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Revel in Flesh im Interview

Death Metal der Güteklasse „A" liefern uns die Kollegen von Revel In Flesh auch auf ihrem neusten Longplayer. Das finden wir verdammt nett von ihnen und löcherten die Band daraufhin mit ein paar investigativen Fragen:

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(Bildquelle: SureShotWorx)

Seid gegrüßt! Das neue Album ist draußen, die Kritiken sind allerorten extrem positiv (zu Recht!), im Moment läuft's ziemlich gut bei Euch, nicht wahr?

Haubersson: Servus Christian! Ja, REVEL IN FLESH hält uns im Zuge des neuen Albums auf jeden Fall sehr auf Trapp! Wir haben mit „Death Kult Legions" auch zum ersten Mal das Gefühl, dass die Promotion und die Zusammenarbeit mit dem Label Hand in Hand läuft! Momentan bin ich dabei Gigs für 2015 zu buchen; wir machen nach wie vor sehr viel auf „Do it yourself" Basis, d.h. Zeitintensiv, aber man weiß was man hat!

An Eurem Sound hat sich (Gottseidank!) nicht viel geändert, trotzdem würde ich mittlerweile mit etwas Abstand sagen, dass "Death Kult Legions" noch stärker als das Vorgänger-Album ist. Würdet Ihr mir da zustimmen und was sind Eurer Meinung nach die größten Unterschiede zwischen den beiden Alben?

Haubersson: „Death Kult Legions" ist für uns der nächste logische Schritt und führt die auf „Manifested darkness" angefangene Entwicklung zum nächsten Level! Das zweite Album hatte mit „Rotting in the void", „Deathmarch" etc. auch bereits Tracks drin, welche atmosphärischer und dunkler waren! Das neue Album vereint diese Elemente noch mehr! Es hat mehr Tiefgang, aber auf der anderen Seite auch die essenziellen in die Fresse Nummern wie „In the name of the flesh" oder den Titeltrack! Ich denk' „Death Kult Legions" bietet die volle Bandbreite von all dem wofür man REVEL IN FLESH bisher kannte! Play it loud!

Wie kam der Wechsel von F.D.A. zu Cyclone Empire zustande? Ward Ihr unzufrieden mit Rico?

Haubersson: Der Deal mit FDA war nach „Manifested darkness" erfüllt und wir wollten defintiv einen neuen Geschäftspartner, welcher auf gewisse Weise professioneller und transparenter mit dem Werk umgeht, welches wir als Band in einem Monate langem Entstehungsprozess und mit dem Einsatz von viel Eigenkapital „vertonen". Ich denk das beantwortet auch den Teil Deiner zweiten Frage!

CYCLONE EMPIRE kannten wir aufgrund der Zusammenarbeit an den Split Eps mit REVOLTING und PUTERAEON, sowie von gemeinsamer Merchandise Produktion!
CYCLONE EMPIRE haben Ihren Sitz quasi im Nachbardorf und für das Label spricht lange Geschäftserfahrung und einen Labelstall (FACEBREAKER, PENTAGRAM, PUTERAEON usw.) in welchem wir uns Sau wohl fühlen!

Ich habe Euren Sound ja als "Schwedentod trifft Bolt Thrower" beschrieben. Könnt Ihr damit leben und was haltet Ihr ganz allgemein von solchen Vergleichen?

Haubersson: Hm, Vergleiche sind ein Mittel, welches die Presse eben braucht, um den Style einer Band Ihren Lesern etc. nahe zu bringen! Es ist ein legitimes Mittel und ich mach mir wegen so was nicht ins Hemd!

REVEL IN FLESH präsentiert UNSERE (!) Vision wie klassischer Death Metal im Geist der 90er Jahre zu klingen hat! Mir ging es hierbei nie und nimmer um Originalität; aber ich bin fest davon überzeugt, dass wir zwischenzeitlich unseren eigenen Charakter in Sachen Songwriting, Sound und der visuellen Umsetzung (Artworks etc.) haben! In erster Linie machen wir die Mucke für uns und der Rest ist sekundär!

Was hat Euch eigentlich zum Metal gebracht und wie hat es sich dann herauskristallisiert, dass ausgerechnet der Death Metal Euer "Ding" ist?

Haubersson: Wow, drei von uns in der Band sind verdammt alte Säcke und wir haben den Death Metal Boom noch in den 90ern z.T. Mitbekommen. Ich hab' DEATH damals noch live gesehen (ca.1995) und Maggesson ist noch viel länger dabei! Extremer Metal war schon immer mein Ding, wobei es vor allem der klassische Death Metal Style war, welcher sich für mich als zeitlos erwiesen hat! Ich hab' mir „Like an everflowing stream" (DISMEMBER) ca. 1993/94 gekauft. Der Gitarrensound war einfach abartig! Mega brutale Scheibe, Utra krasses Bandfoto – das war eine gewisse „Black Magic"! Ich empfinde auch heute noch diese Gefühl von „jugendlichem Wahnsinn", wenn ich Alben wie dieses oder „Deicide", „False", Altars of madness", „4th Crusade","The rack" „Clandestine" etc. auflege!

Ihr habt nicht nur extrem schnell ein neues Album herausgebracht, sondern in diesem Jahr auch nicht weniger als vier (!!!) Split- EPs veröffentlicht! Wie kommt es, dass Ihr so flott seid (ohne, dass man Angst um die Qualität haben müsste!)?

Haubersson: Hm, das ist alles wesentlich unkomplizierter als es für Außenstehende erscheint! Wir haben nach dem ersten Album (Anfang 2012) quasi nie mit dem Songwriting aufgehört! Unser großer Vorteil ist, dass Maggesson über sein eigenes Studio, dem VAULT M., verfügt. Wir können quasi Ideen unmittelbar festhalten und auch problemlos länger daran feilen. Das ist eine für uns sehr produktive Art und Weise! REVEL IN FLESH ist keine klassische Proberaumband, da wir eben auch alle auf weite Distanz zueinander wohnen. Maggesson selber ist eine „Riffmaschine" und wenn Ideen da sind, dann werden diese kanalisiert! Ganz einfach: Let the Metal flow!

revel in felsh death kult bearbeitet 1Bleiben wir nochmal kurz bei den EPs. Finanziell ist so was doch bestimmt ein Minus-Geschäft, oder? Gibt es überhaupt noch genug Käufer für Singles?

Haubersson: Kein Label hat bisher über Absatzprobleme von unseren 7"EPs geklagt. Die RIF / FERAL ist bei JOE BLACK Records nahezu sold out! RIF / REVOLTING ist bei CYCLONE EMPIRE vergriffen. Die farbigen von RIF / GRAVE WAX sind bei DOOMENTIA schon lange weg. Die Splatter Version von RIF / THE DEAD GOATS war bei SELFMADEGOD Records bereits im Vorverkauf weg. Schwarzes Vinyl gibt es z.T. Noch problemlos!
Ganz klar: 7" EPs sind in Ihrer Produktion sündhaft teuer und für eine Firma sicherlich kein mega wirtschaftliches Produkt! Aber jeder Release zieht Kreise, weckt neue Kunden/Kontakte und die Split Eps haben uns als Band in Sachen Promotion enorm geholfen! Es sind Sammlerstücke und da wir selber auch Vinyl Freaks und in erster Linie DEATH METAL Fans (!!!) sind ist das alles ein coole Sache!!!

Sucht Ihr Euch Bands für die Splits aus, oder kommen die auf Euch zu? Wie funktioniert so was im Allgemeinen?

Haubersson: Hm, z.B. bei der RIF / GRAVE WAX haben wir gemeinsam ein Label für den Release gesucht! GRAVE WAX ist eine der Bands von Mark Riddick, welcher u.a. auch das RIF Bandlogo gemacht hat! Die RIF / THE DEAD GOATS entstand z.B. auf Vorschlag des Labels. Bei der Split mit unseren Freunden von PUTERAEON war sicherlich die gemeinsame Minitour von 2013 ausschlaggebend!

Ich bin ja ein leidenschaftlicher Sammler, gerade auch von EPs und Tapes. Geht es Euch da ähnlich? Wie wichtig findet Ihr heutzutage solche EPs, oder grundsätzlich Veröffentlichungen auf Vinyl (oder sogar auf Kassette)?

Haubersson: Ich bin Fan und Sammler der „alten Schule", d.h. Ich brauch einen physischen Tonträger, um meine Sucht in den Griff zu bekommen! 7"EPs und gut gemachte Demotapes sind in gewissem Sinne die Perlen der Sammel – Leidenschaft! Ich bin auch T – Shirt Sammel Maniac, aber das ist wieder ein anderes Thema!
Wir bekommen aber mittlerweile immer mehr Zuschriften von Freaks, welche unsere Musik bei Spotify oder als digitalen Download haben wollen. CYCLONE EMPIRE arbeitet hierbei gerade auch an einem Marketing!

Auch das Cover ist wieder großartig geworden. Wer hat's gemacht?

Haubersson: Wie alle unsere Full Length Alben stammt auch das „Death Kult Legions" Artwork von Juanjo Castellano – er ist unser Mann! Unser Dan Seagrave! Supportet den Spanier, seine letzten Werke für SATHANAS, AVULSED, WINTER OF SIN, PORTRAIT sind einfach großartig! Er versteht es Musik ein visuelles Konzept zu geben und macht seine Arbeit mit absolutem Herzblut!!!

Der Death Metal Underground brodelt (gerade in Deutschland) wie nie zuvor. Was ist Eure Meinung zur aktuellen einheimischen Death Metal Szene?

Haubersson: Ich bin Fan der alten deutschen Szene, vor allem habe ich Respekt vor Bands wie BLOOD, FLESHCRAWL, DEAD, OBSCENITY oder PURGATORY, welchen eben auch dem Death Metal gehuldigt haben, als sämtliche Presse auf Black Metal und sonstige Schwemme fixiert war. Ich kann mich da noch gut an die Zeit ab Ende der 90er erinnern!
Es ist offensichtlich, dass es gerade viele gute und z.T. sehr junge Bands in Deutschland gibt! REVEL IN FLESH sieht sich auch als Teil dieser Szene, aber wir werden sehen, Wie viele Bands noch am Start sind, wenn dieser Boom abflacht!
Es gibt meiner Meinung nach auch unheimlich viel Hype gerade, welcher zum Himmel stinkt! Des Weiteren kann ich dem elitären Gehabe, welches momentan in Form von Black Metal Attitüde in den Death Metal katapultiert wird, nichts abgewinnen! Sorry, aber da bin ich zu alt dafür...

Sieht man sich eigentlich gegenseitig eher als Konkurrenz, oder versteht man sich im Allgemeinen ganz gut?

Haubersson: Der gute alte Underground – Gedanke von „Support geben und Support bekommen" ist vielen vor allem jungen Bands leider nicht bekannt!
Es gibt durchaus das Ellenbogen –/ Vorteilsdenken und gewisse Medien in der Szenerie blasen noch ordentlich Wind in den Arsch!
Wir als REVEL IN FLESH ziehen unser Ding durch und „Death Kult Legions" ist unser nächster Pfeiler auf dem Weg! Let the music do the talking!

Das neue Jahr hat gerade erst begonnen, da darf man einen kleinen Rückblick wagen: Was waren für Euch die Höhepunkte des letzten Jahres in der Metal-Welt? Eine Top 5 Eurer Lieblingsalben 2014 wäre dufte!

Haubersson: Hm, ich kann hierbei nur für mich sprechen und würde mich auf folgende Scheiben nur aus dem Death Metal Genre festlegen – ohne Reihenfolge:

HORRENDOUS - Ecdysis
Grund: Unheimlich kreatives Album, welches den klassischen Death Metal unheimlich mit frischen Ideen anreichert!

MORDBRAND – Imago
Grund: Führt weg vom klassischen schwedischen Death Metal, klingt dennoch heavy wie die Sau und die Vocals sind eben GOD MACABRE in Reinkukltur!

USURPRESS – Ordained
Grund: Das Album ist anfänglich schwer zu knacken! Wächst jedoch unheimlich und hat was ENORM frisches! Zudem ein geniales Coverartwork von Ola Larsson.

DEAD CONGREGATION – Promulgation of the fall
Wurde bereits sehr abgefeiert, aber vollkommen zurecht! Krasses Album und diese Band hat sich wirklich aus den tiefen des Underground hoch geknüppelt, so wie das auch sein sollte! RESPEKT!

NAUSEA – Condemned to the system
Grund: Klingt für mich viel authentischer und erdiger wie die letzten Releases von NAPALM DEATH oder eben TERRORIZER selbst! Ein amtliches Grind – Brett im guten alten Style!

Lassen wir die Vergangenheit hinter uns und blicken in die Zukunft: Was sind die nächsten Pläne für die Band?

Haubersson: Wir werden im April eine Wochenendtour mit PUTERAEON aus Schweden im Raum Norddeutschland und im Juni eine Wochenendtour mit GRAVEYARD aus Spanien mit Schwerpunkt Ostdeutschland zocken. Zwischendrin nehmen wir alle Einzelgigs mit, welche zwischen Arbeit- und dem restlichen Privatleben reinpassen! BAVARIAN BATTLE Festival, PROTZEN Open Air stehen auch auf der Liste und momentan ist noch einiges in der Mache! Checkt einfach regelmäßig unsere Facebook Seite betreff Updates, Gigs, Merchandise etc.!

Die letzten Worte gehören Euch!

Haubersson: Danke fürs Interview und auch Danke an alle „die hard" Underground Death Metal Freaks, welche die Szene durch Ihren Support lebendig halten! Gemeinsam sind wir die „Death Kult Legions"!!! Cheerz!!!

Christian Hemmer

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