| Lvcifyre - The Calling Depths |
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Spielzeit: 43:11 Min. Genre: Death Metal Info: MySpace CD kaufen: Amazon VÖ-Datum: 02. Januar 2012 Wieder mal eine Band, von der meine Wenigkeit noch nie etwas gehört hat. Kurz für alle, denen es ähnlich geht: Die Band stammt aus England und sie wurde 2007 in London gegründet. Bislang haben die Kollegen lediglich eine MCD mit dem Titel „Dying Light Ov God" (2009) auf den Markt geworfen. Man sieht also, das Problem mit der Rechtschreibung (u=v??) zieht sich wie ein roter Faden durch die Bandgeschichte...(der Christian, der ist schon so ein Fuchs. - Sven) Mal schauen, bzw. hören, was uns die Insulaner so zu bieten haben. Vom ersten Takt an wird klar: Das ist unverkennbar Death Metal der amerikanische Schule, mehr noch: Die Jungs klingen dermaßen nach Morbid Angel, dass man fast schon von einer Kopie sprechen könnte. Nicht nur, dass die Songs in Struktur und Spielweise extrem eng an die Götter des Ami-Death Metal angelehnt sind (um es mal freundlich zu sagen), auch klingt der Sänger T.Kaos wie eine Light-Version von David Vincent. Favorisiert werden hier ganz klar die älteren Morbid Angel bis hin zu „Gods of Emptiness", so möchte ich es mal umschreiben. Was macht man nun mit so einem Album? Es klingt extrem gut - das steht völlig außer Frage, an der Qualität der Songs und Musiker gibt es überhaupt nichts zu meckern, ganz im Gegenteil. Das Problem ist einfach: Morbid Angel gibt es halt schon!! Braucht man da eine so eindeutige Kopie? (Manche würden nach dem letzten Morbid Angel Album wahrscheinlich sagen, besser `ne gute Kopie, als ein Scheiß-Original!!) Ich für meinen Teil werde jetzt einfach mal so tun, als hätte ich noch nie etwas von einer Band namens Morbid Angel gehört. Dann nämlich ist „The calling depths" ein hervorragendes Death Metal Album amerikanischer Schule mit geilen Riffs, guten Songs zwischen Raserei und brutalen Melodien und einem ausgezeichneten Vokalisten.
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