Rock Hard Festival 2010
rockhardfestival2010rockhardDass das RockHard Festival sich schon seit Jahren in der heimischen Metalszene etabliert hat, ist nicht verwunderlich. Neben der wahrlich coolen Location im Gelsenkirchener Amphitheater, entspannten Security Guys und faire Getränkepreisen begeistert jedes Jahr die (meistens) geschmackssichere Bandauswahl der Organisatoren. Kein Wunder, dass dieses Jahr Chefredakteur Götz Kühnemund am zweiten Festivaltag mit stolz ein „Sold Out" verkündete.

Wenn man an dem ansonsten rundum gelungenen Festival überhaupt eines kritisieren kann, dann die Tatsache, dass die Bandaufteilung an den drei Festivaltagen etwas unausgewogen ausgefallen ist. Während die ganz harten Metaller unter uns gleich am Freitag so einige Filetstücke (Necros Christos, Bloodbath, The Devil´s Blood!!) vorgesetzt bekamen, überwiegte an den anderen beiden Tagen der Old School Metal a la Raven, Accept und Rage. An sich nichts Verwerfliches oder gar tragisch, aber musikalische Abwechslung sieht anders aus. Macht aber nichts, die Sonne lachte das ganze Pfingstwochenende über das Amphitheater und das machte so einige verzichtbare Auftritte wieder wett.

Nach einer entspannten Anreise aus Hamburg (am Vorabend rulten Ghost Brigade im Marx) und dem Einchecken im Hotel ging es rasant mit dem Taxi durch die todschicke Gelsenkirchener Innenstadt zum Amphitheater. Auf dem Weg dorthin zählte ich ca. 29 Trinkhallen. So was gibt es wohl nur im Pott...
Ketzer hatten um 14Uhr die undankbare Aufgabe, das RockHard Festival vor wenigen hundert Schaulustigen offiziell zu eröffnen. Die meisten Festivalbesucher standen zu dem Zeitpunkt noch an der Bändchenausgabe oder bauten auf dem Campinggelände ihre Zelte auf. Die blutjungen Ketzer (das Durchschnittsalter beträgt zarte 20 Lenze!) hingegen machten das Beste aus der Situation, zeigten sich angenehm spielfreudig und pusteten ne ordentliche Portion Death/Thrash aus den Boxen, der nicht selten an die Kollegen von Deströyer 666 erinnerte. Schöner Opener.


necros christosMittlerweile knallte die Sonne erbarmungslos auf das Theater nieder, die ersten Biere erzielten ihre Wirkung und Necros Christos taten sich mit ihrem schleppenden Death Metal deutlich schwerer als Ketzer. Die Soundwand, die aus den Boxen wabberte, klang schon beeindruckend. Aber ich denke, die Band wäre in einem intimen Club besser aufgehoben, als auf einer Festivalbühne und gefühlten 28 Grad im Schatten. Zu introvertiert war die Performance, zu sperrig das Material. Nichtsdestotrotz erhielten die Berliner mehr als nur Höfflichkeitsapplaus.

Während der angenehm kurzen Umbaupausen zollte auch das RockHard den kürzlich verstorbenen Ronnie James Dio und Pete Steele Respekt, indem ausschließlich Songs von Rainbbow, Type O Negative, Black Sabbath und selbstverständlich DIO gespielt wurden. Selbstredend, das viele Besucher Shirts der genannten Bands trugen.


katatoniaVor dem Auftritt von Katatonia plagten mich leichte Bauchschmerzen, ob der introvertierte Sound der Schweden wirklich passend bei strahlendem Sonnschein sein sollte. Immerhin haben ähnlich gelagerte Kapellen wie Samael und Paradise Lost in der Vergangenheit die Erfahrung machen müssen, mit ruhigeren Klängen nicht unbedingt den Nerv der Festivalbesucher getroffen zu haben und mussten mächtig federn lassen.
Nicht so Renske und Co., die nicht den Fehler machten und sich auf die durchaus genialen, aber auch sehr ruhigen neuen Songs des „Night Is The Day" Meisterwerkes zu konzentrieren, sondern sich auf die dynamischeren Songs a la „Ghost Of The Sun" oder „Leaders" zu verlassen. Mittlerweile sind die Schweden perfekt aufeinander eingespielt (vor der letzen Tour wurde die Rhythmusabteilung ausgetauscht) und schafften trotz Sonne eine magische Atmosphäre ins Theater zu zaubern. Klasse!

Ein mehr als nur lustiges Schauspiel erlebte ich bei den Kriegsfetischisten Sabaton. Im Amphitheater wurde es erstmalig richtig voll, also verzog ich mich bewaffnet mit einem leckeren Warsteiner in den VIP Bereich um mir deren Show von einem erhöhten Podest anzuschauen. Und siehe da, die Meute vor der Bühne rastete richtig aus, während andere Pressevertreter und die so genannten VIPs mit verschränkten Armen über die Schweden lästerten wie die Klofrauen. Herrlich, aber auch zu Recht. Auch mir ist es schleierhaft, warum und wieso deren austauschbarer 08/15 Power Metal ach so beliebt bei den Massen ist. Außerdem: Wer einen Song über die Judenvergasung mit Happy Metal Melodien a la Helloween verpackt, hat eh nicht alle Latten im Zaun. Schlimmste Band.


bloodbathWas nun folgte, hat wahrlich Seltenheitswert. In 12 Jahren Bandgeschichte zockte das Allstar-Ensemble Bloodbath in Gelsenkirchen grad mal den vierten Gig und machte deutlich, wie mächtig und unglaublich tight schwedischer Death Metal auch Heutzutage noch klingen kann. Nach einem ewig langem Intro legte die Katatonia/Opeth-Bündnis mit „Ways to the Grave" los wie die Feuerwehr und zerlegten mit einer Wahnsinnslautstärke fast das gesamte Amphitheater. Es ist immer wieder schön, einem Gesangsgott wie Mikael Akerfeld, der sich auf der Bühne sichtlich unwohl ohne seine Gitarre fühlt, bei der Arbeit zuzusehen. Wie bei seiner Stammformation unterhält Akerfeld die Fans mit seiner charismatischen Ausstrahlung und seinem feinen Humor und macht deutlich, dass man auch extremen Death Metal mit einem Augenzwinkern zocken kann. Obwohl die Setlist nur aus Hits bestand, konnten „Hades Rising" (welch ein endgeiles Solo!) und „Eaten" (was für geniale Backingvocals von Anders Nyström!) am meisten überzeugen. Ein wahres Highlight.

Die Sonne verzog sich langsam hinter einigen Wolken und es wurde (Satan sei dank) etwas frischer. Der perfekte Zeitpunkt, um eine Schweigeminute für Dio abzuhalten, bei der nicht wenige mit Tränen zu kämpfen hatten.


devils bloodDas The Devil´s Blood die Metalszene in zwei Lager spaltet, ist nichts Neues. Die einen vergöttern den okkulten Retro-Hardrock der Holländer bedingungslos, andere hingegen wollen oder können sich mit der intensiven Musik nicht anfreunden und halten die Band für vollkommen überbewertet. Auch ich muss zugeben, dass ich, obwohl ich auf dem letztjährigen Konzert im Ballroom sehr ergriffen war, nach dem Genuss des Debütalbums „The Time Of No Time" wieder auf den Boden der Tataschen ankam. Und ich bleibe dabei, dass die Songs vom Longplayer gegen die EP „Come, Reap" etwas an Intensität eingebüsst haben.
Nicht wenige fragten sich, warum grad diese Band nach nur einem vollständigen Album schon einen Headlinerstatus innehaben und 90 Minuten Spielzeit füllen sollte. Die Skepsis war groß, insbesondere auch deshalb, weil The Devil´s Blood vom RockHard gepusht werden ohne Ende und der Gig als „Special Show" angekündigt wurde...aber nach diesem Konzert, ach, was sage ich, Ereignis muss ich sagen: zu Recht!
Zugegeben, die „Special Show" entpuppte sich mit den gefühlten 854 Kerzen auf der Bühne und den drei in Mönchskutten bekleideten Gastsängerinnen als ziemlich belanglos, aber das Wichtigste, die Musik war der absolute Hammer. Mit dem Titelsong der EP „Come, Reap" und mit einem noch lauterem Sound als bei Bloodbath gelang der Band (natürlich komplett mit Blut übergossen) um Sängerin Farida Lemouchis ein Einstand nach Maß. Die Band spielte sich in den folgenden 90 Minuten in einen wahren Rausch, die Songs wurden teilweise mit 10 - 15 Minütigen (aber niemals langweiligen!) Jams und Solos in die Länge gezogen, um dann punktgenau wieder zur Hauptmelodie zurückzukehren. Sängerin Farida strahlte auf der Bühne eine unglaubliche Aura aus und kommunizierte mit dem Publikum gleich Null. Das mag für den einen zwar derbe arrogant klingen, passt aber perfekt zum okkulten Image der Band, das ich ihnen nach diesem Konzert nur zu gerne abnehme. Götz hat in der Ankündigung nicht zuviel versprochen: Es war einmalig!

Samstag, 22. Mai 2010

Das Wetter sollte am zweiten Festivaltag laut Wetter.com noch besser werden, und - Achtung! - der Wetterdienst sollte ausnahmsweises Recht behalten. Die Sonne brutzelte noch erbarmungsloser als am Vortag. Aber man soll sich ja nicht beschwerden...
Nach einem ausgiebigen Frühstück (Sündigerweise bis um 12Uhr!) machten wir uns per Bus auf den Weg zum Festivalgelände und verpassten Orden Organ und Evil, was laut Ohrenzeugenberichten nicht weiter tragisch gewesen sein soll.
Nun ja, bei Bulldozer hörte ich auch nur mit einem Ohr hin. Die Band mag zwar eine der dienstältesten Thrash Metal Bands sein, aber irgendwie fand ich es Null aufregend, wie Mastermind Alberto Contini mit Priestergewand und dazugehöriger Kanzel seine Texte predigte. Da war die Nahrungsaufnahme, sprich Biertrinken, schon deutlich interessanter. Zur Ehrenrettung von Bulldozer sei allerdings gesagt, dass die Band die Gage für ihren Auftritt komplett an UNICEF spendete. Respekt dafür!


artilleryDas nicht alles Gold ist, was glänzt, bzw. alles, was aus Dänemark kommt, auch automatisch supergeil ist, zeigten die drauffolgenden Artillery. Auf CD hört sich die dänische Thrash Metal „Legende" ja ganz erträglich an, aber wenn man sich die Altherrenfraktion auf der Bühne so anguckt, kommt man schon ins Grübeln, warum und wieso sie sich das noch antun. Hinzu kommt der Faktor, dass Neusänger Søren Nico Adamsen stimmlich zwar auf der Höhe ist, aber mit seiner Wollmütze und dem affektierten MetalCore Getue optisch NULL zum Rest der Band passte. Musikalisch war es, trotz dünnem Gitarrensound, aber dennoch okay - wenn man auf 80iger Thrash Metal steht. Aber trotzdem wäre mir die dänischen Landsleute von Invocator oder Konkhra lieber gewesen.

Raven, die ihre Hochphase auch in den 80igern hatten, konnten mich leider genauso wenig begeistern wie ihre Kollegen von Artillery. Sorry dafür, aber meine Intoleranz in dieser Hinsicht liegt einfach nur darin begründet, dass ich schlicht und einfach ein Kind der 90iger bin. Allerdings muss erwähnt werden, dass das Amphitheater am Nachmittag schon ordentlich gefüllt war und die Leute von den beiden Gallagher Brüdern durchaus angenehm unterhalten wurden. Immerhin gab es zum Schluss ein cooles DIO Cover („Long Live Rock'n'Roll") zu hören.


exorfer18 Jahre ließen sich die Thrash Metal Heros Exhorder nicht in Deutschland blicken - eine viel zu lange Zeit. Das dachte sich auch das Rock Hard und versuchte seit fünf Jahren, die Band fürs Festival zu gewinnen. Nun war es endlich soweit und man darf mit Sicherheit von einem wahrlich gelungenen Gig sprechen. Wenn man den Jungs bei der Arbeit zusieht, kann man kaum glauben, dass die Band nur selten live spielt. Unglaublich präzise und super tight zockten Exhorder ihre leicht chaotischen Songs runter. Hoffentlich sieht man die Jungs (ohne die Bands wie Machine Head oder Pantera mit Gewissheit anders klingen würden) in Zukunft wieder öfters in Europa.


acceptDie Gretchenfrage des Festivals lautete, ob Accept ohne Udo funktionieren können. Ich behaupte einfach mal „Ja" und „Nein". Einerseits klingt das deutsche Metal Urgestein auch mit dem Neuzugang Mike Tornillo durchaus amtlich und auch die beiden neuen Songs „The Abyss" und „Teutonic Terror" können Bandtypischer nicht klingen. Tornillo kann stimmlich seinem Vorgänger zwar das Wasser reichen und macht auf der Bühne auch ordentlich Stimmung, aber er ist einfach nicht DER Udo. Songs wie „Metalheart", „London Leatherboys" oder „Balls to the Wall" sind, meiner Meinung nach, einfach wie für Udo geschaffen und verlangen nach seinem eigenwilligen Charisma und seiner Ausstrahlung. Daher lautet mein nüchternes Urteil für die mittlerweile dritte (!) Accept-Reunion: nett, aber irgendwie auch verzichtbar.

kreatorPünktlich zum Quasiheimspiel von Kreator wurde es noch einmal richtig Pickepacke voll im Theater (was aber nicht heißen soll, das es bei Accept sehr viel leerer war!) und die Alt-Essener zeigten sich von ihrer besten Seite. Auch wenn die Ansagen von Mille mir langsam etwas auf die Eier gehen und teilweise so originell sind wie ein Stück Toast („Als Kinder sind wir immer im Rhein-Herne Kanal geschwommen!" - Ich meine mich erinnern zu können, das dieser Spruch auch beim ersten Gig auf dem RH Festival fiel...), darf man von einem wahrhaft gelungenen Gig sprechen. Alte Brecher wie "The Pestilence" (schöne Überraschung!) oder "When The Sun Burns Red" (Hammer!) gab es genau so zu hören wie Songs neueren Datums ("Enemy Of God", "Hordes Of Chaos"). Selten habe ich die Band so tight und aggressiv erlebt wie in Gelsenkirchen. Unglaublich, das Kreator vor knapp 10 Jahren noch im Vorprogramm von Moonspell herumdümpelte. Nach dem obligatorischem finalem "Flag Of Hate" und "Tormentor"-Doppelschlag kündigte Mille eine gemeinsame Europa-Tour mit Death Angel und Exodus an. Na, wenn das mal nix ist...

Sonntag, 22. Mai 2010

Eigentlich wollte ich ja nur zwei Tage beim RockHard Festival bleiben, doch der Sonntag entpuppte sich mit Bands wie Keep Of Kalessin oder Nevermore weitaus interessanter (abgesehen von Sonata Artica natürlich!) als der Vortag. Also setzte ich mich, begleitet von einem Bilderbuchwetterchen, noch mal in den Bus und ergötzte mich an den architektonischen Meisterwerken in Gelsenkirchen und erreichte das Theater grad noch rechtzeitig, um mir den letzten Song von Sacred Steel zu geben. Es wurde „Wargods Of Metal" intoniert. Recht so, damit kann der Tag doch nur gut werden.

keepPunkt 13Uhr sollte es dann Black Metal von Keep Of Kalessin geben. Eine recht undankbare Uhrzeit, besonders dann, wenn direkt über der Bühne die Sonne einem ins Gesicht lacht. Nun ja, als Black Metal würde ich den Sound der Norweger nun nicht gerade bezeichnen, eher wie Extremen Epic Metal on Speed, aber das ist eh Haarspalterei. Fakt ist, das die die Mannen um Obsidian C. mit einem grandiosen Sound loslegten wie die Feuerwehr und von der ersten Minute an alles weggeblasen haben. Songs wie „Crown Of The Kings" oder „Ascendant" knallen live einfach ordentlich, trotz oder gerade wegen des fehlenden Keyboards. Lediglich den „Reptilian" Schmachtfetzen "Dragontower" (ja, genau der Song, mit dem sich KOK beim norwegischen Vorausscheid zum Eurovision Song Contest beliebt machen wollten) hätten man sich verkneifen können. Ansonsten blieb der Gig makellos.

Götz kündigte den Auftritt von Crashdiet mit den Worten an, dass auch der Glam Rock seine Berechtigung hat und dass das Rock Hard Festival für musikalische Abwechslung steht. Nun frag ich mich, wo sich die genannte Abwechslung am Vortag versteckte. Na ja, Schwamm drüber. Crachdiet, die wie eine Mischung aus Mötley Crüe und Poisen daher kamen, sind in Schweden so was wie das nächste große Ding und sind wohl auch für den dortigen Boom an Glam mitverantwortlich. Und so wie Crashdiet aussahen, klang auch deren unbekümmerter Party-Poser-Glam-Schwanz-Rock. Für fünf Minuten nett anzusehen, aber dann wurde es auch schnell langweilig, vorhersehbar und der drucklose Sound nervte derbe.


orpaned landOrphaned Land zählen mit Sicherheit zu den Gewinnern des Festivals. Anders kann man die euphorischen Publikumsreaktionen nicht deuten. Überhaupt macht die Band um Kobi Farhi alles richtig (gute Songs, klasse Interaktion mit den Fans, sympathische und gelungene Ansagen), aber mir ist das alles mittlerweile zu orientalisch und zu sehr in der Progschiene abgedriftet. Toller, und vielleicht sogar der wichtigste Gig an diesem WE überhaupt, aber irgendwie auch an mir vorbeigerauscht. Im Übrigen haute ein nicht näher genannter RockHard Schreiber folgender Satz raus, der es gewissermaßen auf den Punkt brachte: „Ihr und Euer blöder Klagemauer Metal geht mir auf den Sack!" Ohne Worte...

Tja, die restlichen Bands lies ich dann sausen, denn der Zug in Richtung Heimat wollte nicht warten. Somit verpasste ich zwar ein weiteres Highlight (Nevermore) und einige weitere, nervige Angelegenheiten (Virgin Steele, Rage mit Orchester - pah!), aber was nicht ist, ist nicht.
Rückblickend kann ich nicht oft genug betonen, wie gelungen das Festival als solches wieder war. Bestes Wetter, tolle Stimmung bei den Fans, keine Aggressionen und mal mehr, mal weniger gute Musik - aber kein einziger Griff ins Klo. Einzig die mangelnde stilistische Durchmischung störte mich etwas, aber man kann ja nicht alles haben.

In diesem Jahr hat der WDR beim Rock Hard Festival gefilmt und wird in der Nacht vom 25. auf den 26. Juli ab 0:00 Uhr zwei Stunden lang ein Special zum Festival zeigen.

Sven Meier


 
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