| Oktan – Black Tears & White Trash / Soundtrack From Your Mom's Bedroom |
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Spielzeit: 35:36 Min. Genre: Rock 'n Metal Info: Facebook CD kaufen: Homepage VÖ-Datum: bereits erschienen Heute beschäftige ich mich mit einem Indipendent Release aus Dänemark. In meine Hände fiel die Doppel EP der Band Oktan aus der dänischen Stadt Horsens. Diese Scheibe beinhaltet die 2008er EP „Black Tears & White Trash" sowie die 2011 aufgenommene EP „Soundtrack From Your Mom's Bedroom" (Was für ein Titel!). Ihren Stil beschreiben die Jungs als Rock 'n Metal und ich bin gespannt was mich erwartet. Beim Beginn werde ich erst mal von Kindergeschrei begrüßt, bis das erste Riff ertönt. Danach bietet sich mir feinster Rock 'n Roll mit einer deutlichen Punk- Schlagseite. Der Sound ist für eine selbstveröffentlichte Scheibe recht ausgereift. Beim zweiten Track gibt es zunächst keine Änderung, bis es ab dem Refrain etwas Nirvana ähnlich klingt. Dieser Klangspagat wirkt etwas befremdlich, scheint aber bestens zu funktionieren. Als nächstes schallt mit „Don't do it Mary" entgegen, das noch einen Zacken schneller gezockt wird. Dem Begriff Rock 'n Roll wird der Song gerecht, auch wenn die Punkverweise sehr dominant sind. Mit „69 (The Situation)" bleiben die Musiker auf der Spur und wieder kann ich mir einen Vergleich nicht verkneifen, denn hier wird es deutlich, dass die Dänen die Suicidal Tendencies als Vorbild haben. Es gibt interessanterweise auch ein Keyboardsolo, obwohl die offiziell Band keinen in ihren Reihen hat, der dieses Instrument spielt. Ein cooles Outro der ersten EP. Die zweite EP startet mit dem Song „The Heartbreaker" und es wird wieder geschrien. Diesmal ist der Sound undifferenzierter, was für den Grundge der frühen 90er typisch ist. Die Attitüde, die der Sänger in diesem Lied überträgt, kann am besten mit „gesunder Rotze" beschrieben werden. Lied Nummer zwei nimmt das Tempo ein wenig raus und macht dies durch mehr Melodie wieder wett. Man fühlt sich durch den Song in die 90er Jahre zurückversetzt, wo noch handgemachter Rock gespielt wurde. „Ignition" wird wieder flotter; der Sound kommt hier aber leicht breiig rüber. Ab der Mitte werden Takt und Tempo gewechselt und so präsentiert sich die Band abwechslungsreich. Eine Minute vor Schluss wird der vorherige Kanon noch einmal aufgegriffen und so endet der dritte Track im Matsch der Klänge. Was von der Band als Appetizer für ihr kommendes Full-Length Album gedacht ist kann sich durchaus sehen lassen. Die Einflüsse, die diese Band hier einarbeitet sind sehr vielfältig von Grunge über Punk-Rock bis Indierock. Die beiden EP's sind nicht schlecht produziert und können so manche Labelveröffentlichung standhalten. Was mir aber auffällt ist, dass die Band hier bei weitem noch nicht das vollste Potenzial ausschöpft. Ich bin mir aber sicher, dass die vier Dänen das noch hinkriegen. Fazit: Die limitierte Doppel-EP von Oktan kann durch Spielfreude und einer guten Portion Rock 'n Roll überzeugen. Obwohl gerade in der zweiten Hälfte der Sound teilweise mittelmäßig ist, so machen sie das mit einer guten Portion Eigenständigkeit wieder wett. Ich gebe der Doppel EP - in Vorfreude auf den ersten Longplayer - ein rockiges
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