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Neverchange – Straight to Metal

neverchange_straight_to_metal_02Label: Eigenproduktion

Spielzeit: 21:07 Min.

Genre: Heavy Metal

Info: MySpace

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VÖ-Datum: bereits erschienen

 

Ein erstes Lebenszeichen geben die Dortmunder von Neverchange 2011 mit der Demo „Straight to Metal" von sich. Die Nordrhein-Westfalen haben sich dem Heavy Metal verschrieben, welcher inklusive einiger feiner Stilmittel und Schwenker in andere Genregefilde dargeboten wird.
Der Titel der Demo ist Programm, das wird bereits anhand des pompösen und beinahe übermächtigen zweiminütigen Intro deutlich. Fast progressive und atmosphärische Keys kombiniert mit zarten Geigenklängen und hartem Schlagwerk, lassen den Hörer bereits im Vorfeld Großes erahnen.
‚Blessed' geht von Anfang an in die Vollen und präsentiert sich mit mächtigen Riffs und einem für eine Demo erstaunliche klaren Sound. Das Stück wird anfangs durch den kräftigen und rauen Gesang von Markus Leers getragen, bevor Gastsängerin Ramona Becker nach etwa zwei Minuten Spielzeit das Zepter übernimmt und ein paar zarte Laute ins Mikro haucht, bevor der Fokus auf den herausragenden Gitarren liegt. Gesanglich stößt Markus immer mal wieder an seine Grenzen, insbesondere wenn er versucht die Stimme möglichst mächtig wirken zu lassen - oftmals klingt das Ganze mehr gewollt als gekonnt. Sängerin Ramona ergänzt den Track perfekt um ihre gehauchten Laute, die zwischendurch gesprochenen Worte passen jedoch nicht zu dem Track und verwundern den Hörer.
Sehr thrashig beginnt das zweite Stück ‚The Black' und wandelt sich in einen sehr rhythmisch-groovigen Track. Nach etwa zwei Minuten Spielzeit setzt Sängerin Ramona mit leisem Gesang ein, unterlegt von beinahe Black Metal-artigen Lauten - ein Abschnitt der sich nach etwa vier Minuten wiederholt. Diese Passagen wirken beinahe wie nachträglich in den Track hineingepasst, da das Stück ansonsten munter groovend weiter rumpelt und stellenweise leicht an die Ikonen von Kreator erinnert.
‚Wings of Fire' wird mit einem mächtigen Schlagzeugsolo und einer leisen Melodie eingeläutet, bevor die Gitarren die Führung übernehmen und beinahe in progressiver Manier einsetzen. Schließlich wird aus dieser Mischung ein Heavy Metal-Track mit eingängigem Refrain und kratzigen Vocals, der eher schleppend vorankommt und lediglich durch das Gitarrensoli und die mächtigen Drums an Fahrt gewinnt.
‚Code Red' geht beinahe nahtlos in ‚Wings of Fire' über und ist ähnlich gestrickt. Allerdings ist bei diesem Stück der Refrain mit thrashigem Untergrund versehen, was dem Track ein wenig Fahrt gibt, aber es dennoch nicht daran hindert am Hörer mehr oder weniger vorbei zu fließen.
In diese Demo fließen allerlei Ideen aus unterschiedlichen Genres ein, die Band muss ihren Weg noch finden. Am Vielversprechendsten ist der thrashige Song ‚The Black', abgesehen von den Gast-Passagen, aber es bleibt abzuwarten welchen Weg diese noch junge Band eingehen wird. Musikalisch sind diese Jungs jedenfalls topp und man sollte sie weiterhin im Auge behalten.

Wiebke Hörmann

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Tracklist:

1. The Awakening
2. Blessed
3. The Black
4. Wings Of Fire
5. Code Red

 

 

 
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