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The Stone im Interview

Die Serben gehören zu den europäischen Black Metal Urgesteinen und haben mit ihrem jüngsten Werk "Nekroza" wieder einmal ein großartiges Old School-Album abgeliefert. Wir schickten ein paar Fragen nach Belgrad und Kozeljnik, der Kopf der Band, war so freundlich uns ausführlich zu antworten:

the stone band

(Bildquelle: Metal-Promotion)

Das neue Album "Nekroza" ist nun veröffentlicht. Wie zufrieden seid Ihr selber mit dem Ergebnis?

Die Zufriedenheit ist immer noch allgegenwärtig und wir halten "Nekroza" definitiv für eines unserer besten Werke. Wenn wir über die Kritiken sprechen, von denen die meisten positiv sind, so erkennen die Leute das Potential dieses Albums und man kann sagen, dass sich der Kreis schließt und die Energie ihre Magie entfalten kann.

Euren letzten Longplayer "Golet" habt Ihr 2011 aufgenommen. Was ist in den Jahren dazwischen geschehen? Warum hat es diesmal so lange gedauert, ein neues Album aufzunehmen?

Ich denke, das war die bislang längste Pause zwischen zwei Aufnahmen, die wir bislang hatten, aber während dieser Zeit haben wir sehr viel live gespielt, waren auf Tour und haben das Album promotet (was der ursprüngliche Plan damals war) und haben einfach den Fokus auf unsere Live Aktivitäten gelegt, bis nun der Hunger auf neue Songs wieder aufkam.

Wie komponiert Ihr Eure Songs? Ist jeder von Euch darin involviert?

Ich habe die Verantwortung als der Haupt-Komponist der Band, aber die anderen Mitglieder bringen ebenfalls ihre Kreativität mit ein, so dass wir die finalen Arrangements gemeinsam erschaffen. Für uns ist es wichtig, einen wichtigen einleitenden Punkt zu haben, der den enthaltenen Ausdruck in die Richtung bringt, in der alle Bandmitglieder in den kreativen Prozess einsteigen können.

Ihr benutzt immer noch Eure Muttersprache für die Texte, so dass es für den Rest der Welt etwas schwierig ist, diese zu verstehen. Was könnt Ihr mir über die Texte erzählen?

Die serbische Sprache zu benutzen ist die stärkste Methode, um uns auszudrücken, es gibt uns enorme Freiheit und Platz, um den Wortschatz unserer wundervollen Sprache auszunutzen.

Euer Sound ist seit Eurer Gründung Old-School-Black-Metal wie Sau. Was ist Eure Meinung über Black Metal Subgenres wie „Depressive-Black-Metal", „Symphonic-Black-Metal" or „Industrial-Black-Metal" (wie zum Beispiel bei Mysticum)?

Seit dem Beginn ist unser Sound ein Postulat der alten Art und Weise, aber zur gleichen Zeit haben wir es geschafft, unsere eigene authentische Art und Weise der Präsentation zu erstellen, indem wir die Substanz unseres künstlerischen Charakters über die Ebenen des täglichen Mittelmäßigkeit gestellt haben. Ich habe gar nichts Spezifisches zu den genannten Genres zu sagen, besonders heute, wo die Szene überfüllt ist mit Tonnen von neuen Bands, die nur selten den Sand der Zeit überstehen werden.

Lass uns über Eure Geschichte sprechen. Ihr spielt seit 1999 Black Metal, zunächst noch unter dem Namen Stone To Flesh. Warum habt Ihr den Namen im Jahr 2000 geändert?

Wir spielen sogar schon seit 1996 zusammen. Unser erstes Demo wurde im Februar 1997 aufgenommen und das zweite ein Jahr später. Die Aufnahmen zu unserem ersten Album erschienen dann 1999 und wurden dann einige Monate später vom österreichischen Label CCP veröffentlicht. Leider mussten wir dann unseren Namen ändern, was auf Missverständnisse mit CCP Records zurückzuführen ist und aufgrund von bürokratischen Gründen waren wir gezwungen, unsere Arbeit unter anderen Namen weiter zu führen.

Warum habt Ihr ausgerechnet den Black Metal ausgewählt, um Euch künstlerisch auszudrücken?

Einfach gesagt, ist es einfach die stärkste Art, unsere spirituelle Seite und unseren Geisteszustand auszudrücken. Er transportiert die harte Substanz unseres inneren Selbst und reflektiert in seiner Essenz unsere Kreativität.

Was waren die Alben, oder Bands, die Euch in Eurer Anfangszeit beeinflusst haben?

Diese Liste wäre endlos, wenn ich alle Bands erwähnen würde, die unsere Arbeit beeinflusst haben, aber damals waren es Bands wie Bathory, Mercyful Fate, Celtic Frost, Iron Maiden, Destruction, Kreator, Whiplash, Root, Master's Hammer, Entombed, Dismember, Mayhem, Darkthrone, Immortal.... Das sind aber nur einige, an die ich mich als Quelle der Inspiration erinnere.

the stone2Wenn ich richtig informiert bin, war Stone To Flesh damals die erste Black Metal Band in Eurem Land überhaupt. Was könnt Ihr mir über diese Zeit erzählen? Wie schwierig war es damals in Serbien so eine extreme Art von Musik zu spielen?

Damals zur Zeit unserer Gründung hatten wir mit den Umständen des Krieges zu kämpfen. Das bedeutet die Zersplitterung des alten Jugoslawien, wie wirtschaftliche Misserfolge und drastischen Veränderungen auf allen Ebenen, kulturellen, ethnischen und so weiter... Von daher war es hart, Musik zu machen und eine Band zu unterhalten, ganz besonders, wenn man die extremste aller Musikformen, den Black Metal, spielt. Aber wir haben während dieser Zeit niemals mit dem Gedanken gespielt aufzuhören.

Ist Metal (und vor allem Black Metal) heutzutage mehr akzeptiert bei Euch?

Ich muss sagen, dass vor dem ganzen Scheiß, der unserem Land widerfahren ist, wir eine vielversprechende Metal Szene hatten, damals in Ex-Jugoslawien. Früher, in den Achtzigern, hatten wir eine ansehnliche Menge an Bands, einige Labels und die Berichterstattung in den Medien war recht ordentlich. Doch dann kam der Krieg und nahm der Szene sämtliche Möglichkeiten, sich zu entfalten, wie es ja viele andere Szenen in Europa damals getan haben. Heutzutage ist es schwierig, über die aktuelle Situation zu sprechen oder zu urteilen, ohne die hypothetische Frage zu stellen, wie die Szene aussehen würde, wenn der Krieg nie passiert wäre. Vielleicht wäre die jugoslawische Szene viel größer und stärker und würde viele andere Szenen, die wir heute als groß bezeichnen überflügeln. Wer weiß...

Was könnt Ihr uns über die musikalische Infrastruktur in Eurem Land sagen? Kommt man leicht an Auftritte? Welche Art von Musik bevorzugt bei Euch die breite Masse?

Die Konzert-Infrastruktur ist im Allgemeinen hier ganz anständig entwickelt, mit ein paar großen Hallen und Stadien, in denen vor allem große Weltstars gastieren. Was die extreme Form der Metal-Musik angeht, stehen kleinere Clubs und Locations zur Verfügung, aber irgendwie besuchen immer weniger Menschen Underground- Gigs heutzutage. So sind viele der Clubs geschlossen, vor allem in kleineren Städten, wo es viel schwieriger ist, Konzerte zu organisieren, so dass die meisten der Konzerte in unserer Hauptstadt Belgrad stattfinden. In Serbien ist Metal in der Regel nicht so beliebt, die Massen hier tendieren meist zu den anderen Formen der modernen Musik.

Gibt es sonst noch interessante Metal Bands, die Ihr uns empfehlen könnt?

Aber sicher, wir haben da eine ganze Menge an guten Bands, die ich an dieser Stelle nennen kann: INFEST, SPACE EATER, OPHIDIAN COIL, SAMRT, VEHEMENTER, TERRORHAMMER, SVARTGREN, ALITOR, ZLOSLUT, KOLAC, PAIMONIA. Neben The Stone bin ich noch Bandleader in einigen anderen Formationen, alles Extreme Metal, wie zum Beispiel: MAY RESULT (Death Black Metal seit 1995), KOZELJNIK (Black Metal seit 2006) und MURDER (Black Thrash Metal seit 2001).

Zurück zum neuen Album, ich finde das Cover echt großartig. Wer hat das gemacht?

Das Cover wurde von einem serbischen Multitalent, dem Künstler Marko Danilović erschaffen. Unsere Absicht war es, mehr Komplexität in den Visualisierungsprozess einzubringen, verbunden mit einer Reihe von Details im Cover-Artwork, die alle die Kernsubstanz der Botschaft, die wir mit dem Album "Nekroza" zum Ausdruck bringen wollen, in sich tragen. Der Künstler hat es dann geschafft, unsere Ideen zu übertragen und hat ein unglaublich hypnotisches Endergebnis kreiert.

Zwischen Euren Longplayern veröffentlicht Ihr immer wieder EPs oder Splits. Ist das „Just For Fun" mit befreundeten Bands, oder vor allem eine gezielte Unterstützung von Underground-Bands?

Mal davon abgesehen, dass wir große Liebhaber von 7" und 10", EPs und MLPs sind, haben solche Veröffentlichungen immer eine besondere Bedeutung für uns. Wir haben einen ganz anderen kreativen Ansatz, als wenn wir an einem kompletten Album arbeiten. All unsere EPs haben einen signifikanten Platz in unserer Diskographie und einige Songs dieser Veröffentlichungen gehören zu den besten, die wir je geschrieben haben. Von Zeit zu Zeit spielen wir diese auch live, was solche Shows dann weitaus exklusiver für unsere Fans macht. Wir haben übrigens schon Pläne für die nächste EP, haltet also die Augen auf!

Was könnt Ihr uns über die nächsten Pläne von The Stone erzählen?

Die nächsten Dinge auf unserer "To-Do-Liste" sind eindeutig Live-Aktivitäten. Wir haben schon einige Termine fest gemacht, so zum Beispiel das „Bavarian Battle Winter Festival" in Rosenheim am 10. Januar. Darüber hinaus planen wir unsere Europa-Tour für April/Mai zusammen mit Corpus Christii aus Portugal und Muert aus Spanien. Zwischen dem 2. und 4. Juli spielen wir auf dem legendären "Under The Black Sun" Festival in der Nähe von Berlin. Weitere Dinge sind dann noch für den Herbst in Planung, wir sind also ziemlich fleißig!

Die letzten Worte gehören Euch!

Danke für dieses Interview und viel Glück mit Eurer Arbeit! Digipack CD und Gatefold-LP unseres neuen Werkes „Nekroza" könnt Ihr über den Web-Shop von Folter Records bekommen, sichert Euch Euer Exemplar schnell!!!

Besten Dank für die Beantwortung meiner Fragen!!

Christian Hemmer

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