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Infernal Legion - Under The Cloven Hoof

Infernal LegionxxlLabel: Moribund Records

Spielzeit: 34:39 min.

Genre: Blackend Death Metal

Info: Facebook

Hörprobe: Youtube

Album kaufen: Bandcamp

VÖ-Datum: 23. Februar 2018

Sieben Jahre nach "The spear of Longinus" kommen die Amis von Infernal Legion endlich mit einem neuen Album an den Start. Selbst wenn man die Band bislang nicht kannte - ein Blick auf Name, Cover und Label dürfte genügen, um ruckzuck zu wissen, wo hier die Ziege läuft: Genau, es gibt derben, angeschwärzten Death Metal auf die Glocke! Großartig verändert haben sich die Kollegen nicht, warum auch? Die Musik bewegt sich zumeist im Midtempo-Bereich mit einigen Ausbrüchen in Richtung wilde Klopperei. Sehr schön sind die Growls von Sänger Josh, die kommen echt von ganz weit unten und erinnern gerne an eine gepflegte Kotzerei, ein paar Bröckchen dürften beim Einsingen der Platte sicherlich geflogen sein! (Vorsicht bei Live-Konzerten! Lieber nicht in die erste Reihe stellen!!) Insgesamt eine sehr ordentliche Geschichte, wunderbar dreckig und räudig, lecker satanisch angehaucht und mit einer Handvoll entsprechenden Film-Samples garniert. Irgendwie volle Kanne Klischee, aber so wollen wir es ja auch haben, oder? Innovation sucht man hier natürlich vergeblich, aber wer hätte dies auch erwartet? Ich fühle mich jedenfalls ausgezeichnet unterhalten!

Christian Hemmer

XXL WertungL

Tracklist:

1. Invocation 1 (1:02)
2. Under A Massacre Moon (5:39)
3. MountainOf HumanSacrifice (5:02)
4. In Hell We Reign (4:54)
5. Invocation 2 (1:03)
6. Ordained And Enslaved (6:34)
7. Under The Cloven Hoof (4:20)
8. Invocation 3 (0:24)
9. At The Gates Of Blasphemy (5:40)
(BOLD indicates Premiere & Push tracks!)

Night in Gales - The Last Sunsets

night in gales 2017xxlLabel: Apostasy Records

Spielzeit: 39:51 min.

Genre: Death Metal

Info: Facebook

Hörprobe: Youtube

Album kaufen: Bandcamp

VÖ-Datum: 23. Februar 2018

Melodeath? Leck mich en de Täsch! Kapellen wie Dark Tranquility und At The Gates eroberten Mitte der Neunziger des letzten Jahrhunderts mit ihren Killeralben unter anderem mein Herz im Sturm. Und auch das Debütalbum 'Towards the Twilight' der nordrheinwestfälischen, 1995 ins Leben gerufenen Formation Night In Gales, welches 1997 nach der EP 'Sylphlike' erschien, war ein wahrlich extrafettes Brett und lief in meinem Kinderzimmer derzeit in Dauerrotation. Ach ja, zu Beginn kam der melodische Death Metal brandgefährlich und in gefühlter Lichtgeschwindigkeit daher. In den Folgejahren verwässerte diese Musikrichtung mitunter leider spürbar und wurde beinahe handzahm; zudem näherte sich der Metalcore - entstanden aus dem Edgecore der Mitneunziger - diesem Genre an und löste in wenigen Jahren den Effekt aus, dass Melodeath und Metalcore quasi synonym waren und insbesondere in der Extrem-Metal-Szene reichlich verpönt waren.

Mit den beiden Nachfolgern von 'Towards...' lieferten Night In Gales brauchbares, aber nicht zwingend notwendiges Material ab; daher verlor ich, wie viele Zeitgenossen, den Bock auf die Band, welcher erst wieder aufkam, als 2011 das Album 'Five Scars' erschien, bei dem die Band sich meines Erachtens wieder stärker auf die guten alten Trademarks berief. Dies führen sie auf dem kürzlich via Apostasy Records erschienenen 'The Last Sunsets' fort, wobei nicht nur auf die eigenen Trademarks wertgelegt wird, denn die Songs atmen sehr viel At-The-Gates-Vibe zu 'Terminal Spirit Desease'-Zeiten, was wohl auch am reengagierten Sänger Christian Müller liegen mag, der sich gesanglich derart furios in Szene zu setzen weiß und die ein Dutzend darstellenden Lieder gekonnt und mit einer Menge Wut darbietet, dass es ein echtes Fest ist. Die Liste der Gastmusiker (Mark Grewe, Christian Mertens und Martin Matzak) hält sich in Grenzen, Dan Swäno hat das Album sehr ordentlich gemischt und gemastert. Hier wurde verdammt viel richtig gemacht.
Fazit: Geile Scheibe. Kaufen!

Rippenspieß

XXL WertungXL 1

Tracklist:

The Last Sunsets
Dark Millenium
The Mortal Soul
The Passing
Architects Of Tyranny
The Abyss
The Spears Within
Circle Of Degeneration
Kingdome Of The Lost
Cessation
In Pain, In Silence
Dust And Form

Johansson & Speckmann - From The Mouth of Madness

johansson und speckmann 2018xxlLabel: Soulseller Records

Spielzeit: 31:32 Min.

Genre: Death Metal

Info: Facebook

Hörprobe: Soundcloud

Album kaufen: Shop

VÖ-Datum: 30. März 2018

Da hauen die beiden Death Metal Recken schon ihren vierten gemeinsamen Longplayer raus und obwohl ich ein sehr großer Fan von beiden Musikern bin, muss ich feststellen, dass ich von "From the mouth of madness" etwas enttäuscht bin. Klar, ist der von ihnen präsentierte Death Metal kein Rohrkrepierer, dennoch bin ich normalerweise weitaus besseres Material von den Burschen gewohnt. Die neun Songs wirken irgendwie uninspiriert und ein wenig lustlos. Da finden sich keine wirklichen Höhepunkte, keiner der Songs bleibt länger im Gedächtnis hängen. Ich weiß, das ist hier Meckern auf hohem Niveau, denn es gibt so manche Band, die für solche Songs ihre Oma verkaufen würde - aber wie schon gesagt, von derart versierten und erfahrenen Musikern hätte ich doch mehr erwartet! Naja, anhören kann man sich das Album natürlich trotzdem und wenn ich nicht wüsste, von wem die Mucke kommt (was natürlich schwierig wäre, denn Pauls rauchiges Organ ist wie immer unverkennbar!), wäre ich wahrscheinlich auch gnädiger. Ist vielleicht ein bisschen unfair, aber Rogga und Paul werden es schon überleben. Beim nächsten Mal wird's wahrscheinlich wieder besser, auch Legenden dürfen mal 'nen schwachen Moment haben...

Christian Hemmer

XXL WertungL

Tracklist:

1. The Demons Night
2. Is This Just Virtual?
3. Remove The Creep
4. Condemned
5. Why Fear
6. Heal The Strain
7. The Heathen Of The Night
8. The Fallen Angel
9. Kill And Kill

Funeral Winds - Sinister Creed

Funeral Winds  Sinister CreedxxlLabel: Avantgarde Music

Spielzeit: 33:45 min.

Genre: Black Metal

Info: Facebook

Album kaufen: Bandcamp

VÖ-Datum: bereits erschienen

Ich habe mich in letzter Zeit ja des Öfteren äußerst wohlwollend über die derzeitige Black Metal Szene in den Niederlanden geäußert. Doch diese wäre natürlich gar nichts ohne einige legendäre Vorkämpfer-Formationen. Eine davon ist ohne Zweifel Funeral Winds, die seit 1991 (!!!) ihr satanisches Unwesen treiben. Nun sind die Teufelsanbeter endlich mal wieder mit einem Longplayer am Start (erst der vierte in all den Jahren...) und auf diesem zeigen sie der gesamten Nachwuchsmeute mal ordentlich, wie das so richtig läuft mit echtem, klassischem Black Metal!! Von der ersten Minute an wird gnadenlos Vollgas gegeben, Frontmann Hellchrist Xul kreischt sich die verdorbene Seele aus dem Körper und man hat das Gefühl, es sind wieder die Neunziger! Klar, das ist jetzt echt nichts, was man als irgendwie innovativ bezeichnen könnte und an Klassiker wie "Godslayer Xul" oder das grandiose "Koude haat" kommt "Sinister creed" auch nicht ganz heran, aber es macht mir eine große Freude, mal wieder unverfälschten, nicht verwässerten oder sonst wie kastrierten Black Metal zu hören - wie in der guten alten Zeit! Der Kollege Hellchrist Xul (wohl mittlerweile ganz allein unterwegs) zeigt deutlich, dass er immer noch weiß, wie's läuft und legt ein starkes, brutales und satanisches Werk ab. Schön altmodisch, nah an den Wurzeln der Szene verankert und komplett ohne Kompromisse eingeprügelt! Großartig!!!

Christian Hemmer

XXL WertungXL 1

Tracklist:

1. The Road to Perdition 04:47 
2. Cursed Is This Pantheon of Flesh 03:59 
3. The Arrival 03:30 
4. Sinister Creed 02:44 
5. Blood 03:05 
6. Black Moon Over Saturn 05:26 
7. Sekhmet 04:27 
8. Nunc et in hora mortis nostrae 07:37

Deströyer 666 - Call of the Wild

destryer666 2018xxlLabel: Season of Mist

Spielzeit: 19:55 min.

Genre: Black/Thrash Metal

Info: Facebook

Album kaufen: Shop

VÖ-Datum: 23. Februar 2018

Zwei Jahre nach dem letzten Album beehrt uns Australiens feinste Black-Thrash Band mit einer kleinen aber feinen neuen EP. War zuletzt besonders die melodiöse Entwicklung der Gruppe auffällig, gehen die Jungs auf den drei neuen Tracks sowie der Neueinspielung von "Trialed by Fire" wieder etwas ruppiger zu Werke. Überraschungen gibt es keine, dafür solide Kost die für kurzweilige Unterhaltung sorgt. Deströyer 666 schaffen es einfach immer Spaß zu machen. Die drei neuen Songs nehmen sich nicht viel und bieten solides Songwriting inklusive galoppierenden Rhythmen.

Zeit zum Durchatmen gibt es erst im letzten Lied, der besagten Neuaufnahme von "Trialed By Fire", im Original auf der 2003 erschienenen "Terror Abraxas" EP. Das Stück bildet dann auch das eigentliche Highlight der EP. Mit mehr Abwechslung in der gesanglichen Darbietung, stellt das Lied ein feines kleines Epos dar und zollt Bands wie Bathory gebührend Respekt.

Mit einer Spielzeit von knapp zwanzig Minuten ist "Call of the Wild" ein gelungener kleiner Happen für zwischendurch, wenn auch nicht so stark wie ältere EPs der Band. Man kann nur hoffen, die Herren um K.K. Warslut bald wieder auf deutschen Bühnen zu sehen.

Sascha Scheibel:

XXL WertungL

Tracklist:

1. Violence Is Golden (4:30)
2. Stone by Stone (3:37)
3. Call of the Wild (4:46)
4. Trialed by Fire (7:02)

Ataraxy - Where All Hope Fades

ataraxy wahfxxlLabel: Dark Descent Records

Spielzeit: 45:27 min.

Genre: Death Metal

Info: Facebook

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VÖ-Datum: bereits erschienen

Bereits zehn Jahre ist es her, dass die die spanische Death-Metal-Walze Ataraxy gegründet wurde. Sie veröffentlichte seitdem eine Demo, eine EP, ihr Debütalbum sowie eine Single; das 45minütige, dieser Tage erscheinende Zweitwerk 'Where All Hope Fades' stellt somit Veröffentlichung Nummer fünf dar und ist Gegenstand dieser Review.

Der Todesblei des Quartetts kann einiges. Mal ist er schnell; ziemlich häufig wildert er hemmungslos in Doomgefilden; streckenweise präsentiert er sich chaotisch; dann ist er auf eine unheilige, beinahe schon sphärige Weise melodisch, allerdings ohne dabei abzustinken und dabei hoffnungslos abzusaufen...
Trotz dieser Vielseitigkeit klingt das zweite Album der vier Spanier wie aus einem Guss und macht ordentlich Spaß, auch wenn ich mir streckenweise eine nur ein Fitzelchen aufgeräumtere Produktion gewünscht hätte (man ist mit 42 schließlich schon halbtot und hört nicht mehr sooo gut...), aber da muss man sich eben mit dem Aufdrehen der Lautstärke aushelfen und das Geplärre der Kinder ertragen, harr harr.

Fazit: Hier gibt es eigenständigen und sehr homogenen Death Metal auf die dreckigen Lauscher und obendrein einen wahnsinnigen Shouter, der wie Marc Grewe von Morgoth und Power Of Expression zu seinen wahrlich besten Zeiten kling.

Rippenspieß

XXL WertungL

Tracklisting:

01. The Absurdity Of A Whole Cosmos
02. A Matter Lost In Time
03. One Last Certainty
04. As Uembras d'o Hibierno
05. The Mourning Path
06. The Blackness Of Eternal Night

Death Keepers - Rock This World

death keepersxxlLabel: Fighter Records

Spielzeit: 53:38 min.

Genre: Heavy Metal

Info: Facebook

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VÖ-Datum: bereits erschienen

Als ich noch ein junger Bursche war (lang, lang ist's her...) habe ich ja konsequent alles abgelehnt, was sich nicht auf Black Metal gereimt hat und höchstens noch die ganz bösen Death Metal Kapellen akzeptiert (schön doof war man damals...). Mittlerweile habe ich derartige Scheuklappen komplett abgelegt (außer bei Metalcore!!!) und erfreue mich gerade besonders gerne an 80er-Perlen, die ich früher mit der Kneifzange nicht angefasst hätte. Da passen die Spanier von Death Keeper ganz wunderbar in mein Beuteschema, denn der von ihnen präsentierte Heavy Metal ist mal so was von 80er Jahre, man glaubt es kaum. Aber keineswegs jener "kauzige" Metal, der heutzutage ja so fröhlich abgefeiert wird - nein bei den Death Keepers geht es volle Lotte in Richtung Pomp, Station- oder MTV-Metal - also herrlich kitschig und total geil! Die Songs gehen sofort ins Ohr, die Refrains bleiben Ruckzuck hängen und die Stimmung steigt mit jeder abgespielten Minute! Wer bei diesem Album kein gute Laune bekommt, dem ist definitiv nicht mehr zu helfen und darf sich weiter bei den Klängen von Shining die Klöten ritzen. Allen anderen sei "Rock this world" ans Herz gelegt, mehr 80er geht kaum. Das Ganze ist darüber hinaus noch mit viel Spielfreude und ordentlich "Spass inne Backen" eingespielt worden, ja was will man mehr? Die Spanier sorgen mit ihrem Debüt-Longplayer 'ne gute Stunde lang für gute Laune und ein ganz klein wenig Retro-Herzschmerz (den Begriff lass ich mir patentieren!!!), weil früher ja doch alles besser war? (Stimmt gar nicht!!!) Schönes Teil!

Christian Hemmer

XXL WertungXL 1

Tracklist:

1. Rock & Roll City 03:24 
2. Fire Angel 04:40 
3. Death Keepers 05:08 
4. Haven's Heaven 05:21 
5. Rock This World 04:25 
6. Thriving Forcast 04:54 i
7. Love's Within (Yourself) 05:04 
8. Wildfire 06:38 
9. Invention IV 00:56 
10. Metallia 04:37
11. Smooth Hit Love 08:50

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