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Cut Up - Wherever They May Rot

cut up 2017xxlLabel: Metal Blade Records 

Spielzeit: 38:16 Min.

Genre: Death Metal

Info: Facebook

Album kaufen: sm-metal-shop

Hörprobe: Youtube

VÖ-Datum: 24. März 2017

Mannmannmann! Das Verfassen dieser Review stand wahrlich unter keinem guten Stern. Erst war ich hungrig und hatte keine Bohnen mehr; dann schrieb mein Chefredakteur, die neue Cut Up sei totaler Murks und ich dürfte der neuen Scheibe dieser Gurkentruppe auf keinen Fall mehr als eine M-Wertung verpassen. Die Fehlersuche sei ausdrücklich genehmigt, sagte er mir in verdächtig konspirativem Tonfall. Und wisst Ihr was? Wenn das nicht der Wahrheit entspricht, habe ich das wohl geträumt...

Die Quasi-Thronfolger der seligen Vomitory, Cut Up, warten derzeit geduldig darauf, uns mit ihrem zweiten Dampfhammer-Album die Tür einzuschlagen - und das mit voller Wucht! Geboten werden auf 'Wherever They May Rot' Todesblei amerikanischer und vor allem schwedischer Prägung, wobei hier und da Versatzstücke aus Thrash Metal und Grindcore hervorluken. Das schwedische Quartett macht in den elf Songs überhaupt keinen Hehl daraus, sich neu zu erfinden. Eher im Gegenteil: die alten Trademarks werden ausgebaut und verfeinert sowie extrapoliert und nochmals ausgebaut, um die Brutalität zu maximieren und nochmals den Härtegrad zu steigern (maximal ist halt nicht genug, haha). Die Formel geht absolut auf, was erfreulich ist, denn die Stücke sind in ihrem gesteckten Rahmen zwar sehr kurzweilig und abwechslungsreich, büßen dabei allerdings keinen Fitzel an Härte oder Nachvollziehbarkeit ein. Zumeist wird das Gaspedel durchgedrückt, aber auch das Grooven wie die Hölle beherrschen die Jungs aus Wasa-Country aus dem Effeff. Auch geil der zweistimmige Gesang, der dem Ganzen so ein wenig Crustflair verleiht (hatte ich schon erwähnt, dass es sich bei dem Großteil der Mitstreiter um ehemalige Vomitory-Schergen handelt, ja?).
Nach nicht einmal 39 Minuten ist die Scheibe zu Ende. Das hat dann aber auch gereicht, um dem Hörer die blöde Birne geschickt wegzuhebeln, yeah!

Kai Ellermann

XXL WertungXL 1

Tracklisting:

01. From Ear To Ear
02. Necrophagic Madness
03. Behead The Dead
04. Wherever They May Rot
05. Vermin Funeral
06. By Hatred Bound
07. Psychosurgery
08. In The Aftermath
09. Master Dissector
10. Cranium Crusher
11. Raped By The Blade

XXL-Tipp

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