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Atomwinter im Interview

Die Jungs von Atomwinter (und ihre Mitstreiterin die "Panzerhexe") haben mit ihrem neuen Album einen ordentlichen Kracher abgeliefert. Gitarrist Benni war so nett, unsere Fragen zur Scheibe und zur Band ausführlich zu beantworten.

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(Bildquelle: SureShotWorx)

Tach Zusammen, wie geht's Euch?

Moin. Danke, alles old school hier in Göttingen.

Euer neues Album "Iron Flesh" knallt ja ordentlich. Wie fühlt man sich nach getaner Arbeit, wenn nach und nach solch positive Reaktionen eintrudeln?

Ein neues Album heraus zu bringen ist natürlich immer ein Highlight, und wenn es dann auch noch bei den Leuten gut ankommt, ist das großartig. Mehr kann man sich nicht wünschen! Jetzt wollen wir das Ding erst mal live auf die Bretter wuchten, und freuen uns tierisch auf die anstehenden Shows.

Im Vorfeld musstet Ihr einen Wechsel hinterm Mikro verkraften. Wie kam es zur Trennung von Christopher? Seid Ihr trotzdem noch freundschaftlich verbunden?

Christopher ist Anfang 2014 aus beruflichen und privaten Gründen nach Freiburg gezogen. Das war natürlich ein Schock für uns, und auch ihm ist es nicht leicht gefallen. Wir sind aber weiterhin eng befreundet, und ich habe ihn auch stets über den Fortschritt der neuen Scheibe auf dem Laufenden gehalten. Ich lege nach wie vor großen Wert auf Christophers musikalische Meinung, und wenn es die Zeit zulässt, treffen wir uns auch schon mal auf ein paar Bier!

Mit Olle Holzschneider habt Ihr ja einen verdammt guten Nachfolger gefunden. War er die erste (vielleicht sogar einzige) Wahl? Ist es eigentlich ein Versehen, oder ein kleiner Gag, dass er auf Eurer Facebook-Seite als Herr "Halsschneider" aufgeführt wird?

Wir hatten mehrere Sänger zur Auswahl, aber letztendlich war es Olle der uns vollends überzeugt hat. Wir sind ja schon jahrelang mit ihm befreundet, und somit brauchten wir auch keine große Eingewöhnungsphase. Olle wusste von Anfang an, worum es bei ATOMWINTER geht! Und wer denkt bei diesem Organ nicht an Herrn Halsschneider?

Euer Stil ist purer Death Metal, ohne moderne Einflüsse oder ähnlichen Schnickschnack. Was ist für Euch das Besondere an dieser Spielart? Warum hat gerade der Old School Death Eure Herzen gewonnen?

Wir sind mit dieser Mucke aufgewachsen, und da liegt es natürlich nah, das Ganze auch selbst zu fabrizieren. Jeder von uns konnte ja schon über Jahre hinweg Erfahrung in anderen Metal Bands sammeln, aber mit ATOMWINTER sind wir zu unseren Wurzeln zurück gekehrt. Die rohe Gewalt und die schnörkellose Ehrlichkeit dieser Musik lässt dich einfach nicht los!

ATOMWINTERSpiegelt sich das auch in Eurem privaten Musikgeschmack wieder, oder seid Ihr da breiter gefächert?

Uns geht es einfach nur um Metal! Klar, vorwiegend ballern wir uns mit old school Death Metal zu. Aber Du wirst auch Thrash, Doom oder klassischen Heavy Metal auf unseren Plattentellern finden. Viele dieser Einflüsse kommen auch bei ATOMWINTER ans Tageslicht.

Gibt es ganz spezielle Einflüsse und Vorbilder, ohne die es "Atomwinter" in dieser Form vielleicht gar nicht geben würde?

Um irgendwelchen Vorbildern nachzueifern sind wir wahrscheinlich zu alt, hehe!
Ich denke es geht mehr darum, sein eigenes Ding zu machen und dieses auch konsequent durch zu ziehen. Musikalische Einflüsse musst Du in den frühen 90ern suchen, also bei den Death Metal Bands mit der „echten“ old school Attitüde.

Obwohl es Euch ja so lange noch gar nicht gibt (seit 2010), habt Ihr nicht nur Euren ganz eigenen Stil gefunden, sondern auch mit der Kriegsthematik und Eurem Maskottchen der "Panzerhexe" im außermusikalischen Bereich Akzente gesetzt. Zu Punkt Eins: Wie kommt man dazu? Viel Übung im Proberaum und ständige Weiterentwicklung, oder ergibt sich dies ganz von selbst? Ist die Tatsache, dass Ihr alle alte "Szene-Hasen" seid, dabei hilfreich?

Wir haben unseren Stil nicht gesucht, sondern von Anfang an fabriziert! Wir können alle von unseren Erfahrungen in anderen Bands profitieren und hatten somit bei ATOMWINTER auch keine Startschwierigkeiten. Außerdem versuchen wir ständig unsere Version des „Old School Death Metal“ im Proberaum zu perfektionieren.

Kommen wir zu Eurem Textkonzept. Das Thema Krieg passt ja ganz dufte zum Death Metal und bietet sicher auch unzählige Möglichkeiten der Umsetzung. Habt Ihr trotzdem nicht manchmal das Gefühl, Euch damit vielleicht zu sehr auf ein Thema festgelegt zu haben?

Uns nur auf das Thema Krieg zu reduzieren halte ich für zu einfach! Wer auch zwischen den Zeilen liest wird merken, dass es auch um den Kampf geht, der in jedem von uns stattfindet. Andererseits ist das Thema Krieg auch sehr facettenreich, und endgültig festgelegt haben wir uns auch nicht.

Was hat bei "Atomwinter" Priorität, die Musik oder die Texte?

Die Symbiose aus Beidem ist wichtig, und brutale Musik verlangt auch immer nach brutalen Texten. Olle schreibt die Lyrics unabhängig von den Songs, und wir gucken dann, was am Besten zusammenpasst.

Das Cover mit dem Fräulein "Panzerhexe" hat ja wieder Johannes Kiesselbach gestaltet. Ist er mittlerweile so etwas wie Euer Haus-Künstler?

Johannes gehört als Künstler zur Band wie jedes Bandmitglied auch. Er versteht es einfach unsere Musik in Bilder zu fassen und unseren Vorstellungen eine Gestalt zu geben.

War es von Anfang an geplant, so ein Band-Maskottchen zu etablieren, oder hat sich das irgendwann einfach so ergeben?

Die Idee zur Panzerhexe stammt ursprünglich von mir, und Johannes hat dieses Hirngespinst dann in die Tat umgesetzt. Geplant war da gar nichts! Aber aus diesem Gedanken sind dann nach und nach unsere Artworks entstanden, und man wird auch in Zukunft noch viel von der Panzerhexe zu hören bzw. zu sehen bekommen. Sie hat ATOMWINTER und unserer Musik schließlich ein Gesicht gegeben.

Gibt es Pläne, "Iron flesh" auch auf Vinyl heraus zu bringen?

Selbstverständlich! Wir arbeiten gerade am Layout für unsere Vinyl Version, und wenn alles glatt läuft, wird sie noch dieses Jahr raus kommen. Das braucht halt ein bisschen Zeit, da es ja auch was Besonders werden soll.

Wie viel "Fan" seid Ihr selber? Sammelt Ihr Tonträger, geht Ihr regelmäßig zu Konzerten von anderen Bands usw.?

Wir sind old school Maniacs durch und durch, und damit einher geht natürlich auch unsere Sammelleidenschaft für CDs, Vinyl und Tapes. Wir treffen uns auch außerhalb des Proberaums um ein paar Scheiben zu hören und nebenbei das ein oder andere Bierchen zu trinken. Auf Konzerte gehen wir regelmäßig um bei guter Mucke mal so richtig abzufeiern!

Der Death Metal erlebt gerade in Deutschland im Moment so etwas wie seinen zweiten Frühling, noch nie gab es so viele neue und hochtalentierte Bands. Was ist Eure Meinung dazu? Verfolgt Ihr diese Entwicklung aufmerksam? Und wenn ja, welche Bands haben Euch in letzter Zeit so richtig vom Hocker gehauen?

Sicher gibt es zur Zeit einen Haufen richtig guter Death Metal Bands, aber die gab es immer schon! Von einem Death Metal Revival würde ich daher nicht sprechen. Auch in unserem Genre wird die Szene von irgendwelchen Core oder Emo Bands stark verwässert, denn nicht überall wo Death Metal draufsteht, ist auch Death Metal drin! Wenn eine Band ehrlich, old school und konsequent ist hören wir da auch mal genauer hin. Ansonsten nicht!

Was sind Eure nächsten Pläne?

Zur Zeit arbeiten wir an unserem neuen Live Set, um „Iron Flesh“ auch auf der Bühne präsentieren zu können. Das ist erst mal das Wichtigste.
Nebenbei läuft die Vinyl Geschichte auf Hochtouren, und außerdem feilen wir im Proberaum schon an neuen Schandtaten. Langeweile kommt da garantiert nicht auf.

So, die letzten (klugen) Worte gehören Euch!

Zunächst möchten wir uns bei Euch für das Interesse an unserer Band und für dieses Interview bedanken.
Wir freuen uns auf die anstehenden Shows und auf das Bier danach. Vielleicht trifft man nach dem Gig den Ein oder Anderen an der Theke.
Bis dahin.

Vielen Dank, dass Ihr Euch die Zeit für meine Fragen nehmt!

Christian Hemmer

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