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Droneburg II – 20.4.2012 Hafenklang Hamburg

droneburg-festivalBereits 2011 ist das Droneburg Festival ein großer Erfolg. Seinerzeit findet das Event an drei Locations unter der Sternbrücke statt mit Haupt- und Ausstellungshaus in der Mitte. Dieses Jahr jedoch hat das nicht sollen sein und das Festivalwird ins Hafenklang verlegt und verläuft zudem auf eintägiger Basis.
Die Auswahl der Bands ist derart exquisit, dass das Hafenklang bereits eine Weile vor Beginn restlos ausverkauft ist und es keine Abendkasse mehr gibt. Entsprechend tummeln sich vor Ort noch einige Fans um sich die Möglichkeit nicht entgehen zu lassen noch eine Karte zu ergattern.

Den Auftakt des Festivals bildet der Kanadier Eric Quach mit seinem experimentellen Gitarrenprojekt thisquietarmy im Goldenen Salon. Ein einzelner Mensch auf der Bühne, Unmengen Kabel und ein Sound der im ersten Moment wie Krach wirkt und im zweiten unzählige feine Facetten erkennen lässt. Der Drone des Kanadiers und die gezeigten Farbspiele auf der Leinwand faszinieren die einen und langweilen die anderen - wie schon beim Droneburg I lässt sich nur ein Teil der Zuschauer von der Atmosphäre gefangen nehmen und lauscht gespannt den relativ ruhigen, aber dennoch heavy Klängen.

Ganz andere Klänge bieten anschließend die Niederländer von Toner Low dem gut gefüllten Hafenklang in dem unteren großen Raum. Zwei Alben haben die Doomer in den vierzehn Jahren Bandgeschichte bisher veröffentlicht. Untermalt von psychedelischen an die Wand geworfenen Bildern und wenig Licht kreieren Toner Low eine passende Atmosphäre um ihre doomig-steinigen Klänge mit psychedelischen Anleihen an den Mann und die Frau zu bringen. Gesang sucht man bei den Niederländern nahezu vergebens, aber dieser ist auch gar nicht nötig, denn die drei Musiker schaffen es die Meute mit instrumentalen Klängen in den Bann zu ziehen.

Ebenfalls aus Kanada mit dronigen Klängen treten Aun im Goldenen Salon des Hafenklangs auf. Bunte, beinahe blumige Bilder werden via Beamer auf die Leinwand geworfen, während die Kanadier mit allerlei Effekten und Instrumenten eine vielfältige Klanglandschaft kreieren die Ihresgleichen sucht. Zugegeben im aufgeheizten Salon ist es nicht ganz einfach solch ruhiger Musik zu folgen, aber einige Zuschauer vollbringen dieses Kunststück dennoch, während andere dem Gerstensaft an einer der beiden Bars frönen.

Deafheaven hatten bereits kurz vor dem Droneburg Festival einen Auftritt in der Astrastube absolviert, der gut besucht war. Einigen Anwesenden war dieses Konzert noch gut in Erinnerung, allerdings konnte kaum jemand damit rechnen, was die Amerikaner auf der Bühne des Hafenklangs entfesseln würden. Auch ohne die dämonischen Kontaktlinsen, welche Sänger George Clarke in der Astrastube trug, ist er der Blickfang schlechthin. Den Post Black Metal der Amerikaner bringt er mit einer derartigen Inbrunst rüber, dass ihm nicht nur die Herzen der Frauen schnell zufliegen. Hypnotisierend, beinahe magisch ist die Atmosphäre, welche die Amerikaner im Hafenklang entfachen. Bisher haben Deafheaven ein Album namens „Roads to Judah" veröffentlicht, welches an diesem Abend ausgiebig dargeboten wird.

Die Briten von Conan sind für viele Besucher des Festivals die Überraschung des Abends. Ganz frisch hat die Band ihr Debütalbum namens „Monnos" im Gepäck, welches ausführlich zelebriert wird. Ihre Mischung aus Doom und Stoner mit eingängigen und mitreißenden Melodien, beinahe verzweifelten Gesangsschreien und einer eindrucksvollen Atmosphäre zieht die Anwesenden sofort in den Bann. Das als Mönche verkleidete Trio zeigte sich überaus spielfreudig und mächtig stolz auf den gewaltigen Zuspruch in Hamburg. Die Briten touren schon eine geraume Weile bevor sie die Hansestadt beehren, so dass die meisten Exemplare ihres Debütalbums bereits verkauft sind. Lediglich eine Handvoll Ausgaben bringen Conan noch mit nach Hamburg und auch diese sind recht schnell vergriffen. Die Band zeigt sich fassungslos von dem großen Zuspruch und feiert nach ihrem Konzert noch lange mit den Fans und Bands.

Headliner des Abends sind die hierzulande ebenfalls noch recht unbekannten Russian Circles, dachte man anfangs. Schnell wird jedoch klar, dass die amerikanischen instrumentalen Doomer vielen Anwesenden sehr wohl ein Begriff sind. Doomig, steinig, rockig, aber auch melancholisch verträumt und beinahe entspannt psychedelisch ist die Musik von Russian Circles unglaublich vielfältig, ohne dabei zu langweilen oder den roten Faden zu verlieren. Da verwundert es kaum, dass der untere Saal des Hafenklangs bis zum Bersten gefüllt ist und viele Fans mit der Musik gehen und auch einige Headbanger in den schnelleren Passagen durchaus zum Zuge kommen. Die Amerikaner sind ein absolut würdiger Abschluss eines großartiges Festivaltages der leider viel zu schnell ein Ende findet.

Das Droneburg II ist 2012 komplett auf die Musik fixiert, keine Workshops, keine Vorträge und dank verspäteter Zustellung auch keine Kunstausstellung. Gefehlt haben diese Elemente bei der Location und dem eintägigen Festival nicht, jedoch hatte das Droneburg I ein ganz besonderes Flair, welches der zweiten Ausgabe eindeutig fehlte. Bleibt zu hoffen, dass die Veranstalter auch 2013 wieder ein derart geniales Billing auf die Beine stellen und das vorzugsweise wieder an mehreren Tagen in den Locations von 2011 unterbringen können.
Bis dahin veranstaltet Droneburg eine Konzertreihe in Hamburg, bei der unterschiedlichste Bands in verschiedenen Hamburger Locations auftreten, darunter z.B. Omega Massif oder Wino + Conny Ochs im Grünen Jäger, oder Nadja im Frappant. Man sollte sich die Konzerte nicht entgehen lassen und darf gespannt sein auf 2013!

Wiebke Hörmann

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