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Nar Mattaru: Ancient Atomic Warfare

NAR MATTARU Ancient Atomic WarfareLabel: I, Voidhanger Records

Spielzeit: 45:37 Min.

Genre: Death Metal

Info: Facebook

Album kaufen: Bandcamp

Hörprobe: Soundclound

VÖ-Datum: 04. Dezember 2015

 

Chile. Es gibt da diesen RTL-Samstag-Nacht-Sketch mit Wigald Boning und Oli 'Dittsche' Dittrich, in dessen Vorlauf letztgenannter als kölscher Scheich Manfred (oder so ähnlich) verkleidet verlauten lässt, er mache sein Geld unter anderem mit dem 'Schiele', wobei Boning auf das südamerikanische Land zu sprechen kommt. Kennt Ihr nicht? Zu jung? Nicht witzig? Egal...

Die (mit neunjähriger Pause) seit 1997 in der Szene herumspukenden Chilenen Nar Mattaru beehren uns in diesen Tage mit ihrem zweiten Langeisen, welches den etwas seltsamen Titel 'Ancient Atomic Warfare' verpasst bekam. Auf diesem zockt das Trio aus Santiago Oldschool-Todesblei in eher gedrosseltem Tempo und gespickt mit ausgesprochen vielen Gitarrenmelodien. Das Dargebotene erinnert mich am Ehesten noch an die guten alten Nile, sowohl was die Länge der Songs als auch die Vertracktheit der Gitarren- sowie Schlagzeugarbeit betrifft, auch wenn es Berührungspunkte einerseits mit dem Melodeath der 90er Jahre sowie dem Gothic Metal á la Paradiese Lost oder My Dying Bride gibt. Der neue Growler Bliol gibt sich omnipräsent und verfeinert die Kompositionen mit seiner äußerst brutalen Performance.
Insgesamt keine weltbewegende Veröffentlichung, aber für den einen oder anderen sicherlich ein Geheimtipp. Wer seinen Todesblei unkonventionell, melodiös und in gediegenem Tempo, aber dennoch brutal und sperrig mag, ist mit diesem Output bestens bedient.

Songs zum Anchecken: Das in frappierender Weise an Nile erinnernde 'Funeral in Absu' sowie das nur ein wenig rasantere 'Declarations Of Supremacy'.

Kai Ellermann

XXL WertungL

Tracklisting:

01. Funeral In Absu
02. The End Of The Beginning
03. The Great Serpent Of Knowledge
04. Declaration Of Supremacy
05. Ancient Atomic Warfare
06. Tribulations Of The Gods

Eucharist: Demise Rites (MLP)

Eucharist  Demise rites MLPLabel: Iron Bonehead

Spielzeit: 28:48 Min.

Genre: Death Metal

Info: /

Album kaufen: Shop

Hörprobe: Soundcloud

VÖ-Datum: 27. November 2015

 

Und wieder einmal haben die Kollegen von Iron Bonehead ganz tief gegraben und aus den Untiefen des Undergrounds ein weiteres Schmankerl empor qehoben. Diesmal sind es die Australier von "Eucharist", deren zwei Demos "Demise rites" und "Tenebrous summoning" (beide aus dem Jahr 2011) nun zu Vinyl-Ehren kommen.

So ganz vielen Leuten dürften die beiden Tonbänder auch nicht geläufig sein, da diese auf jeweils 50 Stück limitiert waren. Geboten wird uns dreckiger und ausgesprochen roher Death Metal, bitterböse und modrig riechend. Zumeist im Mid-Tempo oder gerne auch noch langsam angesiedelt, kriecht Dir die Musik entgegen und versprüht eine pechschwarze und bedrohliche Atmosphäre. Das ist definitiv kein "Gute-Laune-Death Metal", hier reißt man dem Hörer den Kopf ab, tritt nochmal nach und frisst dann seine Eingeweide! Schon was für den besonderen Fan und nix für Weicheier!

Eine knappe halbe Stunde regiert primitiver Krach, das ist für die einen die pure Hölle, für einige wenige eine feine Sache. Auch wenn die Australier jetzt nicht unbedingt in der allerersten Liga mitrumpeln, so kann man sich "Demise Rites" gut anhören!

Christian Hemmer

XXL WertungL

Tracklist:

Side A
1. Tenebrous Summoning 05:28
2. Shadow-Sun 02:34 instrumental
3. Decrepit Apparitions 05:20
4. Below the Earth 01:44 instrumental
Side B
5. Gates of Doom 06:02
6. Demise Rites 07:40

Abysmal Lord: Disciples Of The Inferno

abysmal lord disciples coverLabel: Hells Headbangers Records

Spielzeit: 35:49 Min.

Genre: War Black/Death Metal

Info: Facebook

Album kaufen: Bandcamp

Hörprobe: Bandcamp

VÖ-Datum: 27. November 2015

 

Meine Damen und Herren, ich präsentiere: Die vielleicht räudigste und abgefuckteste Metal-Platte der Saison! Was die Kollegen von "Abysmal Lord" auf ihrer letztjährigen Debüt-EP "Storms of the unholy black mass" schon gekonnt angedeutet haben, wird auf ihrem neuen Longplayer nahezu perfektioniert.

Grandios vertontes Chaos, gepaart mit Brutalität und einem guten Schuss Irrsinn. Wie die Berserker malträtieren die Amis ihre Instrumente, es wird primitiv geholzt bis zur Raserei. Irgendwo im Niemandsland zwischen Black und Death Metal, gerne mit einem kleinen Schlenker zum Grindcore hier und da, so zaubert man ein herrlich rohes Metal-Album, das dem Begriff "Stumpf ist Trumpf" ganz neue Dimensionen verleiht!

Besonderen Anteil an dieser geschmackvollen Gesamtatmosphäre hat aber definitiv "Sänger" M.C., der wirklich unmenschliche Geräusche von sich gibt, dass man die meiste Zeit eher den Eindruck hat, er würde halbverweste Ratten auskotzen. Wenn man Musik riechen könnte, "Abysmal Lord" würden ranzig, vermodert und wie schon mal gefrühstückt duften! Im Ernst: "Disciples of the inferno" ist ein hochintelligent gemachtes Primitiv-Metal Album, das bei Freunde von ähnlichen Krawall-Kapellen wie "Order From Chaos" aber auch "Blasphemy" oder "Sadistik Exekution" hellste Freude auslösen dürfte! Dreckig, ursprünglich, schweinegeil, das perfekte Geschenk für die liebe Familie zu Weihnachten!

Christian Hemmer

XXL WertungXL 1

Tracklist:

1. Incensation of the Altar 01:08
2. Sabbat 03:16
3. Temple of Perversion 04:25
4. Tormenting the Virgin 03:46
5. Golgotha Crucifixion 03:09
6. Immortalis Impietas 03:05
7. Black Liturgy 03:31
8. Disciples of the Inferno 04:15
9. Sermon of Fire 03:35
10. Tyrant's Wrath 05:39

Blackosh: Whores, Booze & Black Metal (LP)

blackosh coverLabel: Iron Bonehead

Spielzeit: 28:47 Min.

Genre: Black Metal

Info: Facebook

Album kaufen: Shop

Hörprobe: Soundcloud

VÖ-Datum: 27. November 2015

 

Hier haben wir mal wieder was ganz Feines die Traditionalisten unter den Black Metal Fans, denn allein schon beim Namen des Bandleaders dürften bei einigen (zum Beispiel bei mir!) schon alle Säfte brodeln, handelt es sich nämlich um ein Urgestein der tschechischen Black Metal Szene - Petr "Blackie" Hošek. Der war Mitglied der legendären "Crux", der noch legendäreren "Root" und einigen weiteren Underground Formationen.

Nach zwei Split-EPs mit "Master's Hammer" (totale Legende!!!) kommt nun das erste Album heraus. Ich bespreche hier die kürzlich veröffentlichte LP-Version, die sich meines Wissens von der im September erschienenen Kassette nur durch ihren englischen Titel unterscheidet (das Teil heißt im Original "Kurvy, chlast, black metal"!). Geboten wird uns extrem altmodischer Black Metal mit einer gehörigen Schlagseite. Erinnert mich angenehm an eine Mischung aus "Crux" und den ganz frühen Master's Hammer (zu "Ritual"-Zeiten). Sehr geil also, hätte locker auch so vor knapp dreißig Jahren erscheinen können. Trotz dieses doch recht engen musikalischen Rahmens sind die Songs erfrischend abwechslungsreich und vielschichtig, versierte Musiker halt! (Neben "Blackie" ist noch Zedenêk Čepička dabei, den man unter "Čepa" als Drummer von "Forgotten Silence" kennen dürfte)

Das Album ist herrlich retro, da aber beide Musiker diesen Sound schon gespielt haben, als die meisten noch gar nicht wussten, wie Black Metal geschrieben wird, gibt es der ganzen Sache Ehrlichkeit und vor allem Authentizität. Sehr schön auch, dass alle Texte in der Landessprache gehalten sind, das ehrt die Tradition der oben erwähnten Bands und hört sich auch noch extrem gut an! Es gibt also keinen Grund, sich diese Platte nicht zukaufen!

Christian Hemmer

XXL WertungXL 1

Tracklist:

Kurvy, Chlast a Black Metal
Ve spiknutí se Satanem
Peklo nás baví
Bic z lejna
Kancelár s cislem 666
Funeralusmus

Tombstones: Vargariis

tombstones cover smLabel: Soulseller Records

Spielzeit: 56:29 Min.

Genre: Blackened Stoner/ Doom Metal

Info: Facebook

Album kaufen: Amazon

Hörprobe: Youtube

VÖ-Datum: 04. Dezember 2015

 

Das Trio Tombstones aus der norwegischen Hauptstadt Oslo besteht seit 2006, präsentiert mit dem brandaktuellen Album 'Vargariis' bereits seine fünfte abendfüllende Scheibe und zockt auf diesem einen räudigen Bastard aus kernigem Wüstenrock und immer und immer wieder in Sludge-Bereiche vordringenden Doom Metal. Keiner der sechs Songs unterschreitet die Achteinviertel-Minuten-Grenze, so dass man bei diesem Silberling - zumindest in quantitativer Hinsicht - auf eine mehr als akzeptable Spielzeit stößt. Die Produktion ist rau, aber dennoch klar, auch wenn der wenige Gesang der beiden Vokalisten ein vordergründigeres Dasein verdient hätte; er ist leider ein wenig leise eingemischt worden, was schade, aber zu verschmerzen ist.
'Vargariis' ist ein nicht wirklich spektakuläres, aber recht nettes Album mit ein paar Überraschungen (so der Black-Metal-artige Knüppelpart von 'Oceans Of Consciousness') geworden und sollte vornehmlich diejenigen ansprechen, denen Kyuss-Scheiben zu schnell durchgehört sowie Eyehategod-Outputs zu punkig sind. Schlicht die ideale Mucke für geisteskranke Sonntagsfahrer!

Kai Ellermann

XXL WertungL

Tracklist:

1. Barren Fields
2. And When The Heathen Strive, Vargariis Rise
3. Oceans Of Consciousness
4. The Dark High
5. Underneath The Earth
6. Pyre of the cloth

Ysengrin/ Black Grail: Nigrum Nigrius Nigro

YSENGRIN   BLACK GRAIL Nigrum Nigrius Nigro   Split LPLabel: I, Voidhanger Records

Spielzeit: 28:55 Min.

Genre: Doom/Black/Death Metal (Ysengrin), Black Metal (Black Grail)

Info: Ysengrinengrin

Album kaufen: Bandcamp

Hörprobe: Youtube

VÖ-Datum: 01. Dezember 2015

 

Dies ist tatsächlich das erste Mal in meiner fast zehnjährigen Tätigkeit als Verfasser von CD-Rezensionen, dass ich eine Split-EP reviewe. Nun denn, gehen wir es an.

Ysengrin gründeten sich 2005, stammen aus Frankreich - genauer gesagt aus der Normandie - und leiten die A-Seite mit einem ein wenig cheesigen, nach Horrorfilm-Score (Stichwort John Carpenter) klingenden Keyboard-Intro nebst obskurem Geflüstere ein, nur um mit 'In Saturni Nigredine (Part 1)' ihren einzigen "echten" Song auf dieser Split-EP zu präsentieren, der eher im Midtempo angesiedelt ist, den E-Bass gut in den Vordergrund bugsiert und infolge der düsteren Keyboards und des Gesangs eine gewisse Weltuntergangsstimmung verbreitet. Die restlichen beiden Stücke klingen eher wie Soundcollagen mit nach Beschwörungen klingenden Vocals, repetitiven Keyboardparts, Stöhnen, Schreien, Feedbacks und vielen, vielen Samples. Als musikalische Untermalung von Horror-Rollenspiel-Sessions sicherlich gut zu gebrauchen, als reine Songs eher gewöhnungsbedüftig, aber nicht uninteressant.
Black Grail aus Santiago im südamerikanischen Chile, ebenfalls seit 2005 am Start, sind mit nur einem Stück, 'El Oro de los Cuervos' (Das Gold der Raben), vertreten, welches allerdings mehr als eine Viertelstunde Spielzeit aufweist und ein im positiven Sinne zähflüssiger Bastard aus viel chaotischem Black Metal und ein wenig Doom Metal ist. Der Song baut sich herrlich langsam auf und nimmt etwa ab fünf Minuten gut an Fahrt auf. Das schön unflätige Gekeife in spanischer Sprache gefällt mir hier ebenso gut wie die dynamische Gitarrenarbeit sowie das abwechslungsreiche, wenn auch chaotische Schlagzeugspiel. Trotz der Länge wird der Song nicht langweilig, macht auch nach dem drölfzigsten Hören noch gewaltig Spaß und ist allein schon das Geld dieses Tonträgers wert.

Fazit: Wer auf okkulten Extrem Metal abfährt, sollte definitiv mal ein Ohr riskieren.

Kai Ellermann

XXL WertungL

Tracklist:

01. Ysengrin - Tenebrositas
02. Ysengrin - In Saturni Nigredine (Part 1)
03. Ysengrin - In Saturni Nigredine (Part 2)
04. Ysengrin - Manifestation & Resonances
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05. Black Grail - El Oro de los Cuervos

Sekoria: Im Reich der Schatten

Sekoria  Im Reich der SchattenLabel: Kernkraftritter Records

Spielzeit: 63:38 Min.

Genre: Modern Melodic Black Metal

Info: Facebook

Album kaufen: Shop

Hörprobe: Youtube

VÖ-Datum: bereits erschienen

 

Sekoria kommen aus Wenden in Nordrhein Westfalen und bringen mit "Im Reich der Schatten" ihren zweiten Longplayer unters Volk. Schon das recht bombastische Intro "Einbruch der Dubkelheit" macht schnell klar, dass es sich hier mitnichten um einen räudigen Retro-Klon handelt, nein Sekoria stehen für modernen Black Metal, der sowohl Melodie, als auch epische Momente mit sich bringt.

Fangen mir mal mit den positiven Aspekten an: Die Mucke ist sehr schön abwechslungsreich, hier wurde Wert darauf gelegt, bloß nicht monoton durch die Gegend zu prügeln. Neben der nötigen Aggression bringen sich Keyboards und Melodien gut ins Gesamtkonzept ein. Ganz besonders hervorheben möchte ich die deutschen Texte, die ich als ziemlich gelungen bezeichnen möchte!

Was mir persönlich leider nicht gefällt, ist das "Cleane" an dem Album. "Im Reich der Schatten" kommt einfach zu konstruiert bei mir an. Für mich muss Black Metal dreckig, wild und gefährlich sein und davon finde ich bei Sekoria nichts. Das ist mir alles viel zu glatt und zu poliert. Vielleicht bin ich einfach zu alt für dieses moderne Zeug, wenn man mit Mayhem, Darkthrone und Impaled Nazarene musikalisch groß geworden ist, bedeutet "Black Metal" wahrscheinlich etwas ganz anderes. (Da haben noch die Kirchen gebrannt!)

Sekoria wird sicherlich ihre Zielgruppe finden, nur befinde ich mich nicht darunter. Zumindest hat man sich erfreulich Mühe gegeben, etwas eigenes auf die Beine zu stellen, was der Band auch recht ordentlich gelungen ist. Einfach mal reinhören!

Christian Hemmer

XXL WertungM

Tracklist:

01. Einbruch der Dunkelheit
02. Im Reich der Schatten
03. Die Nachtigall
04. Ein neuer Weg
05. Wesen der Zeit
06. Canticum Maris
07. Der Sturm, den ich rief
08. Vendetta
09. Der Fall
10. Die vergessene Welt
11. Thron aus Eis
12. Ein letztes Mal

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