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Paradise Lost "Draconian Times Tour" Köln/Luxor

paradiselost_luxorSeit einigen Jahren liegt es in der Rock- und Metal-Szene im Trend, Alben in ihrer jeweiligen Gänze live darzubieten. Auch die englischen Gotik-Metaller Paradise Lost schwimmen mit dem Strom und sind derzeit auf einer kurzen Tour durch Europa, während der die gesamte „Draconian Times“ gespielt wird. Einer der lediglich sieben Auftritte sollte in Paris stattfinden. Aufgrund eines Feuers am 22. März in der traditionsreichen, mehr als 200 Jahre alten Konzerthalle Elysée-Montmartre war man jedoch gezwungen, einen Ersatztermin zu finden. Kurzfristig konnte man das Kölner Luxor buchen, wo die Band am 30. März aufgetreten ist.

Ghost, die Vorband auf dieser Tour, haben es aber nicht nach Köln geschafft – nur deren Merchandise war vor Ort –, obwohl sie an diesem Tag wohl in Paris auf der Bühne gestanden hätten. So mussten Paradise Lost ohne Anheizer loslegen, was aber auch kein Problem war. Die Stimmung war vom ersten Ton von ‚Enchantment’ an sehr gut.
Mit drei Meter hohen Decken und einer Kapazität von maximal 400 Gästen ist das Luxor vermutlich die kleinste Halle, in der die Band seit Jahren gespielt hat. Die Atmosphäre war daher sehr gemütlich („cozy“ meinte auch Nick Holmes), was aber auch daran lag, dass sich so kurzfristig nur ca. 200 Besucher im Luxor eingefunden hatten.
Die Band war trotz dem Stress der Tour – am Abend zuvor war man noch in Utrecht – und der spontanen Planänderung sichtlich gut drauf, wenn auch etwas verwirrt. Holmes dachte, es wäre Dienstag, wurde dann vom Publikum aber eines Besseren belehrt. Den Namen der Stadt erwähnte er vorsichtshalber gar nicht erst. Das wäre wohl nicht gut gegangen...
Über die „Draconian Times“ muss weiter kein Wort verloren werden. Einige der größten Hits der Band sind auf diesem Album vertreten. Leider war der Sound im Luxor nicht optimal. Der Gesang wurde meist von den Gitarren überlagert. Gut, dass viele der Anwesenden ohnehin jedes Wort auswendig konnten und lautstark mitsangen. Als die letzten Töne von ‚Jaded’ verklungen waren, brandete Jubel und Applaus auf, zu dem sich Paradise Lost verabschiedeten und die Bühne verließen.
Nach ein paar Minuten kam die Band zurück, um weitere Hits zum Besten zu geben. Auf Wunsch des Publikums (und weil es so auf der Setlist stand) konnte man sich unter anderem noch an ‚True Belief’ erfreuen. Nach einer weiteren Zugabenpause und dem abschließenden ‚As I Die’ gingen nach gerade einmal 85 Minuten wieder die Lichter an.
Hierin liegt auch der größte Kritikpunkt: Paradise Lost sind notorische Kurzspieler. Selbst die 90-Minuten-Marke wird immer wieder unterboten. Und im Vergleich zu anderen Konzerten dieser Tour, wurde das Set in Köln sogar noch um eine Nummer verkürzt. Eine Band, die auf solch eine lange und produktive Vergangenheit zurückblicken kann, sollte doch ein etwas längeres Konzert spielen. Vor allem, wenn man als Fan immerhin 25 Euro dafür auf den Tisch legen muss. Aus diesem Grund fällt das Urteil auch zwiespältig aus. Die Stimmung war toll und die Setlist war von einem qualitativen Standpunkt aus gesehen völlig in Ordnung. Quantitativ war diese jedoch mangelhaft. Ein schlechtes Preis-Leistungs-Verhältnis. Das sollte man bedenken, wenn man Paradise Lost live sehen will. Aber wenigstens kommt die arbeitende Bevölkerung so unter der Woche rechtzeitig ins Bett...

Christian Schrübbers

Setlist:
Enchantment
Hallowed Land
The Last Time
Forever Failure
Once Solemn
Shadowkings
Elusive Cure
Yearn for Change
Shades of God
Hands of Reason
I See Your Face
Jaded
---
Faith Divides Us – Death Unites Us
True Belief
One Second
Say Just Words
---
As I Die

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