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Celestial Meisters im Interview

Die Mitglieder der Celestial Meisters aus der Schwebebahnstadt Wuppertal schauen gerne japanische Zeichentrickserien, lesen Marvel-Comics und stehen gewaltig auf Emoticons. Dass sie dennoch keine Voll-Geeks sind, beweist das folgende Interview. Dennis und Fabian standen Rede und Antwort.

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(Bildquelle: Band/Facebook)

Hey Leute. Cool, dass wir von XXL-Rock ein Interview mit Euch führen dürfen. Der Anlass ist Eure vor ein paar Wochen erschienene EP. Wie zufrieden seid Ihr mit ihr und wie war die Resonanz auf sie bisher?

Dennis: Wir sind sehr zufrieden. Es war ein anstrengender und langer, aber sehr produktiver Aufnahmeprozess in unserem Wuppertaler Proberaum. Wir hatten das Glück, vernünftiges Equipment zur Verfügung zu haben und konnten von den bisherigen Aufnahme-Erfahrungen von Schmale und Ergün profitieren. Für jede Band ist es am Anfang solcher Aufnahmen schwierig, abzuschätzen, ob das Ergebnis der Vision der Band entspricht. Andi Herr vom Hey Day Studio hat allerdings beim Mixen und Mastern einen richtig guten Job gemacht, weshalb wir behaupten können, dass die EP unseren gewünschten Sound wiedergibt. 
Die Resonanz ist bislang sehr gut. Da wir bisher noch keinen Live-Gig absolvieren konnten, haben uns vor allem Freunde und befreundete Bands sowie unsere Facebook-Follower nette Worte zu der EP zukommen lassen. Viele fühlen sich wohl an Größen wie Envy oder Cult Of Luna erinnert, so was schmeichelt natürlich, da wir große Fans dieser Bands sind.

Den Großteil der Produktion hattet Ihr im Proberaum in einem mehrere Monate andauernden Prozess durchgeführt und das Ergebnis von Andi Herr mischen und mastern lassen. Weshalb hat das Aufnehmen derart viel Zeit in Anspruch genommen?

Fabian: Dadurch, dass wir ein möglichst gutes Ergebnis erzielen wollten, haben wir uns die Zeit genommen, die wir brauchen. Wir hatten alle einmal in der Vergangenheit ein oder mehrere Aufnahmeprozesse hinter uns gebracht, daher kannten wir unsere eigene Schwäche, gerne mal aus selbstgesetztem Zeitdruck oder persönlicher Überlastung zu sagen: «Ist schon okay, das können wir so stehen lassen». Das wollten wir hier dringend vermeiden. Daher haben wir auch viel ausprobiert und Dinge umgeschmissen, die vorher nicht gut im Proberaum herauszuhören waren. Besonders für Ergün und mich ist es mit den Effekten, die wir verwenden, teilweise eine längere «listening session» geworden und wir haben verschiedene Set-ups aufgenommen und getestet. Zudem kam noch hinzu, dass ich zu diesem Zeitpunkt einen Jahresaufenthalt in Japan vor der Brust hatte. Vorbereitungen und die anschließende Kommunikation über zwei Kontinente mit sieben bis acht Stunden Zeitunterschied waren schwierig, aber wir wollten das Ergebnis möglichst rund machen.
Dennis: Nun, gut Ding will Weile haben [„wink“-Emoticon]. Wir haben uns bewusst viel Zeit genommen und sind die Aufnahmen in aller Ruhe angegangen, der heimische Proberaum ist aber auch natürlich ein gemütliches Pflaster, hehe. Da macht man sich einfach nicht so einen Stress wie in einem Studio, wo Geld- und Zeitdruck nicht unwichtige Faktoren sind. Zudem sind bis auf Fabian und Merlin alle Beteiligten in anderen Bands unterwegs, welche Zeit und Energie fressen. Das Mischen und Mastern hat dann ebenfalls nochmal mehrere Anläufe gebraucht, da es auch für Andi Herr eine Herausforderung war, zwei Drums und die nerdigen Vorstellungen seiner Kunden zu bedienen, hahaha.

Stellt Euch doch bitte kurz vor: wer seid Ihr, welche Posten habt Ihr bei Celestial Meisters inne und in welchen Formationen wart Ihr zuvor oder seid ihr noch immer aktiv?

Dennis: Ich spiele Gitarre und bin noch bei der Wuppertaler Sludge-Band Grim van Doom am Start. Zuvor habe ich eher in Metal- und Hardcorebands gezockt. Fabian (Bass) war zuvor bei der deutschen Screamo-Legende Danton am Bass und Gesang sowie Merlin (Schlagzeug) bei Faced Moment aktiv. Schmale (Schlagzeug) und Ergün (Gitarre) machen noch zusammen in Urban Dark, einer recht atmosphärischen, eher chilligeren Nummer mit weiblichen Gesang Musik. Ergün (dieser Hans-Dampf-in-allen-Gassen, hahaha) spielt zudem noch Gitarre bei GoodNight Worldwide, was für Fans von z. B. Dub Trio äußerst interessant sein dürfte.
 Einen Bandchef gibt es bei uns nicht, auch wenn ich häufig von meinen Bandkollegen zu hören bekomme, die Meisters wären eine „Denniskratie“, hahaha. Ich hab eben nen Dickkopf [„wink“-Emoticon]. Aber Songs und Entscheidungen bezüglich der Band werden grundsätzlich gemeinsam getroffen. Jeder bringt sich sich mit seinen individuellen Fähigkeiten ein. Die gemeinsame Vision und die Momente, wo sich alle beim Komponieren irgendwann zufrieden ins Gesicht grinsen, sind unsere Triebfedern.

Celestial Meisters   EP   CoverIhr habt Eure Band nach den sogenannten 'Celestial Meisters', Bestandteile der Anime-Serie Mobile Suit Gundam 00, benannt. Könnt Ihr jemandem wie mir, der nur Heidi und die Biene Maja kennt, kurz erläutern, um was es in dieser Zeichentrickserie geht und inwiefern Ihr - mal abgesehen von den Namen und der verwendeten Sprache - durch diese (musikalisch und textlich) inspiriert wurdet?

Fabian: «Gundam» als solches ist in mehreren Serien produziert worden; die erste und wahrscheinlich bekannteste ist 1979 in Japan erschienen. «00» ist der Serien Spin-Off, der 2007 bis 2009 im japanischen Fernsehen lief. Grob gesagt geht es in der Serie um Krieg und die Konzeption dessen als solche. Die «Gundam Meister» sind die Piloten der übermächtigen Kampfmaschinen names «Gundams», die für die private Organisation «Celestial Being» kämpfen. Ihr Ziel ist es, durch radikale Terroranschläge die Herde und Gründe für Krieg in brutaler Prävention zu unterbinden. Das wahrscheinlich Beeindruckendste an der Serie ist, dass es keinen wirklichen Antagonisten gibt: die «Gundam Meister» werden immer wieder als genauso brutal und ruchlos dargestellt wie die vermeintlichen Gegenspieler. Jeder größere Charakter verfolgt eigentlich nur seine für sich als gut befundenen Ziele. Man könnte sagen, dass ein jeder in der Serie seinem eigenen «guten Willen» folgt und versucht, für sich und sein Umfeld etwas Positives herauszuholen. Allerdings ist - durch die in der Serie gegebenen Umstände - dies meist mit Krieg oder kriegerischen Handlungen verbunden. Dadurch bringt jeder Charakter am Ende großes Leid über sich und die Menschen, die ihn umgeben. Das ist wahrscheinlich die stärkste Inspiration unserer Band: die unvermeidliche Verbindung von Krieg, den eigenen Wünschen und dem Leid, das daraus entsteht. Dies ließ also schlussendlich viel Platz für Eigeninterpretation und passt in vielerlei Hinsicht zu unseren eigenen Gefühlen - nicht ausschließlich als Opposition zu Kriegen, aber auch für den eigenen Umgang mit den Mitmenschen und dem sprichwörtlichen «über Leichen gehen».
Dennis: Richtig, es ist eine Inspiration, aber keine Konzeptband, mir ist das wichtig zu betonen.

Eure Musik stellt eine interessante Mixtur von Musikstilen dar. Mir fallen zudem nicht sehr viele Kapellen im Rockbereich ein, welche sich der Science-Fiction-Thematik bedienen (Machinae Supremacy, Nocturnus...). Von welchen Bands und Solokünstlern lasst Ihr Euch inspirieren und in welcher Musikszene fühlt Ihr Euch am Besten aufgehoben? Gib es Berührungspunkte mit der J-Rock-Szene? Und wie authentisch ist das von Fabian und Dennis dargebrachte Japanisch?

Dennis: Das Thema Krieg, die damit verbundenen Emotionen und philosophischen Fragen sind für mich keine reine Science-Fiction-Thematik. Fabian, was meinst du?
Fabian: Ich denke nicht, dass es hier für uns um den Sci-Fi-Gedanken der Serie geht. Krieg gibt es so lange wie «Zivilisationen im weiteren Sinne» bestehen. Das ist schon eher unser Gedanke. Allerdings sind wir, wie Dennis schon gesagt hat, sehr stolz, von Freunden mit Cult Of Luna oder Envy verglichen zu werden und diese und weitere Bands wie Isis oder auch ganz andere Sachen à la DubTrio oder Toundra hören wir gemeinsam viel. Sicherlich fließen solche Sachen dann auch in die eigene Musik mit ein, da man sich nie von seinen Lieblingskünstlern frei machen kann, aber ich denke, dass wir versuchen, möglichst unser eigenes Ding durchzuziehen.
Dennis: Zur J-Rockszene gibt es keine Berührungspunkte, das liegt wohl in erster Linie daran, dass es hier keine musikalischen Gemeinsamkeiten gibt bis auf die Sprache. Ich hätte mich niemals darauf eingelassen, japanische Texte zu verwenden, wenn ich Fabian nicht zu 100% vertrauen würde. Fabian und Merlin studieren seit vielen Jahren Japanologie, Fabian war erst vor kurzem wieder ein Jahr in Japan, zuvor im Studium haben Merlin und Fabian ebenfalls viel Zeit in Japan verbracht. Soweit ich weiß, beherrscht Fabian in Wort und Schrift die Sprache fließend und hat seine hervorragenden Skills nicht nur durch seine Jobs als Übersetzer, sondern auch von seinen japanischen Freunden attestiert bekommen. Du hast es hier, wie du merkst, nicht mit einem Geek zu tun, welcher bei seiner Lieblings-Animeserie ein paar Brocken Japanisch aufgeschnappt hat und nun meint, Texte schreiben zu können [„wink“-Emoticon]. Wenn ich die Backups mache, lasse ich mir von Fabian die Textstellen erklären und muss diese dann möglichst korrekt rüberbringen.
Fabian: Das kann dann schon einmal zu sehr witzigen Situationen im Proberaum führen, da Dennis minutenlang ein einziges Wort vorwärts und rückwärts abspult und die wildesten Interpretationen in Stimme und Metrum ausprobiert. Hahaha. Ich persönlich bin natürlich bei einer schwierigen Sprache wie Japanisch schon sehr auf der Hut. Man kann schwer sagen, ob immer alles 100% natürlich ist, wenn es nicht die eigene, native Sprache ist. Ganz besonders in so schwierigen Dingen wie lyrischen Songtexten. Ich gebe mein bestes und hoffe, ich trete niemandem auf die Füße [„wink“-Emoticon]. Die Jahre, die ich in Japan gelebt habe, helfen mir, denke ich, ganz gut dabei.

Mit Schmale und Merlin hat Ihr gleich zwei Schlagzeuger in der Band. Wie funktioniert das live bei Euch?

Dennis: Das wird sich ja erst noch zeigen müssen. Aber klar, diese Herausforderung ist uns natürlich bewusst. Denke, die Band wird so zukünftig nur geeignete Locations ansteuern können und etwas mehr logistisch planen, wenn es ums Live-Zocken geht. Aber andere Bands bekommen das auch hin, siehe Cult Of Luna, Kylesa, Year Of No Light usw.

Wer ist Aeolia Schenberg, dem im Booklet Eure EP gewidmet wurde?

Dennis: Da wären dann die Nerds gefragt [„wink“-Emoticon]. Ich möchte da nicht zu viel zu sagen, nur soviel, dass es ohne ihn die Meisters so nicht geben würde [„wink“-Emoticon].

Wie ist es mit der Live-Szene in Wupptertal/im Bergischen Land bestellt? Immerhin habt Ihr es auch nicht weit ins Ruhrgebiet, Rheinland oder Sauerland? Wer sind so die größeren Bands aus Eurer Gegend (ich selbst kenne nur Contradiction oder die längst verblichenen Random)?

Dennis: Ich empfinde die Liveszene im Bergischen Land als abwechslungsreich, qualitativ hochwertig und sehr lebendig. Ich bin mit Grim van Doom mittlerweile auch überregional gut unterwegs und unser Sänger Lansky schafft es mit seinem Engagement in Hannya Booking richtig fette, internationale tourende Bands ins Tal zu holen. Auch ist das Waldmeister in Solingen zu einer extrem guten Adresse für fette Konzerte geworden. Immer wieder tritt man auf hervorragende Bands und Musiker, die oft mehr Erfolg verdient hätten. Der Zusammenhalt, vor allem wenn man sich sympathisch ist, ist allerdings grandios. Ich kann da jetzt natürlich auf jede Menge Erfahrungen durch Grim van Doom zurückgreifen, wir pflegen da bundesweit sowie international gute Kontakte zu befreundeten Bands, aber auch z. B. zu unseren Nachbarn aus Solingen von der Post-Hardcore Band Blank oder den Düsseldorfern Nightslug. Im Tal sind wir im Metalbreich natürlich durch die von dir genannten Contradiction, aber auch durch Bands wie But We Try It, Selfdevoured, Anam oder Rebattered gut vertreten.

Habt Ihr mal darüber nachgedacht, einen Gig in der Schwebebahn zu spielen? Mit ein wenig Umgestaltung käme da doch sicherlich eine klasse SciFi-Atmosphäre auf.

Dennis: Hahaha, war ja klar [„grin“-Emoticon]. Ja ja, die Wuppertaler und ihre Schwebebahn. [„smile“-Emoticon]. Btw ist dies tatsächlich unser präferiertes Transportmittel, um zu unserem Proberaum zu gelangen [„smile“-Emoticon]. Ja, witzig wär das, einige Wuppertaler Künstler haben dort z. B. schon Musikvideos gedreht.

Habt Ihr eine Meinung über die Wuppertaler Wortpiraten? Falls ja, teilt Ihr sie unserer Leserschaft mit?

Fabian: Aus Unwissenheit keine Meinung.
Dennis: Sorry, da muss ich mich jetzt wohl als ahnungslos outen.

Stellt Euch vor, der mächtige Galactus aus dem Marvel-Universum bekäme Appetit auf unseren Planeten. Wie würdet Ihr ihn davon abhalten, die Erde zu konsumieren? Oder wäre Euch die Vernichtung sogar recht?

Fabian: Wenn Galacuts kommt, verlass ich mich einfach auf Reed Richards und seine Family, hehe. Aber an sich bin ich ganz klar gegen die Vernichtung der Welt und der Menschen, die auf ihr leben. Es gibt so viele schlaue Köpfe hier, die mit ihren wunderbaren Gedanken zeigen, dass es sich zu leben lohnt. Klar, wir haben eine schwere Thematik in unserer EP und wir sind wahrscheinlich keine Freunde von vielen Dingen, die politisch so abgehen, aber man kann ja nicht immer alles auf die schlechten Dinge reduzieren. Vieles hat eine wunderbare Entwicklung durchgemacht, seitdem wir Geschichte schreiben. Ich habe eine starke Hoffnung, dass sich alles positiv weiter entwickelt. Außerdem sind die Leute, die so nen negativen, «die Menschheit sollte ausgerottet werden»-Kram von sich geben, einfach mit ihrem Latein am Ende und haben ihren Gedanken den Riegel vorgeschoben, anstatt sich hinzustellen und die Sachen selber zu verbessern, wie ich finde. Wie Walter in «The Big Lebowski» schon gesagt hat: «No, Donny, these men are nihilists, there's nothing to be afraid of.» Die verändern einfach mal gar nichts.
Dennis: Schöne Frage, ich bin nämlich ein riesen Marvel Fan [„smile“-Emoticon]. Aber ich möchte mich an dieser Stelle nicht zu weit aus dem Fenster hängen. Nur soviel sei gesagt: es gibt viel Gutes in dieser Welt; viel, wofür es sich zu leben lohnt, viel, wofür man kämpfen sollte. Vielleicht kann man aus rein wissenschaftlicher Sicht gesehen den Menschen als eine Art Virus klassifizieren, dennoch gibt es ja aber nun mal auch so Dinge wie Liebe, Kunst und Empathie. Eine völlige Vernichtung ist ja bekanntlich noch nie ne gute Lösung gewesen, um den Lauf der Dinge zu verbessern.

Nun habt Ihr noch Gelegenheit, Eure Omma zu grüßen usw. .

Dennis: Da meine Ommas nicht mehr am Start sind, bedanke ich mich in aller Form bei Dir fürs Interview und Interesse und grüße alle Leser dieses Interviews.
Fabian: Das kann man dann wohl im Namen aller «MEISTERS» sagen [„wink“-Emoticon].

Vielen Dank für die interessanten Antworten und noch viel Spaß weiterhin beim Musizieren.

Kai Ellermann

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