| Nightwish - Imageinaerum |
|
Spielzeit: 01:14:50 Genre: Symphonic Bombast Metal (oder: Mädchen Metal) Info: Homepage CD kaufen: Amazon VÖ-Datum: bereits erschienen Nur damit erst gar keine Gerüchte aufkommen: Weder habe ich mich beim Cheffe darum bemüht, diese CD besprechen zu dürfen, noch habe ich sie käuflich erworben!!! (und auch ich möchte an dieser Stelle ausdrücklich anmerken, dass ich damit nix, aber auch gar nix zu tun haben! - Sven) Nein, meine liebe Frau hört diese Art von Mäd... Metal (nein, ich sage nicht das böse Wort) nun mal sehr gerne und da habe ich die Gelegenheit ergriffen die CD gleich mal eben für unser Zine zu besprechen... Jetzt mal Spaß beiseite, auch wenn ich sicherlich kein Hardcore-Nightwish Fan bin, kann auch ich die qualitativ immer extrem gute Leistung der Band anerkennen und höre einige Klassiker der Band auch immer mal wieder gerne an! Wider Erwarten beginnt die CD sehr ruhig mit Taikatalvi" Klingt schon sehr nach Soundtrack, das Ganze, keine Ahnung ob dies ein Intro mit Gesang sein soll, oder ein kurzes, „Normales" Stück - Ist auch eigentlich egal. Denn mit Song 2: „Storytime" geht es dann sofort so ab, wie wir es von Nightwish gewohnt sind und es ja auch eigentlich alle erwarten: Opulent, bombastisch und voller Power! Eine ähnliche Marschrichtung gibt auch der darauffolgende Song „Ghost River" vor. Ganz anders wird es dann mit Track Nr.4: „Slow. Love, Slow". Hier wird eine rauchige Jazzclub Atmosphäre erzeugt. Interessantes Stück, gefällt mir persönlich aber eher weniger. Dafür geht es dann mit „I want my tears back!" absolut in die Vollen! Noch typischer kann ein Nightwish Song gar nicht sein - große Klasse! Der nächste Song „Scartale" ist musikalisch zunächst top (geht sehr in Richtung Soundtrack) doch dann fängt Sängerin Anette an sehr seltsam zu keifen, was aber nicht wirklich gut klingt, sondern her wie eine Hexe auf LSD. Dann kommt auch noch ein ebenfalls seltsamer Iwan Rebroff-Gedächtnis Chor, der eine fröhlich Weise anstimmt - ein seltsames Stück Musik ... Auch Song Nr.7 „Arabesque" ist untypisch, gefällt mir aber deutlich besser. Wie es der Titel schon andeutet, fühlt man sich in einen alten Sindbad Film zurückversetzt. Schön. Ebenso besinnlich wird es bei „Turn loose the mermaids". Klarer Gesang von Anette (hier klingt sie einfach am besten!) Sehr gefühlvolle Ballade, die von einem MIdtempo Song mit dem schönen Namen „Rest calm" abgelöst wird. Ebenfalls sehr ruhig gestaltet sich der folgende Song „The crow, the owl and the dove", der aber recht unspektakulär und fast schon langweilig dahinplätschert. „Last ride oft he day" ist dann (endlich) wieder typisch Nightwish: Schnell, orchestral und symphonisch. Auch die folgende, über 3 Minuten andauernde Hommage an Walt Whitman überzeugt auch voller Linie, alle NIghtwish Trademarks werden gekonnt aufeinander abgestimmt und bilden ein ganz hervorragendes Stück. Mit "Imaginaerum" geht dann die CD zu Ende. Auch hier werden noch mal ALE Register gezogen und das Werk zu einem gelungenen Abschluss gebracht. Mein Fazit: Ich bin etwas enttäuscht. Weniger wäre hier mehr gewesen. Mir gefallen die zahlreichen „Experimente" auf dem Album nicht, meines Erachtens ist die Stimme von Anette den Songs oft nicht gewachsen. Wie gut sie wirklich sein kann, zeigt z. B. die Ballade „Turn loose the mermaids". Der Vorgänger „Dark Passion Play" hat mir da deutlich besser gefallen!! Und an Meisterwerke wie „Once" werden Nightwish eh nicht mehr herankommen, denn Anette ist einfach nicht Tarja!!
Tracklist: 01. Taikatalvi
|