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Aktuelle Seite: StartseiteTonträger-ReviewsInto Coffin - The Majestic Supremacy Of Cosmic Chaos

Spite - Antimoshiach

spite antimoshiachxxlLabel: Invictus Productions

Spielzeit: 42:41 min.

Genre: Black Metal

Info: Facebook

Album kaufen: Bandcamp

VÖ-Datum: bereits erschienen

Wenn es um Black Metal geht, bin ich zunächst immer etwas vorsichtig. Da gibt es drölfzigtausend Ein-Mann-Projekte, die grottenschlecht gespielten und beschissen aufgenommenen Punk als das nächste große Satansding präsentieren und sich tatsächlich wie geschnitten Brot verkaufen. Da gibt es menschenverachtende Nazi-Scheiße, die wirklich weh tut. Dann diese ganzen Synthi-Kack-Geschichten, die mehr nerven als alles, was der deutsche Schlager hervorgebracht hat. Und nicht zu vergessen diese ganzen Black-Metal-Supergroups um Pimmelstink, Phaluskack und Scheidenmief, die derart langweilen, dass man sich eimerweise übergeben möchte...

Zum Glück sind Spite aus einem edleren Holz geschnitzt. Wenn ich mir den Black Metal der Kollegen aus den Vereinigten Staaten zu Gemüte führe, höre ich etliche mögliche Einflüsse heraus: die Landsleute von Absu, die erste Scheibe von Summoning, viel Norwegenkram (Emperor, Satyricon...). Die Bandbreite, die das Trio abdeckt, ist zwar relativ weit gestreut, bleibt jedoch stets im Black Metal verwurzelt. Und ist insofern dem Schwarzwurzelgenre treu, innerhalb der gesteckten Grenzen allerdings ausgesprochen experimentierfreudig, ohne dabei eine gewisse Homogenität einzubüßen. Und hat mit den oben erwähnten Arschlochkapellen rein gar nichts gemein. Das verdient Respekt, freut einen ungemein und macht darüber hinaus auch noch gewaltig Spaß, so dass eine XL-Wertung mehr als gerechtfertigt ist, zumal auch die Produktion angenehm erdig ausgefallen ist.

Spite spuken übrigens seit 2010 in der Szene umher, veröffentlichten drei Jahre später die Single 'Desecration Rites', im Jahr darauf die Split-EP 'Evil Spells, Volume I' sowie im Jahre 2015 die EP 'Trapped In The Pentagram'.

Rippenspieß

XXL WertungXL 1

Tracklisting:

01. The Devil's Minyan
02. The Shield Of Abraham
03. Vision Of The Merkabah
04. False Magic
05. Second Death
06. Upon Funeral Stone
07. The Hope (Of Coming Armageddon)
08. Antimoshiach

Ignis Haereticum - Autocognition of Light

ignis harerticumxxlLabel: Goathorned Productions

Spielzeit: 40:56 min.

Genre: Black Metal

Info: Facebook

Album kaufen: Bandcamp

VÖ-Datum: bereits erschienen

Dieses okkult/infernalische Duo kommt aus Kolumbien und war von 2004 bis 2007 als Demogorgon unterwegs, hat unter diesem Banner allerdings nur eine Demo-CD herausgebracht. Als "Ignis Haereticum sind sie da etwas fleißiger und präsentieren mit "Autocognition of light" bereits ihren zweiten Longplayer (nach Demo, EP und 'ner Split mit den Brasilianern von "Barrabás"!). Geboten wird uns ganz feiner Stoff, nämlich atmosphärisch sehr dichter Black Metal mit einer intensiven okkulten Note, die sich auch in den Texten der Protagonisten niederschlägt. Das Tempo der Songs wird geschickt von rasend schnell bis doomig variiert, wobei ich sagen muss, dass sich die Wucht der mystischen Atmosphäre in den langsameren Episoden am wirkungsvollsten entwickelt. Das ganze Album ist tiefschwarz und verströmt einen durch und durch boshaften Geist. Passenderweise sind die beiden Herren auch standesgemäß für diese Art der Musik in Kaputzenkutten gekleidet und dürften somit auch live eine optisch gute Figur machen. (Sie spielen übrigens im April auf dem Nekro Kult Khaos Festival in Belo Horizonze. Also wer dann zufällig gerade in Brasilien ist...) Musikalisch gibt es hier eh nichts zu meckern, ein großartiges Album: Dunkel, brutal und unter die Haut gehend. Auch der Sound kann überzeugen und rundet somit das ausgezeichnete Gesamtergebnis wunderbar ab. Kann ich nur empfehlen!

Christian Hemmer

XXL WertungXL 1

Tracklist:

1. Glorious Wounds
2. Atonement Of The Faithful
3. Mors Mystica
4. Ekstasis
5. Lifting The Veil
6. Autocognition Of Light

Harakiri For The Sky - Arson

harakiri for the sky 2017xxlLabel: AOP Records

Spielzeit: 66:16 min.

Genre: Post-Black Metal

Info: Facebook

Album kaufen: Bandcamp

VÖ-Datum: 09. Februar 2018

Harakiri For The Sky gönnen sich keine Pause. Im konstanten Zweijahresrhythmus hauen die beiden Österreicher neue Alben raus, bisher immer überzeugend, aber so langsam machen sich aber erste Abnutzungserscheinungen breit. Auf der neuen Platte "Arson" bekommen wir sieben, mit Überlänge ausgestattete, neue Düsterepen serviert.

Harakiri For The Sky spielen auch auf diesem Album ihre Post-Black Metal Karte mit allen Trümpfen aus. Elegisch flirrende Gitarren, Vocals die vor Seelenpein nur so strotzen und wunderschöne Melodien, alles ist vorhanden. Etwas negativ fällt diesmal allerdings auf, dass einige Songs fast schon ein wenig in Richtung Metalcore schielen, was diverse Breaks und stellenweise sogar das Riffing betrifft.

Neues im Songwriting sucht man vergebens und irgendwie kommt einem alles mittlerweile doch sehr bekannt vor. Handwerklich ist das alles hervorragend geschrieben, produziert und aufgenommen, begeistert aber lange nicht mehr so, wie beispielsweise das Debüt der Band. Etwas mehr Experimentierfreude oder neue Ansätze würden Harakiri For The Sky gut zu Gesicht stehen. Um nicht falsch verstanden zu werden, "Arson" ist mitnichten ein schlechtes Album und Fans der Band werden sowieso ihre helle Freude haben, es ist einfach nur more of the same, was diesmal etwas negativ auffällt.

Wer sollte nun also zuschlagen? Generell macht niemand, der alte Katatonia abfeiert, die neueste Heretoir großartig fand, oder noch kein Album der Band kennt etwas falsch. Das Album dürfte somit jedem Freund von melancholischer, düsterer Musik genug Stoff für die letzten Winterabende bieten, niemanden so richtig enttäuschen aber ebenso wenig begeistern.

Sascha Scheibel

XXL WertungM

Tracklist:

1. Fire, walk with me
2. The graves we've dug
3. You are the scars
4. Heroin Waltz
5. Tomb Omnia
6. Stillborn
7. Voidgazer
8. Manifesto (Bonussong and only on boxset and deluxe vinyl edition)

Centripetal Force - Eidetic

Centripetal ForcexxlLabel: Xtreem Music

Spielzeit: 16:46 min.

Genre: Technischer Thrash

Info: Facebook

Album kaufen: Bandcamp

VÖ-Datum: bereits erschienen

Aus dem schönen Italien kommt diese ganz frische Band, die uns auf ihrer Debüt-EP anspruchsvollen Tech-Thrash kredenzt, wobei man hier sicherlich auch mit dem Begriff Prog-Thrash arbeiten kann. Ich höre mir ja hin und wieder ganz gerne mal was progressives an, aber was die Kollegen hier veranstalten, überfordert mich dann doch. Das soll nicht heissen, dass die Musik scheiße wäre - ganz im Gegenteil!! Doch die Italiener frickeln und proggen sich derart intensiv und leidenschaftlich durch die drei Songs, dass ich mal behaupten möchte, dass diese CD echt nur was für Profi-Prog-Hörer geeignet ist. Verdammt ausgefallen präsentiert man sich, pfeift auf gewöhnliche Songstrukturen und zieht dieses Konzept gnadenlos durch. Davor ziehe ich meinen Hut, qualitativ ist das sicherlich allererste Sahne, aber halt nicht wirklich was für einen Prog-Laien und Nichtmusiker wie mich. Aufgeschlossenere Hörer, denen gar kompliziert genug geproggt werden kann, sollten hier auf jeden Fall mal reinhören!

Christian Hemmer

XXL WertungL

Tracklist:

1. Centripetal Force 05:30
2. Eidetic Memory 05:31
3. Death of a Marionette 05:45

Hooded Menace - Ossuarium Silhouettes Unhallowed

hooded menace 2017xxlLabel: Season of Mist

Spielzeit: 45:55 min.

Genre: Death/Doom

Info: Facebook

Album kaufen: Bandcamp

VÖ-Datum: bereits erschienen

Die Finnen und der Doom, was für eine herrliche Zusammenkunft! Von Unholy, über die Götter Thergothon, bis hin zu Reverend Bizarre, die Melancholie scheint diesem Völkchen wahrlich in der DNA zu stecken. Ein weiteres (sehr gutes!) Beispiel für diese Behauptung sind auch die Jungs von Hooded Menace, die heuer mit "Ossuarium silhouettes unhallowed" ihr neues (mittlerweile fünftes!!) Album rausbringen. Wer die Band bereits kennt, kann hier eigentlich schon mit dem Lesen aufhören und sich zum Plattendealer seines Vertrauens aufmachen, denn die Finnen ziehen ihren Sound auch weiterhin kompromiss- und gnadenlos durch. Auch der neue Sänger Harro Kuokkanen (Bandkopf Lasse Pyykkö hat wieder einmal Dreiviertel seiner Mitmusiker ausgetauscht...) klingt zwar etwas anders als sein Vorgänger, macht seine Sache aber ebenfalls sehr gut! Wer die Band noch nicht kennt: Die Finnen bieten uns einen hervorragenden Mix aus Death Metal und Doom, wobei man ersteren nicht nur in den Growls findet, denn bei Hooded Menace wird auch immer wieder Tempo gemacht, man kann also sagen, die Kollegen stehen Bands wie Asphyx oder Autopsy näher als zum Beispiel ihren Landsmännern von Skepticism. Das Ganze ist wie immer sehr schön räudig, oft auch modrig ausgefallen, von Hochglanz-Doom ist man hier meilenweit entfernt, was ich definitiv extrem geil finde. Gewohnt hochwertige Kost aus dem Land der traurigen Menschen!

Christian Hemmer

XXL WertungXL 1

Tracklist:

1. Sempiternal Grotesqueries (10:38)
2. In Eerie Deliverance (7:05)
3. Cathedral of Labyrinthine Darkness (7:23)
4. Cascade of Ashes (6:43)
5. Charnel Reflections (7:48)
6. Black Moss (2:21)

Accuser - The Mastery

accusser 2018Label: Metal Blade

Spielzeit: 50:27 min.

Genre: Thrash Metal

Info: Facebook

Hörprobe: Youtube

Album kaufen: Bandcamp

VÖ-Datum: bereits erschienen

"Diabolic" war ein verdammtes Meisterwerk und auch der Nachfolger "The Forlorn Divide" war nur um weniges schwächer, da ist es ja schon klar, dass ich vom neuen Album der deutschen Thrasher doch schon so einiges erwartet habe. Wurde ich enttäuscht? Klare Antwort: Nein!! Denn auch wenn "The Mastery" gegen die beiden gerade erwähnten Platten nicht ganz anstinken kann, so bewegen wir uns immer auf ordentlich hohem Niveau! Die Kollegen schaffen es wieder einmal, mit ihrem druckvollen Thrash zu begeistern und präsentieren sich dabei vielseitiger als je zuvor. Da wird auch schon mal das Tempo ein klein wenig gedrosselt, ein paar mehr Melodien als sonst eingebaut, alles sehr homogen und unverkrampft in Szene gesetzt. Mir fehlt nur ein ganz klein wenig diese ungezügelte Power und das Wilde, das "Diabolic" damals (also 2013!) so sehr ausgezeichnet hat. Ich muss schon sagen, ich hätte es bei ihrem Comeback 2008 nicht gedacht, dass die Herren derart geile Qualität in schöner Regelmäßigkeit abliefern würden, das 2010er Album "Agitation" deutete das ja noch nicht wirklich an. Und auch wenn mir ganz persönlich die Frühwerke der Band immer noch ein bisschen mehr am Herzen liegen (und ich bis heute nicht verstehen kann, warum die Band nie in einem Atemzug mit den großen deutschen Thrashern genannt wurde, aber das Musikbusiness ist oft sehr ungerecht...) muss ich schon sagen, dass mich Accuser mittlerweile auch mit ihrem "neuen", etwas moderneren Sound volle Lotte begeistern. So bleibt mir nur noch zusammenzufassen, dass auch "The Mastery" ein richtig guter Thrasher geworden ist, der kraftvoll, mit ordentlich Schmackes und einer sehr gelungenen Produktion eingespielt wurde! Dufte!

Christian Hemmer

XXL WertungXL 1

Tracklist:

01. MISSION MISSILE
02. THE REAL WORLD
03. SOLACE IN SORROW
04. TIME FOR SILENCE
05. MY SKIN
06. CATACOMBS
07. MOURNING
08. RUTHLESS
09. INTO THE BLACK
10. THE MASTERY

Verheerer - Maltrér

verheerer 2018xxlLabel: Vendetta Records

Spielzeit: 48:28 min.

Genre: Black Metal

Info: Facebook

Album kaufen: Bandcamp

VÖ-Datum: bereits erschienen

Wieder mal ein Album, auf das viele Black Metal Enthusiasten sehnsüchtig gewartet haben, meine Wenigkeit eingeschlossen, denn die Debüt-EP der Band ist ja vor gut zwei Jahren im Underground eingeschlagen wie ein Walross im Kinderbecken. Nun war natürlich die ganze Black Metal Welt hochgradig gespannt auf den ersten Longplayer der Band und was soll ich sagen? Das Teil ist verdammt geil geworden und ein mehr als würdiger Nachfolger der EP. Die Atmosphäre der Scheibe ist unglaublich intensiv, fast schon erdrückend in ihrer kraftvollen Bosheit. Die Kollegen von Verheerer zelebrieren einen Black Metal, der alle nötigen Attribute des Genres besitzt und trotzdem ganz eigen klingt. Es fällt mir ehrlich gesagt ein wenig schwer, dieses ganz Besondere, das die Band ausstrahlt, in Worte zu fassen. Erhabenheit reicht sich die Hand mit Mystik und Aggression und wird dabei getragen von mitreißenden tiefschwarzen Melodien. Der Sound der Platte ist ebenfalls extrem gelungen und rundet die ohnehin schon großartigen Songs nochmal mit einem Sahnehäubchen ab! Mal hat das Ganze die Zerstörungskraft der frühen Darkthrone, dann wieder kommt man mit Melodien um die Ecke, bei denen ich seltsamerweise an Tiamats "Wildhoney" denken muss und obendrauf kommt dann noch der emotionale, ätzende und verdammt fies klingende Gesang, der bei mir auch beim x-ten Durchlauf immer noch Gänsehaut erzeugt! Ein durch und durch großartiges Werk: Dunkel, geheimnisvoll und mit einer durchdringenden Atmosphäre des Terrors und Aggression ausgestattet zerfetzt "Maltrér" Deine Gehörgänge und lässt Dich blutend und zerstört am Boden liegen und Du willst dennoch immer mehr davon.... Grandios!!!

Christian Hemmer

XXL WertungXXL

Tracklist:

1. Oratio
2. Kultyst
3. Vertigo
4. Maltrér
5. Anima Sola
6. Nachtfall
7. Heimgang

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