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The Stone - Teatar Apsurda

the stone 2018xxlLabel: Mizantropeon Records

Spielzeit: 48:38 min.

Genre: Black Metal

Info: Facebook

Album kaufen: Bandcamp

VÖ-Datum: bereits erschienen

Geschlagene vier Jahre nach ihrem grandiosen "Nekroza"-Album kommen die serbischen Black Metaller mit einem neuen Werk über die Balkanroute zu uns. War die 2014er Platte ein extrem brutales und gewalttätiges Teil, so kann man bei "Teatar apsurda" schon so einige kleine Veränderungen im Sound der Kollegen erkennen. Keine Sorge, natürlich verpflegt man uns im Hause The Stone noch immer mit hochwertigem orthodoxen Black Metal, allerdings wird anno 2018 nicht mehr nur aufs Gaspedal gedrückt. Es wird gerne mal in den Midtempo-Bereich gewechselt und auch ein paar Melodien finden sich auf einmal in den Songs wieder. Aber jetzt bitte nicht an Mainstream-Black Metal denken, oder in Panikattacken ausbrechen, dass die Herren aus Belgrad verweichlicht wären - die erwähnten Elemente sind ausgesprochen dezent aufgebaut und eingebaut, so dass an keiner Stelle die nötige Aggression vermisst wird. Ganz im Gegenteil ist das neue Album so vielleicht ein wenig "erwachsener" ausgefallen und gewinnt damit eher an Niveau, gute Songschreiber sind die Serben um Bandkopf Kozeljnik ja immer schon gewesen. Wer sich übrigens über das unbekannte Label wundert: The Stone haben ihr eigenes gegründet, um noch eigenständiger und unabhängiger arbeiten zu können (obwohl sie mit Folter Records ja ein verdammt gutes Label hatten), was man ja verstehen kann. Wer bislang von der Arbeit der Band begeistert war, der kann (und muss!) auch dieses Mal wieder bedenkenlos zuschlagen, ich habe allerdings gehört, dass es etwas schwierig sein soll, an das Teil heranzukommen (was ich mir heutzutage eigentlich kaum vorstellen kann...), aber die Suche wird sich definitiv lohnen!

Christian Hemmer

XXL WertungXL 1

Tracklist:

1. Gavranovo 07:36
2. Mrtvog negativ 05:53
3. Moj grob 07:09
4. Nuklearan 06:03
5. Ja, car i bog 07:17
6. Harmonija u haosu 06:02
7. Teatar apsurda 08:38

Solstice - White Horse Hill

solstice coverxxlLabel: Invictus Productions

Spielzeit: 46:54 min.

Genre: Epic Doom

Info: Facebook

Album kaufen: Bandcamp

VÖ-Datum: bereits erschienen

Ein weiterer Feiertag für alle Doom-Fans. Nachdem uns im letzten Jahr bereits die schwedische Legende Stillborn mit ihrem grandiosen Comeback-Album "Nocturnals" beglückt hat, kommt nun eine weitere Kult-Doom-Kapelle von den Toten zurück: Solstice aus England sind wieder da!!!! Zwanzig Jahre nach "New Dark Age" (Misanthropy Records - 1998) gibt es endlich (!!!!) wieder was Neues von den Kollegen zu hören. Ok, für absolute Die-Hard-Fans der Band ist das nicht ganz so neu, denn gut die Hälfte der Songs gab es bereits auf der 2016 erschienenen LP "To sol a thane" zu hören. Da dieses Schmuckstück allerdings auf popelige 107 Exemplare limitiert gewesen ist, dürfte für 99,9% der Menschheit der hier vorliegende Longplayer komplett unbekannt sein. Und was soll ich sagen? Die Burschen sind so gut wie nie zuvor (und das will was heißen, sind ihre beiden vorangegangenen Alben doch absolute Kult-Geschosse in der Doom-Gemeinde!) Was die Musiker hier abgeliefert haben ist nichts weniger als Epic Doom der absoluten Spitzenklasse!! Traumhafte Songs, die ergreifend und intensiv sind und mich sofort gepackt haben. Die Atmosphäre ist melancholisch, aber nie hoffnungslos und verzaubert auch den härtesten Black Metaller! Sänger Paul Kearns singt wie ein junger Gott und zaubert mir eine Gänsehaut an ganzen Körper. Die Songs sind episch und gleichzeitig gefühlvoll, mit herrlichen Folk-Elementen und mit einem perfekten Sound versehen. Ein Meisterwerk! Ganz ehrlich, seit dem Abschiedsalbum von Pagan Altar ("The room of shadows" - Review hier!) hat mich echt keine Platte aus dem Doom-Bereich so berührt wie "White horse hill" und ich bekomme ja wirklich so einiges an Mucke zu hören... Einfach nur großartig!!!

Christian Hemmer

XXL WertungXXL

Tracklist:

1. III
2. To Sol A Thane
3. Beheld, A Man Of Straw
4. White Horse Hill
5. For All Days, And For None
6. Under Waves Lie Our Dead
7. Gallow Fen

Lumnos - Ancient Shadows of Saturn

Lumnos  xxlLabel: Flowing Downward Records

Spielzeit: 51:34 min.

Genre: Ambient/Atmospheric Black Metal

Info: Facebook

Album kaufen: Bandcamp

VÖ-Datum: bereits erschienen

Kosmisch geht es zu bei der brasilianischen Formation (bzw. Ein-Mann-Projekt) Lumnos. Ausladende Keyboardklänge treffen auf sehr ruhigen und eher verträumten als melancholischen Depri-Black Metal und garniert wird das Ganze mit vielerlei passenden Elementen, wie Klargesang, elektronischen Klängen und viel Ambient-Sound. Das harmoniert ausgezeichnet miteinander und es wird eine sanfte und sphärische Atmosphäre erzeugt, die den Hörer auf eine Reise durch das Universum mitnimmt. Ohne Zweifel ein Album, für das man sich Zeit nehmen sollte und das man auf gar keinen Fall bei Tageslicht hören darf!! Ich habe mir "Ancient shadows of Saturn" das erste Mal so gegen Mitternacht und 1:00 Uhr angehört - kann ich nur empfehlen! Aber nur noch mal zur Warnung: Die Musik ist definitiv weit mehr Ambient als Black Metal und lädt eher zum Träumen, als zum Abbauen von Aggressionen ein. Leider verfranzt sich der Kollege hier und da in einer gewissen Ideenlosigkeit und kreieren damit doch so einige Längen, die den positiven Gesamteindruck dadurch etwas abschwächen. Da wären ein wenig kürzere und damit kompaktere Songs vielleicht etwas besser gewesen. Trotzdem hat die Platte ihren ganz eigenen Reiz und lieber ein paar Längen, als niveauloses Keyboard-Geklimper ohne Eier und ohne Seele! Mir gefällt es auf jeden Fall ganz gut! Auf zum Saturn...

Christian Hemmer

XXL WertungL

Tracklist:

1. I am Born From a Star 12:09
2. Primordial Darkness 10:43
3. Ancient Shadows of Saturn 10:35
4. No Soul is Near 09:08
5. Existentialism 08:59

Whipstriker - Merciless Artillery

Whipstriker  Label: Hells Headbangers

Spielzeit: 30:05 min.

Genre: Black Speed Metal

Info: Facebook

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VÖ-Datum: bereits erschienen

Das letzte Mal sind mir die Brasilianer 2016 begegnet, als Folter Records die "Seven Inches of Hell"-Compilation auf Vinyl wiederveröffentlicht hatten (Review hier!). Da das Original von 2014 war und die Kollegen seitdem wieder unzählige Splits (und sogar ein ganzes Album!) veröffentlicht haben, dürfte es nicht verwundern, dass im Januar bereits der zweite Teil der Compilation erschienen ist. Das nur so nebenbei, denn hier geht es um den ganz frischen Longplayer "Merciless artillery"! Musikalisch ist alles wie gewohnt: Venom treffen auf Motörhead und machen fröhlich Krach! Ist halt nur was für Spezialisten (wie meine Wenigkeit zum Beispiel!!), aber genau diese Zielgruppe wird (wie immer) einen Heidenspaß an der Platte haben. Dass dabei der "AC/DC"-Faktor auftritt, (kennste eine Platte, kennste alle...) ist so selbstverständlich wie nur irgendwas, aber Fans dieser Spielart des Metals wissen das und es ist ihnen scheißegal! "Merciless artillery" knallt wie Sau, macht ordentlich Spaß und ist damit der perfekte Soundtrack für die nächste Metal-Party bei Oma und Opa. Liebt man, oder hasst man, ich bevorzuge ersteres! Das einzige Manko an der Platte ist die doch sehr kurze Spielzeit von nur einer knappen halben Stunde, da hätte man ruhig mehr drauf packen können!

Christian Hemmer

XXL WertungL

Tracklist:

1. Merciless Artillery 04:19
2. Rape of Freedom 03:17
3. Calm After Destruction 03:34
4. Mantas´Black Mass 04:06
5. Soldier of Sodom 04:00
6. Warspell 02:22
7. Enemies Leather 03:22
8. Bestial Hurricane 05:05

Systemik Violence: Anarquia-Violência (7")

Systemik ViolenceLabel: Raw'n'Roll Rex

Spielzeit: 13:08 min.

Genre: Metal Punk

Info: Facebook

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VÖ-Datum: bereits erschienen

Dass diese Punk-Formation aus Portugal kommt, muss man wirklich dranschreiben, denn ihr Sound klingt verdammt heftig nach dem guten alten Skandinavien-Punk. Es wird bissig und dreckig losgeprügelt, jeder Song wird mit 'nem Sprachsample eingeleitet und allesamt gehen gnadenlos voll auf die Zwölf. So gefällt mir Punk am Besten, vor allem weil die Portugiesen überhaupt kein Problem damit haben, auch eine ordentliche Metal-Schlagseite einzubauen. Kurz, aber schmerzhaft kloppen sich die Kollegen durch die sieben Songs und machen dabei keine Gefangenen. Der Spaß ist härter und brutaler als so manche Metal-Band und gefällt mir ausgezeichnet. Leider viel zu kurz - dafür aber verdammt geil!

Christian Hemmer

XXL WertungXL 1

Tracklist:

A1 - Anarquia-Violência
A2 - Pérolas a Posers
A3 - Male Dumbinance
B1 - Crapitalism
B2 - Vulture Culture
B3 - Ego-Sistema
B4 - You Also Hold the Knife

Byyrth - Echoes from the seven caves of blood

Byyrth webLabel: Iron Bonehead

Spielzeit: 27:06 min.

Genre: Black Metal

Info: Facebook

Album kaufen: Bandcamp

VÖ-Datum: bereits erschienen

Erwähnte ich noch unlängst bei der Kritik zum Goatkraft-Album (Review hier!) die Mucke der Kollegen wäre "ganz derber Stoff"? Vergesst das mal ganz flott, denn gegen das Inferno, das die Amerikaner von Byyrth auf ihrem zweiten Album "Echoes from the seven caves of blood" entfesseln, sind Goatkraft reine Klosterschüler! Heidewitzka Herr Kapitän, was ist das für ein ultra-brutales Gemetzel, das die beiden Protagonisten Lord Traag und Lord II hier veranstalten! Raw Black Metal trifft auf Noize und Industrial und zerfetzt Deine Akustik mal so ganz nebenbei. Grenzenlose Aggression und abgrundtiefer Hass regieren auf diesem Album mit brutaler Gewalt und schaffen eine kalte und menschenverachtende Atmosphäre, die ihresgleichen sucht. Auch wenn sie nicht ganz an die Bekloppten von Mysticum herankommen, die Marschrichtung stimmt und wer auf den kaputten Sound der Norweger steht, der ist auch bei Byyrth genau richtig. Ganz feiner Stoff, um Dir die Rübe wegzuballern!

Christian Hemmer

XXL WertungXL 1

Tracklist:

1. Blood Warfare 03:50
2. Call of the New Legion 03:17
3. Vampyric War Children 03:55
4. Abhorrent Eons 03:01
5. Cry of the Wurdelak 04:07
6. I Dare Not Wake 03:22
7. Unhuman 02:26
8. Shattered Soul 03:08

St.Elmo's Fire - Evil Never Sleeps

St.Elmos Fire  xxlLabel: Pure Steel Records

Spielzeit: 71:58 min.

Genre: Melodic Heavy Metal

Info: Facebook

Kaufen: Shop

VÖ-Datum: bereits erschienen

Boah, was ist das denn für ein abgrundtief hässliches Cover? Aber zumindest konsequent, denn die Metaller aus Sacramento hatten immer schon ein Händchen für gruseliges Artwork (schaut Euch zum Beispiel mal das Cover ihrer '88er Platte "Warning from the sky" an - da möchte man freiwillig erblinden...) Aber kurz zur Bandgeschichte, denn die Amis dürften nur Underground-Kennern geläufig sein. Von 1979 bis 1992 hat man vier Longplayer veröffentlicht, sich dann aufgelöst, um sich 2014 dann wieder zu reformieren. Kurz darauf haben die Kollegen von Karthago Records den Backkatalog wieder neu aufgelegt und nun gibt es nach 26 (!!!) Jahren auch neue Songs von der Band. Geboten wird solide gemachter, melodischer Heavy Metal, der gerne mal mit einem Auge in Richtung US-Metal schielt. Irgendwie zeitlos das Ganze, hätte sicherlich auch vor 30 Jahren so funktioniert. Kann man sich ganz gut anhören, aber vom Hocker haut es mich jetzt nicht, dafür sind die Songs einfach zu beliebig und zu vorhersehbar ausgefallen. Da ich die alten Alben nicht kenne, kann ich an dieser Stelle natürlich keinen Vergleich zwischen Gestern und Heute anstellen, aber ich denke mal, dass sich die Kollegen sich nicht großartig verändert haben. Einen neuen Sänger haben sie auf jeden Fall, doch leider ergaben meine Recherchen drei verschiedenen Namen, die diesen Job übernommen haben könnten (Facebook, Metal-Archives und die Pure Steel-Webseite erwähnen jeweils einen anderen Künstler...) Egal, die Platte ist ganz nett, aber sicherlich am interessantesten für die Metaller, die St. Elmo's Fire schon von früher kennen, bzw. durch die Re-releases Fans geworden sind. An mir rauscht sie eher seicht vorbei.

Christian Hemmer

XXL WertungM

Tracklist:

1. We Will Not Die
2. Rise
3. Betrayer
4. Lord Of Thunder
5. I Begin
6. Evil Never Sleeps - Doomsday
7. Soultaker
8. Across The Nations
9. Asleep In The Never
10. Hammer
11. Unslaved
12. Wasted
13. Evil Never Sleeps - Doomsday (alt Version, Bonustrack)
14. Betrayer (alt Version, Bonustrack)
15. Wasted (alt Version, Bonustrack)

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