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Ungfell - Mythen, Mären, Pestilenz

ungfell coverxxlLabel: Eisenwald Tonschmiede

Spielzeit: 48:16 min.

Genre: Black Metal

Info: Facebook

Album kaufen: Bandcamp

VÖ-Datum: 23. März 2018

Ist schon manchmal komisch, da schaut man sich lediglich das Cover einer neuen Veröffentlichung an und bekommt schon so ein Gefühl, dass hier was wirklich Feines auf einen wartet. So geschah es mir mit dem neuen Album von Ungfell (was nach meinen Recherchen "Pech" oder "Unglück" bedeutet!), ich fand das Artwork schon sehr gelungen, startete die Musik und hui, das Ganze hat echt was!! Es beginnt mit einem schönen Neofolk-Intro, das einen gemein in eine ganz falsche Ecke verweist, denn kaum ist das letzte akustische Tönchen verklungen, setzt ein wahrer Black Metal Orkan ein! Extrem heftig, extrem geil! Vor allem die Stimme von Sänger Menetekel ist so was von krank und intensiv - das geht sofort unter die Haut. Und der Song entwickelt sich noch! Zuerst herrscht brutaler, chaotischer Black Metal, doch dieser wandelt sich in Richtung melodisch und klingt richtig sanft aus. Und derart interessant und niveauvoll geht es weiter. Immer wieder werden kleine "Zwischenspiele" eingebaut, was ich ja oft als störend und als den Fluss eines Albums unterbrechend empfinde - hier passt alles ganz wunderbar zusammen und bildet eine starke und homogene Einheit. Die "richtigen" Songs bieten uns dann wieder einen hervorragenden, aggressiven und vor allem abwechslungsreichen Black Metal, der trotz allem nie "verkopft" daherkommt, sondern einfach (als ob das so einfach wäre...) und völlig unverkrampft zwischen wirklich extremer Aggression und starken, dunklen bis mystischen Melodien hin und her wandelt. Die Texte sind auf Deutsch (Swizerdütsch, um ganz genau zu sein!) und dürften wohl Geschichten und Legenden aus dem heimatlichen Dunstkreis der Schweizer behandeln. (Titel wie "Der Ritter von Lasarraz" oder "De Fluech von Toggeli" deuten zumindest darauf hin!) Insgesamt ein ganz besonderes Album, ein gelungenes Gesamtkunstwerk, das eindeutig mehr Aufmerksamkeit verdient hat, als es nur mal so nebenbei zu hören, hier darf (und muss!!) man genießen!

Christian Hemmer

XXL WertungXL 1

Tracklist:

1. Raubnest ufm Uetliberg
2. De Türst und s Wüetisheer
3. Oberlandmystik
4. Bluetmatt
5. Die Heidenburg
6. De Fluech vom Toggeli
7. Die Hexenbrut zu Nirgendheim
8. Guggisberglied
9.. Der Ritter von Lasarraz
10. Raserei des Unholds

The Crown - Cobra Speed Venom

the crown 2018Label: Metal Blade Records

Spielzeit: 47:29 min.

Genre: Death/Thrash Metal

Info: Facebook

Hörprobe: Youtube

Album kaufen: sm-metal-shop

VÖ-Datum: bereits erschienen

Was für ein geiles Coverartwork, was für ein saucooler Albumtitel! Die Schweden von The Crown wollen es mit ihrem neuen Longplayer aber wirklich wissen und der Vorgeschmack, den sie mit ihrer 2-Track-7" "Iron Crown" im Januar abgeliefert haben, liess auf Großes hoffen. Und genau das liefern die Kollegen mit "Cobra Speed Venom" auch ab!! Eine perfekte Mischung aus Thrash und Death Metal, brutal bis zum Anschlag, fast durchgehend wird das Gaspedal metertief in den Asphalt getreten und das Ganze wurde mit einer Spielfreude eingeprügelt, dass man meinen möchte, hier wäre ein Haufen Jungspunde am Werk. Der 2015er Vorgänger "Death is not dead" war ja schon ein verdammt fettes Teil (ähmmm.... – der verwunderte Sven), aber irgendwie haben es die Schweden geschafft, diesmal noch 'ne ordentliche Schippe draufzulegen. So ein Album hätte ich mir von Slayer schon seit Jahrzehnten gewünscht! Ich bin von Vorne bis Hinten entzückt!! Das Einzige, was mich stört ist, dass uns die Kollegen von Metal Blade für die Rezension nicht die Bonustracks des Digipacks zur Verfügung gestellt haben, dort gibt es nämlich nochmal zwei (höchstwahrscheinlich ebenfalls schweinegeile!!!) Songs als fröhliche Beigabe. Schade, aber da kann ja die Band nix dafür. "Cobra Speed Venom" lässt mich auf jeden Fall seit einigen Tagen voller Begeisterung durch die Wohnung hüpfen. (Vielleicht sollte ich doch mal die Wände abpolstern??) Alle Daumen hoch für diese geile Platte!

Christian Hemmer

XXL WertungXL 1

Tracklist:

1. Destroyed By Madness
2. Iron Crown
3. In the Name of Death
4. We Avenge!
5. Cobra Speed Venom
6. World War Machine
7. Necrohammer
8. Rise In Blood
9. Where My Grave Shall Stand
10. The Sign of the Scythe
11. Nemesis Diamond (bonus track)
12. The Great Dying (bonus track)

Blyh - Transparent To The World (LP)

Blyh transparent frontxxlLabel: Crawling Chaos Records

Spielzeit: 43:34 min.

Genre: Black Metal

Info: /

Album kaufen: Shop

VÖ-Datum: bereits erschienen

Ein bisschen länger gibt es dieses Album schon, bereits im Juni 2017 erschien es digital, einen Monat später als Kassette. Da diese aber schon längst ausverkauft ist (es gab auch nur 50 Exemplare) kommt der ganze Spaß nun auch auf Vinyl heraus und man hat sich dafür in die Hände von Crawling Chaos gegeben, keine schlechte Wahl meine Herren. Wobei ich überhaupt nicht weiss, wer und wie viele hier musizieren, denn Infos gibt es über die Band so gut wie gar nicht. Kommen wir also sofort zur Musik. Und die kann sich echt hören lassen, denn hier gibt es definitiv nichts von der Stange. Der Sound der Kollegen bildet vielmehr eine gelungene Mischung aus den verschiedensten Black Metal Subgenres (Klassisch, Depressive, Post...), die es quasi unmöglich machen, die Musik von Blyh in irgendeine Schublade zu pressen und das ist ja in den allermeisten Fällen ein deutliches Indiz für Qualität. So auch hier, was aber auch gleichzeitig bedeutet, dass "Transparent To The World" kein Album zum "Nebenbeihören" ist, man muss sich schon intensiv mit der Materie beschäftigen, aber es lohnt sich ja! Aggressivität und Melodie gehen hier Hand in Hand und erschaffen somit eine intensive Atmosphäre, die natürlich ausgezeichnet zu den niveauvollen Songs passt. Übrigens: Auf der Vinyl-Version befindet sich ein anderer Cover-Song! Statt "Tigress" von Songs:Ohia gibt es auf der Platte den Song "Narrow - Minded criteria" von den Berliner Grindern Systral. Mit gefällt ersterer Track besser, aber den kann man sich zur Not downloaden oder auf YouTube anhören. Zu der verdammt geilen Musik gesellt sich dann auch noch ein für Black Metal-Verhältnisse untypisches, aber sehr schönes Coverartwork und die auf 250 Exemplare limitierte LP kommt in transparentem Vinyl (sieht immer wieder geil aus!!). Ein gelungenes Gesamtkunstwerk!

Christian Hemmer

XXL WertungXL 1

Tracklist:

A1 The Strength Of A Woman Can Be Boundless
A2 Transparent To The World
B1 So Willingly Dead
B2 The Shortening Of The Way
B3 Narrow-Minded Criteria

Abigor - Höllenzwang (Chronicles of Perdition)

Abigor  HllenzwangxxlLabel: Avantgarde Music

Spielzeit: 36:02 min.

Genre: Black Metal

Info: Facebook

Album kaufen: Bandcamp

VÖ-Datum: bereits erschienen

Wow, ein solches Album hätte ich von den Österreichern von Abigor jetzt echt nicht erwartet. Das ist ja nicht nur ein, sondern gleich zwei (oder gar drei!!) Schritte zurück zu den Wurzeln der Band. Wütender, garstiger und zutiefst satanischer Black Metal schallt uns auf "Höllenzwang" entgegen, dass es eine wahre Wonne ist. Das freut mich ganz besonders, denn ich bin zwar ein glühender Fan der alten Werke ("Verwüstung", "Orkblut" oder auch "Nachthymnen"), konnte aber mit den letzten Veröffentlichungen immer weniger anfangen. Mal schauen, ob dies nur eine Art "Experiment" ist, oder man sich von nun an wieder vermehrt dieser "Back to the roots" Gesinnung zuwendet - das wird die Zukunft bringen... Aber trotz aller Rückbesinnung darf man kein "Verwüstung" 2.0 erwarten, das wäre für die Kollegen auch zu einfach gewesen. "Höllenzwang" steht definitiv für sich ganz allein und ist keine billige Kopie alter Werke. Trotzdem ist das Teil der Hammer, herrlich brutal und auf positive Weise "primitiv". Damit meine ich, dass man sich auf das Wesentliche konzentriert und keine Experimente oder irgendwelche genrefremden Elemente einbaut. Es wird eine packende und verdammt bösartige Atmosphäre erschaffen, die einem kalte Schauer über den Rücken laufen lässt und die Songs bewegen sich ohne Ausnahme auf einem ordentlich hohem Niveau, was man von Abigor allerdings auch erwarten darf. Das Album ist für mich eine echt große Überraschung, aber eine durch und durch positive. So darf man im Hause Abigor gerne weitermachen!

Christian Hemmer

XXL WertungXL 1

Tracklist:

1. All Hail Darkness and Evil 04:02 
2. Sword of Silence 04:47 
3. Black Death Sathanas (Our Lord's Arrival) 02:58 
4. The Cold Breath of Satan 04:06 
5. None Before Him 03:49 
6. Olden Days 04:12 
7. Hymn to the Flaming Void 03:34 
8. Christ's Descent Into Hell 04:35 
9. Ancient Fog of Evil 03:59 

Anialator - Rise to Supremacy

anialatorxxlLabel: Xtreem Music

Spielzeit: 19:10 min.

Genre: Thrash Metal

Info: Facebook

Album kaufen: Bandcamp

VÖ-Datum: bereits erschienen

Hui, die Amis von Anialator steigen aber sofort mit viel Schmackes und ordentlich Wut im Bauch in ihre EP "Rise to supremacy" ein. Wer bei dem Namen hellhörig wird und denkt, "Mensch, die kenn ich doch irgendwoher?", der darf sich definitiv "Maniac der Woche" nennen, denn wer deren Geschichte kennt, muss schon seit vielen Jahren extrem tief im Thrash-Underground stecken. Denn die Formation aus Texas existierte nur von 1986 bis 1989 und hat damals zwei Demos und ebenso viele EPs eingeprügelt. Dann war Schluss und erst 2015 haben sich Gitarrist Roland Torres und Bassist Alex Dominguez mit drei klatschneuen Mitstreitern zusammengetan, um wieder lecker Krach zu machen. Und das war eine verdammt gute Idee, denn ihr erstes musikalisches Lebenszeichen seit fast 30 Jahren ist so richtig geil geworden: Ausgesprochen wütender und intensiver Thrash Metal knallt uns entgegen, der den Spagat zwischen Old-School-Geballer und Moderne erstaunlich gut zustande bringt. Der Sound ist tiptop und wahrscheinlich die größte Reminiszenz an moderne Zeiten. Knapp zwanzig Minuten cooler Stoff, der mir gut gefällt: Schön aggro, technisch versiert und mit der nötigen Spielfreude versehen (und vor allem nicht zu modern!!!).

Christian Hemmer

XXL WertungL

Tracklist:

1. Embrace the Chaos 03:43
2. All Systems Down 02:58
3. Rise Again 04:48
4. Thick Skinned 04:09
5. Black 03:28

Grave Spirit - The beast unburdened by flesh (7")

grave spiritxxlLabel: Iron Bonehead

Spielzeit: 09:10 min.

Genre: Death/Black Metal

Info: Facebook

Hörprobe: Soundcloud

Album kaufen: Bandcamp

VÖ-Datum: bereits erschienen

Hier haben wir das erste Lebenszeichen einer noch recht frischen Band aus den USA vor uns, mit "The beast unburdened by flesh" gibt das Trio Grave Spirit seinen Einstand. Die beteiligten Musiker sind allesamt keineswegs grün hinter den Ohren, so haben sie bereits in verschiedenen anderen Bands (Draghkar, Death Fortress, Jaws of Hades...) ihr Unwesen getrieben (bzw. tun dies dort immer noch!). Da verwundert es nicht wirklich, dass die beiden Songs auf dear vorliegenden 7" ohne Zweifel Hand und Fuß haben. Geboten wird ein sehr räudiger Bastard aus Black und Death Metal, wobei die Grenzen zwischen den Genres ausgesprochen gekonnt aufgesprengt wurden. Schön dreckig und mit einer durchaus als "okkult" zu bezeichneten Atmosphäre versehen wird der Hörer knapp zehn Minuten lang gut unterhalten. Ok, der Sound ist natürlich nicht der allerbeste, für diese Art der Musik und der Tatsache geschuldet, dass es sich ja um ein Demo handelt, ist das aber völlig in Ordnung. Gut gemachtes Teil, mal schauen, was uns da in Zukunft noch erwarten mag!

Christian Hemmer

XXL WertungL

Tracklist:

A: ABSORBING ESSENCE FROM UNDERNEATH
B: THE BEAST UNBURDENED BY FLESH

Buio - Eternal Alchemy

Buio  Eternal alchemyxxlLabel: Eigenproduktion

Spielzeit: 34:52 min.

Genre: Black Metal

Info: /

Album kaufen: Bandcamp

VÖ-Datum: 23. Februar 2018

Ich weiss, MP3s sind pfui und voll untrue, aber welcher Black Metal Fan hier keine Ausnahme macht, dem ist echt nicht zu helfen. Denn was die wohl aus Berlin stammende Formation Buio hier abliefert, ist absolut hervorragende Kost! Informationen gibt es über die Band keine, es existiert im Netz lediglich ein knapper Eintrag im Metal-Archive und ihre Bandcamp-Seite. Das genügt aber auch schon, denn was zählt, ist die Musik und die überzeugt auf ganzer Linie! Man präsentiert uns klassischen, nordischen Black Metal, der zwar einen coolen Retro-Charme ausstrahlt, aber definitiv kein 08/15-Rotz von der Stange ist. Die Band versteht es ganz ausgezeichnet, ihre Songs abwechslungsreich und spannend zu inszenieren, die Geschwindigkeit wird ausgesprochen gekonnt variiert und die Atmosphäre ist sowohl dunkel, als auch aggressiv. Der Gesang ist kehlig und rau, passt also wunderbar zu den Songs und unterstützt diese sehr gut. Die Produktion ist für 'ne erste Demo-Produktion erstaunlich (aber erfreulich!) gut ausgefallen, auch hier gibt es nix zu meckern. Wenn man sich jetzt noch vor Augen führt, dass man dieses wirklich gelungene Album (über eine halbe Stunde Spielzeit ist ja schliesslich auch nicht zu verachten!) theoretisch für lau aus dem Netz ziehen kann (macht das aber nicht, ein paar lumpige Euros hat man ja wohl immer übrig!!!), dann ist das schon eine verdammt geile Angelegenheit! Ich würde mich freuen, in naher Zukunft "Eternal Alchemy" in irgendeiner Weise auch als CD oder MC bekommen zu können und hoffe sehr von dieser Kapelle nicht das letzte Mal gehört zu haben! Ein mehr als beachtlicher Einstieg in die Black Metal Gemeinde!

Christian Hemmer

XXL WertungXL 1

Tracklist:

1. Last Shining Star 04:53
2. Abbraccio le tenebre 05:54
3. Swallow the Sun 05:48
4. Raping Planet Earth 02:46
5. Poisoned Winds 05:38
6. Eternal Alchemy 09:53

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