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Dark Tranquillity - European Construct 2013 - 11.11., Köln

dark tran tour 2013Köln. Elfter im Elften. Ausnahmezustand. Dark Tranquillity sind in der Stadt!

Das beschauliche Underground ist an diesem Montagabend trotz der Feierlichkeiten im gesamten Rheinland sehr gut besucht. Selbst ein paar kostümierte Jecken ziehen ein gepflegtes Metal-Konzert dem Karneval vor.Als Support haben die Schweden ihre Kollegen von Tristania im Gepäck, die dem gut aufgelegten Publikum einheizen dürfen. Das kurze Set wird dominiert von Songs des diesjährigen Albums „Darkest White“, der Klassiker „Beyond the Veil“ fehlt aber genauso wenig wie das gute „Year of the Rat“. Das Septett um Sängerin Mariangela Demurtas liefert auf der kleinen Bühne eine solide Show ab, der Funke will aber nicht richtig überspringen. Nach einer guten Dreiviertelstunde werden die Norweger mit einem wohlwollenden Applaus verabschiedet.

Zeit, alles für Dark Tranquillity herzurichten, die sich zurzeit auf der „World Construct“-Tour befinden, die sie noch bis Mitte nächsten Jahres um den ganzen Planeten führen wird. Trotz der geringen Größe des Undergrounds möchte man auf nichts von der Ausstattung verzichten. Und so wird hinter die Bühne ein riesiges weißes Laken gespannt, auf das während des Konzertes durchgehend abstrakte Videos projiziert werden sollen. Posterwände, die keinen Platz finden, werden dekorativ an die Seiten gestellt, wo sie niemandem auffallen. Aber verwendet wird alles. Die Umbaupause zieht sich entsprechend. Um kurz vor halb zehn geht es dann aber endlich los.
Als die Mannen von Dark Tranquillity nach und nach die Bühne betreten, fällt gleich auf, dass man weiterhin ohne Bassist unterwegs ist. Daniel Antonsson hat die Band bereits vor den Aufnahmen zum aktuellen Album „Construct“, welches dann auch nur zu fünft aufgenommen wurde, verlassen. Da die Chemie innerhalb der Band derzeit aber so gut ist, wollte man ausprobieren, ohne menschlichen Ersatz zu touren und den Bass als Backing Track spielen zu lassen. Ein interessantes Experiment, das aber aufgeht. „The Science of Noise“ und „White Noise/Black Silence“ merkt man das Fehlen eines Bassisten nicht an und die Songs brettern ordentlich druckvoll aus der Anlage.
Trotz des selbst aufdiktierten Mammutprogramms – Dark Tranquillity befinden sich gerade in einem Tourabschnitt, der 32 Konzerte in 34 Tagen in 13 Ländern umfasst – ist die Band (noch) gut aufgelegt und bringt viel Energie auf die Bühne. Mikael Stanne sucht gleich die Nähe zu den Fans, die spätestens bei „What Only You Know“ kollektiv hüpfen, moshen, bangen.
Neben vielen Songs des aktuellen, der Tour ihren Titel gebenden Albums „Construct“ werden, wie angekündigt, auch viele alte Sachen und von Allem dazwischen etwas gespielt. Selbst seit Jahren nicht mehr live gehörte Stücke hat man im Gepäck. Um die Besonderheit noch zu unterstreichen, wird Stanne bei dem mittlerweile auch schon 20 Jahre alten Klassiker „A Bolt of Blazing Gold“ und bei „UnDo Control“ von Mariangela Demurtas unterstützt, die zusammen ein spannendes Duett abliefern.
Auch im weiteren Verlauf wird eine ausgewogene Mischung aus obskuren alten („Silence, and the Firmament Withdrew“), mittelalten („The Wonders At Your Feet“) und neueren („Terminus (Where Death is Most Alive“) Hits präsentiert, die schön zeigt, wie über die Jahre in den traditionellen Melodic Death Metal der Schweden zunehmend moderne Elemente Einzug hielten.
Ohne lästige Zugabenpausen geht es weiter und Martin Henriksson bekommt natürlich noch Gelegenheit, mit dem Riff von „ThereIn“ Begeisterungsstürme zu ernten.
Immer wieder betont Mikael Stanne die außergewöhnliche Stimmung und die ansteckende Euphorie des Kölner Publikums. Leicht als typisches Showgerede abgetan, kommt man nicht darum herum, diese lobenden Worte als aufrichtig anzuerkennen, wenn man die lauten Chöre der Fans und den frenetischen Jubel beim finalen „Misery’s Crown“ miterlebt. Gänsehaut pur!
Obwohl danach eigentlich Schluss ist, will keiner gehen und die anhaltenden Zugabe-Rufe locken die Band dann tatsächlich noch einmal auf die Bühne. Das vielleicht etwas unglücklich gewählte „Uniformity“ wirkt im Vergleich zu den vorangegangenen Minuten ein wenig blass, bildet aber einen sanften Ausklang zu einem mitreißenden Konzert.

Dark Tranquillity kamen an einem der verrücktesten Termine nach Köln und haben mit einem starken Set und einer begeisternden Performance für die beste Party des Tages gesorgt. Wer braucht noch Karneval, wenn man solch ein 90-minütiges, melodisches Death-Metal-Feuerwerk serviert bekommt? Eben.
Alaaf!

Christian Schrübbers

Setlist Dark Tranquillity:

01.    The Science of Noise
02.    White Noise/Black Silence
03.    What Only You Know
04.    The Fatalist
05.    The Silence in Between
06.    Zero Distance
07.    A Bolt of Blazing Gold (feat. Mariangela Demurtas)
08.    UnDo Control (feat. Mariangela Demurtas)
09.    Monochromatic Stains
10.    The Wonders At Your Feet
11.    To A Bitter Halt
12.    Silence, and the Firmament Withdrew
13.    Terminus (Where Death is Most Alive)
14.    State of Trust
15.    Endtime Hearts
16.    ThereIn
17.    Final Resistance
18.    Misery’s Crown
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19.    Uniformit

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