| Legion of the Damned – Malevolent Rapture (In Memory of …) |
|
Spielzeit: 60:02 Min. Genre: Thrash Metal Info: Facebook CD kaufen: Amazon VÖ-Datum: bereits erschienen
Das bereits 2006 veröffentlichte Debüt-Album „Malevolent Rapture" der niederländischen Thrashwalze Legion of the Damned wurde just von Massacre Records neu veröffentlicht. Aber bevor hier jetzt falsche Gedanken aufkommen und von Abzocke die Rede ist: Alles auf direkten Wunsch der Band. LOTD wollen mit diesem Re-Release ihren verstorbenen, ehemaligen Bassisten und Freund Twan Fleuren die Ehre erweisen. Twan Fleuren musste aus privaten Gründen die Band kurz vor dem großen Durchbruch und der anstehenden Morbid-Angel-Tour verlassen und hat nie den Erfolg von LOTD miterleben dürfen. Eine wirklich große Geste, wie ich finde. Soviel vorab zur Erklärung. Diese Wiederveröffentlichung ist aber nicht eine schlichte Wiederauflage nur mit neuem Cover - nein, Massacre Records hat dem Debüt von 2006 noch 5 Bonustracks inkl. eines Remixes von „Malevolent Rapture" spendiert und das ganze noch mit einer Bonus-DVD und 32seitigem Booklet garniert. Das nenne ich mal „Value for money"! Zu den Tracks des Debüt-Albums spare ich mir an dieser Stelle eine Kritik. „Malevolent Rapture" war und ist über jeden Zweifel erhaben - daran wird sich auch in Zukunft nichts ändern. Vielmehr konzentriere ich mich eher auf die Bonustracks „Mind Domination", „Violence & Hatred", „Work of a legend" und „The desolate one". Diese gesellen sich ohne Probleme zu den „alten" Songs des Erstlings und bieten so dem Fan durchaus einen Anreiz. Allerdings fallen sie sound-technisch aus dem Schema und kommen recht dünn und „unproduziert" daher. Sie haben fast schon Demo-Charakter, was für Bonus-Tracks durchaus legitim ist und auch einen gewissen Charme von „Proberaum" ausstrahlt. Diese Songs kommen noch räudiger und roher aus den Boxen und strotzen vor Brutalität. Den Abschluss bildet der Remix des Titelstücks „Malevolent Rapture". Dieser Song kommt im direkten Vergleich mit dem Original-Mix offener und natürlicher rüber, soll heißen weniger komprimiert. Dadurch geht ihm aber im direkten Vergleich etwas an Power und Durchsetzungskraft verloren. Er knallt nicht mehr so wie in der alten Version. Da gefällt mir der alte Sound deutlich besser. Die Bonus-DVD lag mir leider nicht vor, soll aber rare Aufnahmen (Live und Backstage) beinhalten, die dem Fan - genau wie die Bonustracks - neue Einblicke in den LOTD-Kosmos gewähren. Fazit:
Tracklist: 01.Legion of the Damned
|