|
Earthshaker Roadshock Tour, 29.4.2007 |
|
Geschrieben von: Sven Meier
|
|
Donnerstag, den 18. Februar 2010 um 22:02 Uhr |
Es gibt Tage, da möchte man als Schreibknecht von XXL-Rock.de einfach nur sterben. So geschehen am vergangenen Sonntag, als ich nach gefühlten zwei Stunden Schlaf und einem intensiven Zwiegespräch mit dem guten Freund Pernod mehr schlecht als recht auf allen Vieren den Weg nach Hamburg antrat. Ziel war die Markthalle, in der das ominöse Earthshaker Roadshock Festival mit den Apokalyptischen Reitern als Co-Headliner stattfinden sollte. Doch erst einmal galt es, vier Vorbands zu überstehen… Mit im Gepäck: Rike(inkl. Verstärkung), DaRa und ein lebensgroßer Kater, der nach Lakritz schmeckte. :kotze: In der Markthalle angekommen, mussten wir leider feststellen, dass der Opener des Abends, All Ends, pünktlich zu Beginn der Lindenstrasse schon die Bühne verlassen hatte. Man beachte: Einlass laut Eintrittskarte war 18:07Uhr, der Beginn war um 19:00Uhr angesetzt! Wie soll man dank solcher Ankündigungen wissen, wann man rechtzeitig zu erscheinen hat
Homepage
Nach Besichtigung des recht großen Merchstandes (Shirts für akzeptable 15€) ging die erste finnische Band des Abends auf die Bretter. Machine Men zogen überraschenderweise eine recht beachtliche Anzahl von Fans vor die Bühne, die nach einem mächtig pompösen Intro kräftig bedient wurden. Während des gesamten Auftritts verspürte ich den unbehaglichen Wunsch, dem Basser etwas zu essen zu geben. Dieser Vogel sah total unterernährt aus und mit seiner 80iger Jahre Gedenk-Spandexshose einfach nur zum Schiessen! Sicherlich sind die Finnen erstklassige Musiker (Sänger Toni Parviainen war für mich sogar der beste Sänger des Abends!), haben aber wie ihre Genre-Kollegen von Metalium oder Brainstorm das Problem, das mir deren traditioneller Metal einfach nicht gefallen will! Die Bands werden meine diesbezügliche Abneigung überleben, ich genauso, alles wird gut. O-Ton von der Rike: „So was können nur Finnen toll finden“! (Anm. Rike: Ich meine diesen 80er Style!!! Der kommt bei Skandinaviern und Finnen auch nach 25 Jahren noch super an!) Homepage
Finnischer Albtraum Nummer Zwei, dieses mal: Tarot. In Finnland und Japan Superstars, in Deutschland sorgte erst das beitreten von Marco Hietala bei Nightwish für feuchte Momente in diverse Teenagerslips. Als ich die Bühnenaufbau sah, musste ich fast brechen, es standen doch tatsächlich zwei (ja, ZWEI) Keyboards vor dem Schlagzeugpodest. Alter Finne, ein Keyboard ist manchmal schon eine Zumutung, aber zwei ein Verbrechen an das metallische Riff! Die Markthalle wurde zu Showbeginn pickepacke voll. Wieso, weshalb, warum? Wollten die Nightwish-Jünger Hamburgs „ihren“ Basser etwa mal vom nahen sehen? Oder einfach nur eine Grund solide, aber altbackene Hardrock Show genießen? Letzteres wurde von Tarot aber auch bis ins letzte durchgekaut. Der Hammer war aber der Gitarrist: Der Typ bangte nicht! Nein, er lies seine recht imposante Matte immer schön von links nach rechts kreisen, inkl. einer Old School Zigarette im Mundwinkel und –Achtung- einer Sonnenbrille auf der Nase. Mehr Hardrock geht nicht. Nach 3-4Songs traten wir geschlossen den Weg zum Bierstand an, es wurde Zeit für ein magenfreundliches Bier. Homepage
Nach einer erfreulich kurzen Umbaupause erschienen Hollands Antwort auf Nightwish mit After Forever. Zwar bei weitem nicht so kitschig wie die Megaseller, aber musikalisch nicht allzu weit entfernt. Sängerin Floor Jansen überzeugte nicht nur durch ihr enorm Tolles Aussehen, sondern vor allem durch ihre kraftvolle Stimme. Elfenbands waren bekanntlich nie mein Ding, so wurden After Forever auch Opfer meiner Lästereien. Abgesehen von der teilweise guten Musik, waren die holländer Realsatire in Reinkultur: Wer mit Bodenventilatoren arbeitet, damit die Matte ordentlich im Wind liegt, muss damit rechnen. Der junge Knabe an den Keyboards mag zwar ein Riesentalent sein, aber muss man bei diesen Trallalla Songs so dermaßen mitleiden, als wenn man die Weltlast auf den Schultern trägt? Ich denke nicht… Den Fans hat es gefallen und das ist das wichtigste.
Homepage
Aber dann war es endlich soweit: Die Apokalyptischen Reiter nahmen uns innerhalb eines halben Jahres zum zweiten Male mit auf die Reise. Egal, wie oft ich die Band schon gesehen habe, aber bei jedem Gig läuft mir beim Intro ein kalter Schauer über den Rücken. Eröffnet wurde die Show wie im Grünspan mit „Friede Sei Mit Dir“ und auch hier sang die Komplette Halle die ersten Zeilen lauthals mit. „FRIEDE SEI MIT DIR MEIN FREUND IN EWIGKEIT DOCH ES GILT ZU STREITEN STEHE BEREIT ZIEHE MIT UNS, DU SCHENKST DEN SIEG, KÄMPF FÜR EINE WELT DIE DAS LEBEN VERDIENT“ ist ja wohl mit die geilste Textzeile, die das deutsche Liedgut zu bieten hat. Weiter ging es mit „Riders On The Storm“ und der älteren Nummer „Unter Der Asche“. Bei „Revolution“ holte Sänger Fuchs wieder ein schickes Mädel aus dem Publikum und tanzte mit ihr in die Revolte. Zur Strafe wurde sie, wie später ein weiteres Mädel zum Doktor in den Käfig gesperrt, was für alle Beteiligten ein Segen war Aufgrund der geringen Spielzeit konzentrierten sich die Reiter auf die Songs des immer noch aktuellen Werkes „Riders On The Storm“, plus den Klassikern wie „Der Kleine Wicht“, “We Will Never Die“ und „Reitermania“. Die Ansagen vom Fuchs waren zwar fast die gleichen wie bei der letzten hamburger Stippvisite, aber eine kleine Neuerung gab es doch: Zwei Fans „durften“ sich mit Luftmatratzen bewaffnet von der Bühne aus durch die Markthalle tragen lassen. Netter Effekt, der auch schon bei Rammstein (remember Porno-Olli im Schlauchboot…) funktionierte. Nach 8 Songs und der obligatorischen Tribal-Einlage war leider auch schon Schluss mit lustig. In dieser momentanen Verfassung sind die Reiter einfach göttlich. Ein Ende der absoluten Reitermania ist nicht in sicht und das sei ihnen gegönnt. Ride On! Achja: Basser Volk-Man darf sich in Hamburg den Titel des „Most-Headbanging-Man“:banger2: ans Revers Heften. Wenn er Knabe so weiter macht, schraubt er sich bald die Rübe ab!
Homepage
Nach den langweiligen Festivalauftritten Finntroll´s im letzten Jahr fragte ich mich ernsthaft, wie der eigentliche Headliner des Abends da noch einen draufsetzten sollte. Finntroll konnten dem natürlich nichts entgegensetzen, aber das Niveau überraschenderweise auf dem gleichen Level wie die Reiter halten. Besonders die Leistung des neuen Sängers Vreth, dem ich noch auf dem RockHard Festival als schüchternen Frontmann erlebte, muss hier besonders erwähnt werden. Immerhin schaffte er es, das langsam ermüdete Publikum noch ein letztes Mal auf Hochtouren zu bringen. Grad bei den ersten beiden Songs („Säng“ & „Korpens Saga“) und dem drauffolgenden „Jakten Tid“ vom gleichnamigen Album sorgten für ordentlich dampf in der Halle. Der Zeiger der Uhr bewegte sich leider bedrohlich gen 23.30Uhr und somit mussten wir leider nach 4 Songs Finntroll verlassen und Richtung Bahnhof marschieren.
Homepage
Fazit der Earthshaker Roadshock Tour: Es bleibt die Frage, ob es tatsächlich Fanfreundlich ist, 6 Bands an einem Abend spielen zu lassen. Auch wenn mir diverse Vortruppen nicht gefallen haben, ihre Berechtigung besitzen schlussendlich alle und die Fans haben für knüppeldicke 30€ auch eine entsprechende Spielzeit verdient. Weniger ist manchmal doch mehr. Während ich diese Zeilen Tippe, wurde die Show am drauffolgenden Tag in Adelsheim abgesagt. Auf dem Weg nach Adelsheim verreckte der Bus, in dem Die Reiter und Machine Men reisen. Gerüchten zufolge wird diese Tour nicht planmäßig zu Ende gebracht werden können, da der Veranstalter diverse Kosten nicht decken kann. Schade für die Fans. Tja,…die Leute vom Earthshaker wollten immer schon zuviel zu schnell… siehe das Earthshaker Festival 2005. Aber das ist eine andere Geschichte.
Wer sich für mehr Hintergründe interessiert, sollte das Tourtagebuch der Reiter studieren und das findet Ihr hier |
|
|
Satyricon /Hamburg - Knust |
|
Geschrieben von: Sven Meier
|
|
Dienstag, den 09. Februar 2010 um 20:45 Uhr |
|
Die Begeisterung kannte keine Grenzen, als bekannt wurde, das Satyricon nach fast 4 Jahren wieder in Hamburg spielen sollten. Keep Of Kalessin sollten auch noch als Vortuner mit am Start sein. Während andere am 11.9. lieber ne ruhige Kugel schieben, brannten wir lieber das Pentagram ab und huldigten der Mutter des Nordes.
|
|
Zuletzt aktualisiert am Dienstag, den 09. Februar 2010 um 20:46 Uhr |
|
Weiterlesen...
|
|
HateSphere Tourtagebuch ´08 |
|
Geschrieben von: Sven Meier
|
|
Dienstag, den 09. Februar 2010 um 20:42 Uhr |
|
Hamburg, Markthalle 12-02-2008
Hell Yeah! HateSphere sind mal wieder auf Tour und wir sind dabei. Da die Dänen zu dreiviertel eine komplett neue Mannschaft am Start haben und wir die Zeit /Lust/ Kohle dazu haben die Band quasi zu begleiten, haben XXL-Rock Rike,die Pam, und ich beschlossen,...
|
|
Zuletzt aktualisiert am Dienstag, den 09. Februar 2010 um 20:43 Uhr |
|
Weiterlesen...
|
|
Geschrieben von: Sven Meier
|
|
Dienstag, den 09. Februar 2010 um 20:39 Uhr |
|
Hatesphere in DK
 8-5-2008 Die Reise beginnt! Es gibt Verlockungen, denen kann man einfach nicht widerstehen. Besonders dann nicht, wenn Hatesphere in Dänemark...
|
|
Zuletzt aktualisiert am Dienstag, den 09. Februar 2010 um 20:40 Uhr |
|
Weiterlesen...
|
|
Geschrieben von: Sven Meier
|
|
Dienstag, den 09. Februar 2010 um 20:35 Uhr |
|
Wacken Open Air 2008
 Ach, was war doch das 19. Wacken Open Air wieder schön. Die Organisatoren haben allen Kritikern den Finger gezeigt und endlich mal wieder ein Festival auf die Beine gestellt, das fast perfekt war. Klar, auch in diesem Jahr war das W:O:A. mit seinen 75.000 Gästen restlos ausverkauft,...
|
|
Zuletzt aktualisiert am Dienstag, den 09. Februar 2010 um 20:37 Uhr |
|
Weiterlesen...
|
|
|
|
|
<< Start < Zurück 1 2 Weiter > Ende >>
|
|
Seite 1 von 2 |