

Info: Facebook

Hörprobe: Youtube

Album kaufen: Shop

VÖ-Datum: 06. Oktober 2017

Wenn Langeweile sich exponentiell zur Stagnation steigert, müssten The Black Dahlia Murder die Musik gewordene Form der Schlaftablette sein. TBDM (ab hier wird abgekürzt), haben es aber in ihrer sechzehnjährigen Karriere geschafft, stetig überzeugendes Material zu liefern, mal sehr gut, mal "nur" gut aber stetig überzeugend.

"Nightbringers" ist der nun mittlerweile achte Streich und bringt erstmals Neuzugang Brandon Ellis an der Gitarre mit an den Start. Furios startet der Opener "Widowmaker" mit verstörender Geräuschkulisse, drückt aber schnell das Gaspedal durch und überzeugt als solider Start, melodiös aber trotzdem mit der nötigen Härte ausgestattet. Die Songs auf "Nightbringers" bewegen sich fast alle bei einer Laufzeit von ungefähr dreieinhalb Minuten und kommen so immer zügig auf den Punkt. Geboten bekommen wir insgesamt neun neue tolle Nummern, in gewohnter TBDM Qualität. Die Band schafft es einfach, trotz altbewährter Formel packende Lieder einzuprügeln.
"Kings Of The Nightworld" könnte ohne harschen Gesang glatt als Heavy Metal Nummer durchgehen und der Schlusstrack fungiert in alter Tradition als epischer Rausschmeißer. Durch diese minimal eingestreuten Akzente und die flotte Spielzeit wird das Album nicht langweilig. Im Titelsong wird die Groovekeule ausgepackt und Erinnerungen an den Bandklassiker "What A Horrible Night To Have A Curse" werden wach. "As Good As Dead" gibt sich als fast schon klassischer Melodic Death Metal Brecher. Für genug Abwechslung innerhalb der Genregrenzen ist also gesorgt. Das Tempo präsentiert sich treibend wie immer, die Gitarren brillieren häufig mit atemberaubenden Leads und Trevor Strnads Organ gehört sowieso zu den besten seiner Zunft.

Auch "Nightbringers" reißt die Diskografie der Amis nicht nach unten. Im schönen Zweijahrestakt wird immer geliefert. Das Album hält locker das Qualitätslevel der letzten Alben und bietet spaßige Ballerei mit toller Produktion und kompakt gutem Songwriting.

Sascha Scheibel:

XXL WertungL

Tracklist:

1. Widowmaker
2. Of God and Serpent, Of Spectre and Snake
3. Matriarch
4. Nightbringers
5. Jars
6. Kings of the Nightworld
7. Catacomb Hecatomb
8. As Good as Dead
9. The Lonely Deceased

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