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Starquake im Interview

Mit „Times That Matter“ hat Mikey „The Voice“ Wenzel eine grandiose Hommage an die frühen Helden des Rock/Prog erschaffen. Der sympathische Bayer klärt in unserem Interview (das er übrigens in absoluter Rekordzeit beantwortet hat!!) nicht nur über seine Einflüsse auf, sondern auch warum der Song „No more Hate“ so sehr nach einem gewissen Maiden-Klassiker klingt…

starquarke interview

(Bildquelle: Band/Facebook)

Grüße nach Bayern! Wie läuft's bei Dir?

Momentan sehr gut, danke.

Jetzt ist das Album veröffentlicht, erste Kritiken trudeln ein, wie zufrieden bist Du selber mit dem Ergebnis?

Mit dem Album „Times that Matter“ bin ich zu 99% zufrieden, es gibt immer, bei jedem Projekt, noch ein bisschen Kleinzeug, das man im Nachhinein betrachtet besser hätte machen können, aber insgesamt bin ich wirklich sehr zufrieden, und die Kritiken gehen ja auch zu einem großen Teil in diese Richtung.

Bist Du der absolute Alleinherrscher bei Starquake, oder haben die vielen involvierten Musiker auch an den Songs (oder den Texten) mitgearbeitet?

Ja, Starquake ist MEIN Baby, ich lasse den Leuten weitgehend freie Hand bei der Gestaltung der Soli, und auch der Schlagzeuger macht immer Vorschläge, und das ist gut so und hat eine Menge schöner Melodien und Drum-Passagen hervor gebracht, aber letztlich entscheide ICH was in den Songs passiert.

Wie lange wurde an dem Album gearbeitet?

Ca. zwei Jahre, ich hatte ursprünglich neun Songs komponiert, und über einen Zeitraum von ca. eineinhalb Jahren fix und fertig produziert, dann kam die Plattenfirma und meinte zwei zusätzliche „Rock“-Titel wären gut, also hab ich die noch nachgeschoben

Wo kommen all die Gastmusiker her? Alles befreundete Musiker, oder gab es so was wie ein Casting? :)

In der Tat, alles befreundete Musiker, mit denen ich in anderen Bands zusammenspiele, und weil ich die teilweise schon über 20 Jahre kenne, weiß ich genau wo deren Qualitäten liegen und sie wissen was ich (musikalisch) von ihnen hören will.

"Times that Matter" ist eine einzigartige Hommage an die legendären Bands des Rock/Prog/Früh-Metals. Woher kommt diese große Liebe zu diesen Bands und gibt es eine Band, die Dir ganz besonders am Herzen liegt?

Ich bin Musik-Fanatiker seit ich denken kann, schon als kleines Kind lief immer Musik, ABBA, die Beatles, Queen, und irgendwann kam ich dann über 'nen Schulkameraden zu Iron Maiden, Metallica und Konsorten. Zum Prog kam ich erst viel später durch 'nen ganz langjährigen Freund, der hat mich mit Dream Theater und vor allem Spock's Beard infiziert, für mich die beste (noch existierende) Band der Welt.

Was ist so die Musik, die bei Dir privat läuft?

Zum einen natürlich die eben genannten, zum anderen im Prinzip alles was rockt, ne fette Stromgitarre und schöne Melodien hat, da ist dann Bon Jovi und Europe genauso dabei wie Led Zeppelin, Uriah Heep, Kansas oder neuere Sachen wie Alterbridge, Muse, Steel Panther, und natürlich Klassiker wie AC/DC, Deep Purple, Meat Loaf, und in den Pop-Musik Phasen Bands wie U2, a-ha und die Liste lässt sich ewig weiter führen...

Auf einen Song möchte ich an dieser Stelle etwas genauer eingehen, nämlich "No more Hate". Die Ähnlichkeit zu Maidens "Wasted years" ist ja schon sehr auffällig, was war Deine Intention, den Song genau so zu komponieren?

Naja, ich wollte auf dem Album letztlich alle meine Einflüsse irgendwie abbilden, die Beatles und Spock's Beard waren schon relativ deutlich vertreten, nur halt Iron Maiden nicht, „Wasted Years“ ist ein Maiden-Lieblings-Song meines Bruders, also hab ich meine Hommage an diesen Titel angelehnt, zugegeben sehr stark ;-)

Starquake xxlDu spielst in zahlreichen Bands, besitzt ein Studio, arbeitest als Tontechniker... Kann man sagen, dass Du Dein Hobby zum Beruf gemacht hast und Du von der Musik leben kannst?

Hauptberuflich bin ich Tontechniker beim Radio, davon leb ich, in gewisser Weise hab ich tatsächlich mein Hobby zum Beruf gemacht, es hat sich schon in der Kindheit abgezeichnet, dass mir Tontechnik Spaß macht, und dass man da dann auch viel mit Musik zu tun hat ist quasi noch eine Zugabe, ein Zuckerl oben drauf.

Wenn man all Deine Tätigkeiten so anschaut, kommt einem der Eindruck, dass Du ein ganz schöner Workaholic bist. Liege ich da falsch?

Workaholic würd ich's nicht nennen, ich sehe es nicht als „Arbeit“, es macht mir alles Spaß, und das ist, glaube ich, ein ganz wichtiger Punkt. Wenn es mir keinen Spaß mehr macht, muss ich damit aufhören, sonst leidet das Produkt. Aber langweilig wird es mir nie.

Ist es richtig, dass auch Deine Frau auf der CD zu hören ist? Ist die auch eine Rock/Metal-Fanatikerin wie Du zu sein scheinst?

Rock ja, Metal weniger. Sie hört schon auch mal bissl Metallica und Ville Valo von HIM nennt seine Musik „Love Metal“, sie mag aber genauso auch aktuelle Musik, die man teilweise in den Charts findet.

Du hast Anfang des Jahres den Vertag für Starquake bei Pure Rock Records unterschrieben. Wie kam der Kontakt zustande?

Ich hab ganz klassisch seit das Album fertig war immer mal wieder Anfragen (mit Album-Querschnitt als mp3) an diverse Plattenfirmen geschickt, manche fanden es ganz nett aber nicht zum jeweiligen Label passend, andere haben gar nicht geantwortet, und letztes Jahr kurz vor dem Sommerurlaub hab ich eben noch mal n paar Emails rausgeschickt und dann im Urlaub eine Rückantwort von Stefan von Pure Steel Records gekriegt, sinngemäß: „klingt gut, schick doch mal eine CD“. Das hab ich sofort nach dem Urlaub erledigt.

Wird es auch eine Vinyl-Version geben? Allein schon wegen des geilen Covers ja eigentlich ein MUSS!

Ist geplant, frag mich aber nicht wann, das wird bei Pure Rock entschieden.

Wo wir gerade beim Thema sind: Wie zur Hölle hast Du es geschafft, dass die Legende Rodney Matthews das Cover gestaltet? Meines Wissens hat der gute Mann ja seit den Neunzigern keine Cover mehr gezeichnet.

Ja, das ehrt uns und mich natürlich sehr, Rodney ist ein ganz Großer, seit den 70ern für viele wunderbare Artworts verantwortlich. Und in einer Reihe mit Magnum, Asia, Nazareth und den Scorpions zu stehen hat schon was.
Den Kontakt hat hier die Plattenfirma hergestellt, Stefan meinte dass zu meiner Musik ein Coverartwork von Rodney passen würde, er hat Rodney dann eine mp3 von einem der Songs geschickt. Der Song hat Rodney gefallen und er hat sein OK gegeben.
(btw, wann Rodney die Covers gemalt hat weiß ich nicht, aber veröffentlicht wurden z.B.: Avantasia: Mystery of Time (2013) und Magnum: Escape from the Shadow Garden (2014) )

Auf der Webseite von Pure Rock wird eine 2010 erschienene CD namens "A matter of time" erwähnt, über die ich überhaupt keine Informationen finden kann. Was kannst Du mir darüber erzählen?

„A matter of time“ is so eine Art Songbook meiner Kompositionen der, zu dem Zeitpunkt (2010), letzten 25 Jahre, von meiner allerersten Komposition als Klavierschüler bis zu neuen Sachen wie z.B.: meiner Meat Loaf-Hommage „Life's a Party“, 2010 in Eigenregie veröffentlicht und eher unbeachtet geblieben.

Wie sieht es mit Live-Auftritten aus? Ich könnte mir vorstellen, dass es schwierig sein dürfte, so viele Musiker terminlich unter einen Hut zu bringen?

Live-Gigs sind bis jetzt noch nicht geplant, das Ganze ist ja wirklich eher ein Studio-Projekt, und „meine“ Musiker haben alle n Haufen andere Verpflichtungen, Jobs, Familie usw... Mal schauen, was die Zeit bringt, wenn sich das Album 100.000fach verkauft werden wir es bestimmt irgendwie einrichten können auch mal live zu spielen. ;-

Was sind die nächsten Pläne für Starquake?

Ich komponiere schon am nächsten Album :-) Nein, ohne Witz, ich plane demnächst ein Video zu drehen, werde möglichst viele Interviews geben, evtl. Radio-Stationen mit O-Tönen und ID's versorgen, das Album promoten so gut es geht, und tatsächlich auch schon Ideen und Melodien für eine Nachfolge-CD sammeln.

Zum Schluss noch ein paar persönliche Fragen:

1) CD oder LP?

CD, ist einfacher zu handhaben z.B.: im Auto, und auch immer mehr Files

2) Bist Du Sammler? (Tonträger, Shirts, usw.)

JA, viele, viele CDs und ca. 100 Hard Rock Café-T-Shirts, die trage ich auch, und zwar fast ausschließlich.

3) Erste selbstgekaufte LP?

O je, weiß ich nicht mehr, wahrscheinlich was von Elvis, Queen oder den Beatles,
meine ersten drei CDs waren Iron Maiden: 7th Son, U2: Joshua Tree und Bonfire: Fireworks

4) Welches Album/Band hat Dich zuletzt so richtig umgehauen?

Band, definitiv, Spock's Beard (das ist auch schon wieder 20 Jahre her, aber seit dem kam nichts besseres)
Album, schwierig, es gibt einige wirklich gute, Europe: Bag of Bones, Steel Panther: Feel the Steel, Transatlantic: SMPTE und Bridge across Forever, QUEEN live at the Rainbow, aber wirklich umgehauen hat mich zuletzt Dream Theater: Scenes from a Memory (1999) und Spock's Beard: V (2000)

5) Wann und warum hast Du Dich von Deinen langen Haaren getrennt?

Ha, das muss ca. 2008 gewesen sein, da wurden die Zotteln langsam grau, und meine Frau hat gemeint, grau und lang passt nicht. Nachdem ich nicht färben wollte... schnipp schnapp, Haare ab :-)

6) Welche drei Platten nimmst Du auf die berühmte einsame Insel mit?

Puh, nur 3?
Beatles: Sgt. Pepper
AC/DC: Back in Black
Spock's Beard: V

7) Gibt es ein musikalisches Idol, das Du unbedingt mal treffen möchtest?

Ich hab schon einige getroffen, richtig freuen tät ich mich bei Paul McCartney, Brian May, Angus Young oder Bruce Dickinson.

So, die letzten Worte sollen Dir gehören!
Oh, ne Oscar-Dankesrede?
Ich danke Pure Rock Records, dass sie an mich glauben, allen, denen ich schon im CD-Booklet gedankt habe, allen CD-Käufern und Starquake-Fans, und Dir für die tolle Rezension und das nette Interview.

Vielen Dank, dass Du Dir die Zeit nimmst, meine Fragen zu beantworten!

Christian Hemmer

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