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Anima Damnata - Nefarious Seeds Grows To Bring Forth Supremacy Of The Beast

Anima Damnata xxlLabel: Godz ov War/Malignant Voices

Spielzeit: 41:16 min.

Genre: Death Metal

Info: Facebook

Album kaufen: Bandcamp

VÖ-Datum: bereits erschienen 

Man merkt immer wieder, wie unendlich tief und weit doch das Meer an Bands im Metal Untergrund ist, wenn einem mal wieder eine Platte angespült wird von einer Band, die schon gute 20 Jahre auf dem Buckel hat, diverse Alben veröffentlicht und von der man trotzdem noch nie etwas gehört hat. Anima Damnata aus Polen sind so ein Fall. Die Herren mit so knackig, prägnanten Namen wie Archangel of Evil Spells, Morbid Priest of Arcane Perfection vel Necrosodom (und das war der Künstlernamen von EINEM der Musiker, nicht von allen vieren), veröffentlichen im 21. Jahr ihrer Bandgeschichte ihren siebten Release als Full Lenght Album unter dem Titel „ Nefarious seeds grows to bring forth supremacy of the beast“. Klingt nach Inquisition, ist tatsächlich aber balleriger Black Death mit deutlich hörbaren Anleihen bei Incantation und Belphegor.
Wenn man sich die beiden mit einer modernen polnischen BM Produktion vorstellt (selbige hier übrigens aus dem Haus Mgla) hat man so ungefähr eine Ahnung, womit man es hier zu tun hat. Viel geballer und stakkato, wenig Innovation. Wie leider so oft im osteuropäischen Bereich muss man auch bei Anima Damnata leider ein dickes Fell mitbringen, was Grauzone angeht. Ich werde die Diskussion nicht auf machen, und am Ende muss das eh jeder mit sich in seinem stillen Kämmerlein ausmachen, aber auch hier haben wir es mit Musikern zu tun, die in ihrer Vergangenheit in Bands zu Werke gegangen sind, mit deren Aussagen man im Normalfall schwerlich konform geht. Jugendlicher Blödsinn? Provokation? Ernsthaftes Statement aus innerer Überzeugung? Wir werden es nicht rausfinden.
Um ehrlich zu sein ist das Album nun aber auch nicht derartig zum niederknien, dass man hier in tiefe Selbstzweifel fallen möchte, da man die Platte am liebsten heiraten will. Die zwei Worte „solide gehandwerkt“ beschreiben es, denke ich ganz gut. Nicht mehr, aber auch nicht weniger.

Kai B.

XXL WertungL

Tracklist:

1. The Promethean Blood 04:39
2. Praise the Fall of God 03:46
3. Uprising Lucifer 04:02
4. Through Abomination 'Till Ecstasy 04:32 
5. I Hail His Name 03:15
6. Your Life Is Cursed 03:50
7. Numinous Ascension into a Black Hole 04:48 
8. His Light Shines upon Me 02:21
9. Blend into Satan 05:04
10. Void of the Abyss 04:59

Cosmic Void Ritual - The Excreted Remains Of The Sabatier System

cosmic void ritual coverxxlLabel: Blood Harvest

Spielzeit: 23:40 min.

Genre: Death Metal

Info: /

Album kaufen: Bandcamp

VÖ-Datum: bereits erschienen 

Achtung, musikalische Feingeister dürfen an dieser Stelle gleich mit dem Lesen aufhören, denn was die amerikanische Ein-Mann-Kapelle Cosmic Void Ritual hier abliefert, ist echt nix für sensible Ohren! Primitiver und stumpfer Death Metal mit simplen Songstrukturen (um es mal nett zu formulieren...) und einem beschissenen Sound. Was für den Einen unhörbarer Krach ist, lässt beim Anderen die Säfte kochen, doch was der Kollege hier zusammengeschustert hat, ist schon ziemlich schlecht. Zudem ist es eine Zusammenfassung der beiden bereits veröffentlichten Demos und wer hat die nicht schon längst in der Sammlung stehen? Nö, das Tape braucht man wirklich nicht, da sollte man sein Geld lieber für was Besseres ausgeben. Das Teil ist echt nur was für total schmerzfreie Krach-Fanatiker!

Christian Hemmer

XXL WertungS

Tracklist:

1. Leaking Alien Sacrelige (Surgical Entropy Pt I) 07:24
2. The Fall...Relic Death Spells (Lifeless Post-Surgical Being Pt II) 05:34
3. Entrail Star Formation (Planetary Extinction Phase III) 05:41
4. Mists of Intoxicating Conquest (The Demise of Entire Universes - Moon IV) 05:01

Entrails - Death Is The Right Path

entrails 20171xxlLabel: Metal Blade Records

Spielzeit: 07:24 min.

Genre: Death Metal

Info: Facebook

Hörprobe: Youtube

Album kaufen: Shop

VÖ-Datum: bereits erschienen 

Ich bin ja eigentlich kein Freund von reinen Digital-Veröffentlichungen und mache da auch nur Ausnahmen bei guten Underground-Newcomern, wenn's deren Musik halt nur in dieser Form gibt. Jetzt bin ich aber doch schwach geworden und habe mir die neue EP von Entrails als MP3 gekauft. Ich hoffe nur, dass dies keine Schule macht, denn ich hätte den Spaß viel lieber als schnuckelige 7" in der Hand gehabt. Egal, kommen wir zur Musik. Da erwarten uns wie erwartet keine Überraschungen, sondern es werden uns zwei sehr geile Schwedentod-Songs um die Ohren gehauen, wie man es von den Kollegen gewohnt ist. Neben Herrn Rogga und seinen zahlreichen Geschichten sind Entrails die festeste und verlässlichste Größe in diesem Genre, man bekommt, was man sich wünscht und dies zuverlässig auf erstklassigem Niveau. Schade halt nur, dass die Art der Veröffentlichung so doof ist, denn gerade bei dem total coolen Cover wäre doch 'ne Picture-7" der absolute Brüller geworden.

Christian Hemmer

XXL WertungXL 1

Tracklist:

1. Death Is The Right Path
2. Blood Burst

Almyrkvi - Umbra

almyrkvi umbraxxlLabel: Ván Records

Spielzeit: 42:09 min.

Genre: Atmosphärischer Black Metal

Info: Facebook

Hörprobe: Youtube

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VÖ-Datum: 24. November 

Black Metal aus Island? Na da stellt sich ja schon fast automatisch eine gewisse Erwartungshaltung ein, denn die dortige Szene hat in letzter Zeit so manche musikalische Perle hervorgebracht. Und auch Almyrkvi kann sich mit ihrem Debütwerk "Umbra" ohne Probleme in die Reihe der hervorragenden Platten aus dem kleinen Inselstaat einreihen. Das Album ist ein ganz starkes Teil geworden, das mich sofort in seinen Bann gezogen hat. Dass es hier keinen Black Metal von der Stange geben würde, dürfte ja eigentlich sonnenklar sein, aber mit dieser beeindruckenden Kraft und Qualität, die dem Hörer entgegen strömt konnte man dann doch nicht unbedingt rechnen. Atmosphärischer Black Metal der absoluten Oberklasse erklingt aus den Boxen, voller Bombast (ohne auch nur einen Hauch von Kitsch zu verbreiten!!) und sphärischer Größe, man wird ohne Umschweife in eine erhebende Klangwelt entführt, die fast schon kosmisch ist. Auf Stimmung und Atmosphäre wird bei Almyrkvi ganz großen Wert gelegt, wer Blastbeats und satanische Raserei sucht, wird hier definitiv nicht fündig. Schleppend bis hin zum stampfenden Midtempo - in diesen Geschwindigkeiten bewegt sich die Band. Bösartige Klänge treffen auf leicht klagenden Gesang, der (mit dezentem Hall unterstützt) ordentlich unter die Haut geht. Prächtige Melodien, pathetisch und kraftvoll, korrespondieren mit abartigem Krächz-Gesang - es ist majestätisch, prächtig und gleichzeitig brutal. Trotz aller synthetischen Klänge schaffen es die beiden Isländer (die übrigens auch schon bei Slidhr, Sinmara und deren Vorgänger-Formation Chao zusammen musiziert haben!) eine mystisch/okkulte Stimmung zu kreieren, die echt stark beeindruckt. Ein ganz hervorragendes Werk, das mich von Beginn an gefesselt hat und so schnell auch nicht wieder loslassen wird! Die Isländer haben es einfach drauf!!!

Christian Hemmer

XXL WertungXL 1

Tracklist:

1. Vaporous Flame
2. Forlorn Astral Ruins
3. Severed Pillars of Life
4. Stellar Wind of the Dying Star
5. Cimmerian Flame
6. Fading Hearts of Umbral Nebulas

Kremlin – Decimate the Elites

kremlin coverxxlLabel: Godz ov War

Spielzeit: 35:33 min.

Genre: Death Metal

Info: Facebook

Hörprobe: Soundcloud

Album kaufen: Shop

VÖ-Datum: bereits erschienen

Ach du heilige Mutter Maria Gottes. Also das Lyrics im extremen Metal Bereich ja eher stiefmütterlich behandelt werden, ist ja ok. Meistens versteht man es ja eh nicht, und viele sehen die Stimme ja auch mehr als ein zusätzliches Instrument, als dazu da, um hochtrabende Botschaften in die Welt zu tragen. Aber wenn die Texte so kantig sind, dass man eine Review damit beginnen muss, dann scheint hier aber gehörig was los zu sein.
Aus dem recht umtriebigen Label Godz of War erwartet uns heute das Debüt der Kanadier von Kremlin mit dem Titel „Decimate the elites“. Musikalisch gibt es Black Death mit allerhand offensichtlichen Anleihen aus den 80gern und 90gern, sowohl aus Schweden, als auch aus den US of A. Das Ganze macht unter rein musikalischen Gesichtspunkten eigentlich sogar richtig Spaß. Erst als ich für ein wenig Backgroundinfos recherchieren wollte, lief es mir dann eiskalt den Rücken runter.
Da die Band nicht einmal in den Metal-Archives zu finden war, klickte ich mich durch einige Meldungen zu dem Album, um vielleicht etwas zu erfahren, was mir entgangen war, bis ich auf die Aussage eines der Musiker stieß, mir doch unbedingt die Texte durch zu lesen, da dort wichtige Botschaften drin stehen würden. Gespannt wie ein Flitzebogen packte ich die Scheibe also nochmal in den Player, öffnete das Textdokument und begann rhythmisch nickend mit zu lesen.
Ich hoffe einfach inständig, dass es sich bei dem ganzen um eine reine Imagesache handelt, und die den Unfug nicht ernst meinen. Wenn doch, sehe ich mich leider außer Stande, die Band ernst genug zu nehmen, um sie mir weiter anzuhören. Von flacher Erde bis geheimer Verschwörung der Echsenmenschen ist da einfach alles mit dabei, was das Aluhutträgerherz begehrt. Zum guten will ich einfach davon ausgehen, dass das Ganze nicht ernst gemeint ist, und die Review damit schließen, dass wir hier eine musikalisch coole, aber unkreative Aufbereitung verschiedener Old-School-Death-Metal Stilrichtungen haben mit einem, nennen wir es mal, „exotischen“ Textkonzept.

Kai B.

XXL WertungL

Tracklist:

1. Nuke Them (13 Families)
2. At War
3. Kremlin
4. Decimation of the Elites
5. Exterminate the Shapeshifters
6. Babylon’s Regime
7. Flat Earth
8. Under Hypnosis
9. Devilution

Lyzzärd - Savage

lyzzard coverxxlLabel: Fighter Records

Spielzeit: 40:48 min.

Genre: Heavy Metal

Info: Facebook

Album kaufen: Bandcamp

VÖ-Datum: bereits erschienen

Also Hut ab, bei Fighter Records ist man ähnlich fleissig wie beim Mutterlabel Xtreem Music (dem spanischen Qualitätsladen für lecker Death und Grind Gebolzte!), denn beide Vereine bringen regelmässig Frischfutter für die Fans unters Volk. Bei Fighter Records geht es da ordentlich traditionell vorwärts, hier wird dem klassischen Heavy Metal gehuldigt und die an dieser Stelle vorgestellte Formation passt da aber mal so was von perfekt ins Beuteschema! Die Rede ist von der Band Lyzzärd aus Portugal (dort gibt es also doch noch was anderes als geilen Black Metal...), die sich auf ihrem Debüt "Savage" voll und ganz dem Sound der alten Helden verschrieben hat. Purer, unverfälschter Heavy Metal wird hier zelebriert und mit einer Spielfreude dargeboten, die einen mitreißt, ob man will oder nicht. Das ist sicherlich keine große Kunst und auch definitiv nicht innovativ - aber es macht unheimlich viel Spaß, sich die Mucke der Kollegen anzuhören und genau darum geht es ja wohl im Metal! Schönes Teil mit 'nem coolen Coverartwork, nur die Coverversion des 80er Gassenhauers "Maniac" (genau, der Song aus "Fleshdance"!), im Original von Michael Semvello, hätte man sich sparen können, sogar müssen, denn die ist echt gruselig... Ansonsten ist "Savage" nett gemachte Unterhaltung für Zwischendurch!

Christian Hemmer

XXL WertungL

Tracklist:

1. Nightwatcher 04:47
2. Heavier than Life 04:09
3. Savage 02:54
4. Yakuza 03:56
5. Fire 03:49
6. Living in the Dawn 04:59
7. Queen of Vengeance 03:48
8. Survivor 04:07
9. Metalzone 03:59
10. Maniac (Michael Sembello cover) 04:20

Worm - Evocation Of The Black Marsh

worm coverxxlLabel: Iron Bonehead

Spielzeit: 41:54 min.

Genre: Black Metal

Info: /

Album kaufen: Bandcamp

VÖ-Datum: bereits erschienen

Manchmal frage ich mich doch, wieso man seiner Band einen Namen gibt, den es schon zigmal in der Szene gibt, so wie hier zum Beispiel? "Worm" - da sagt einem ja eigentlich schon der gesunde Menschenverstand, dass der schon mehrfach vergeben sein dürfte (ist er natürlich auch, von Japan bis nach Venezuela!) Aber das nur so nebenbei... Kommen wir nun zu den amerikanischen Worm, einer Ein-Mann-Kapelle aus Florida (wer denkt bei Florida eigentlich nicht automatisch an Black Metal??) Der Kollege Wurm kümmert sich auf seinem Debüt (nach zwei Demos aus den Jahren 2014 und 2016) sowohl um Instrumente als auch um den Gesang und da schau her - die Platte kann echt was! Der präsentierte Black Metal ist schön dreckig, moderig und extrem böse - trotzdem darf man ihn mitnichten unterschätzen. Denn Herr Wurm macht seine Sache verdammt gut und überzeugt auf breiter Front. Irgendwo zwischen uralten Beherit und Archgoat (und ähnlich strukturierten Kollegen) bewegt sich der Sound, ist extrem räudig und hat gerade bei den doomigen Passagen seine allerbesten Momente. Altmodisch abgefuckt, mit einem ätzenden Gesang versehen, da dürften nicht nur Black Metal Fanatiker, sondern sicherlich auch Freunde des gepflegten "Autopsy-Sounds" ihren Spaß haben! Ich habe ihn auf jeden Fall!

Christian Hemmer

XXL WertungXL 1

Tracklist:

Side A

1. Altar of Black Sludge 01:46
2. Winged Beast of the Phantom Crypt 04:52
3. Gravemouth 05:54
4. Evil in the Mire 07:30
Side B
5. Evocation of the Black Marsh 06:00
6. Swamp Ghoul 04:39
7. Rotting Semblance 06:58
8. The Slime Weeps 04:15

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