| Hatesphere – Hamburg / Logo 13.06.2007 |
| Geschrieben von: Sven Meier |
| Donnerstag, den 18. Februar 2010 um 22:01 Uhr |
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Im direkten Vergleich konnten Hatesphere nur den kürzeren ziehen und so verliefen nur knapp 100 Verrückte ins gemütliche Logo. ![]() Den musikalischen Abend eröffneten die Norddeutschen Maintain, die erst vor kurzem zusammen mit Maroon für Korn in Hamburg eröffneten durften. Der Mix aus HardCore, Melo-Death und dem überstrapazierten MetalCore klang erstaunlich gut und sogar etwas originell. Allerdings sollte man die Musik lieber mit geschlossenen Augen genießen, da das Stageacting quasi gen Null tendierte und irgendwie gequält rüber kam. Gut, Maintain sind noch jung und des wird schon werden. Nur hoffe ich auf eine Gesetzesvorlage, die besagt, dass Gitarren in Zukunft bitte die Sackhaarspitzen berühren MÜSSEN und nicht wie bei den Maintain Gitarristen unter dem Kinn kleben bleibt. Das ist ein absolutes NO GO! Bedauerlicherweise fanden sich zum Auftritt Maintain´s nur ca. 40 Leute im Logo ein, eine Öffentliche Bandprobe ist für jede band die Hölle. Ansonsten war der Gig Sportlich. Homepage ![]() Aborted betraten nun die kleine Bühne und es machte klack und eigentlich hätte Sänger Sven auch sagen können: „Sehr geehrte Damen und Herren! Die Tanzformation Aborted aus Belgien ist angetreten, um Sie zu ficken. Nicht nur Sie oder Sie. Nein, wir werden Sie alle ficken.“ Wäre eigentlich das gleiche gewesen. Das, was Aborted vor ca. 80 verwegenen Gestalten abzogen war schon kein fick mehr, das war eine Atombombe, die ordentlich im Anus gezündet wurde. Alter Vater, die haben den Bogen raus. Leider besitze ich nur deren aktuelles Album „Slaughter & Apparatus“, aber alleine nur diese Songs besitzen die Gabe, Götter wie Carcass in Vergessenheit geraten zu lassen und den Stil Mix Death/Grind endgültig zur Kunstform erheben zu lassen. Höhepunkt der Show war wie auf der Scheibe „Avebious“. Nur leider ohne den Gastgesang von Bruder Jacob, der sich zwar schon während des Auftritts in der Halle befand, es aber Vorzug, Bandshits an den Mann zu bringen. Fazit: Aborted können im Gind zukunftsweisend werden und sollten ruhig mal angetestet werden! Homepage ![]() So, dann rollte ich mir den Gebetsteppich vor der Bühne aus, denn Hatesphere betraten die Bühne. Leider ohne dem genialem Intro, welches die Dänen zu den Shows der „Ballet…“ Scheibe zum Anfang zockten, aber der aktuelle Opener „Lies and Deceit“ ist ja wahrlich auch nicht von schlechten Eltern. Bruder Jacob hat sich in den letzten 1-2 Jahren zu einem wahrlich lustigen und mitreißenden Frontmann entwickelt. Wie seine beiden Kollegen an den Äxten grinste auch die lebende Ganzkörpertätowierung von einem Ohr zum andern. Dabei zockten sie Granaten wie „500 Dead People“ und „Drinking With The King Of The Dead“. Herrlich, die sympathischen Dänen endlich wieder in Hamburg zu erleben. Nur leider ohne Mikael und Anders, die vor der Tour ausgestiegen sind und durch Dennis Buhl (Drums) und Mixen Lindberg (Bass) souverän ersetzt wurden. Die beiden neuen überzeugten bei ihrem Live Einstand ohne große Schnitzer, blieben aber zumindest am Bass etwas farblos. Na ja, des wird schon noch werden und Ex Basser Mikael hatte aber auch großes Charisma… Alleinunterhalter Jakob stellte dem Hamburger Publikum Hardcore Fan Jens Müller vor, der sage und Schreibe 41 Hatesphere Shows besucht hatte. Hm, dabei dachte ich, das Rike und ich mit unseren bisherigen 7 Shows schon recht weit vorne wären… Die größten Einschläge seitens Hatesphere kamen in Form von „Vermin“ und dem quasi-Hit „Sickness Within“. Bei diesen Songs muss man einfach bangen wie eine Raubsau! Danach kam der Fünfer noch ein letztes mal auf die Bühne und brachte mit „Let Them Hate“ das Logo noch einmal zum kochen. Nach dem Auftritt verschwanden Hatesphere nicht gleich wieder, sondern standen den Fans noch recht lange Rede und Antwort. Dabei kam raus, das Hatesphere evtl. Dimmu Borgir bei der Tour im Herbst begleiten werden. Muss zwar nicht unbedingt sein, aber man erduldet für eine coole Hatesphere Show so einiges. Denn eines ist sicher: Bredahl und seine Jungs können einfach kein schlechtes Konzert spielen. Übrigens wird die Band im August das Wacken Open Air rocken. Also, wie gesagt, wem ich einen Platz auf dem Gebetsteppich in der ersten Reihe freihalten soll, melde sich bitte schnellstens bei mir. Homepage Fertig, aber glücklich verließen wir die Tanzlokalität In diesem Sinne: Drink beer with Hatesphere! Pics vom Auftritt gibt es bei Metal Inside "Livegefickt" Sven |
| Zuletzt aktualisiert am Donnerstag, den 18. Februar 2010 um 22:14 Uhr |