| Isolation - Closing a Circle |
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Spielzeit: 46:02 Min Stil: Post Black Metal Info: MySpace CD kaufen: Plattenfirma VÖ-Datum: bereits erschienen Isolation habe ich durch ihre Demos bzw. die Demo-Compilation „Isolation" (Eisenwald Tnschmiede 2008) als sehr gute Depressive- bzw. Doom Black Metal Band in Erinnerung. Entsprechend erfreut war ich, etwas Neues der Band in den Händen zu halten. Schönes Artwork, alles ist sehr stimmungsvoll in Blau und Schwarz gehalten - hier hat auch das Auge seine Freude! Texte sind ebenfalls abgedruckt, finde ich auch immer sehr gut! Würden meine Erwartungen (basierend auf meinem Vorwissen) etwa noch übertroffen werden?? Der Player rotiert, die ersten Töne erklingen und ..... ... lassen mich verblüfft zurück!!! Sind DAS wirklich die langsamen Black Metaller? Nachgeschaut - sie sind es, kein Zweifel! Was für eine Entwicklung! Von Black Metal ist hier eigentlich gar nichts mehr zu hören, vielmehr hat sich die Band zu ganz neuen Ufern aufgeschwungen. Lupenreiner Post Black Metal oder Dark Rock, oder Depressive Rock (ein jeder möge sich die für ihn passende Schublade bitte auswählen) wird hier zelebriert. Konstante Weiterentwicklung oder Aufspringen auf einen Trendzug??? Ich kann dies an dieser Stelle nicht beantworten (zumal ich die letzte Veröffentlichung der Band (eine Split mit Austere) nicht kenne) und ehrlich gesagt ist es mir scheißegal- denn dieses Album ist großartig!!!! Es wird eine gigantische Atmosphäre erzeugt, obwohl (oder vielleicht gerade weil) sowohl Gesang als auch die Musik oftmals hart an der Grenze zur Disharmonie sind. Es passt einfach perfekt. Ein Gefühl vom Schmerz und Traurigkeit kriecht aus meinen Boxen und verwandelt die Wohnung in ein blau-schwarzes Meer aus Tränen und trotzdem bekommt man einen Eindruck von Schönheit. So dermaßen fesseln können mich in letzter Zeit eigentlich nur Doombands wie Wreck Of The Hesperus oder Walk Through Fire. Sänger Johannes pendelt gekonnt zwischen klaren (meistens) und harschen (manchmal) Vocals, die musikalische Arbeit seiner Mitstreiter steht dem in nichts nach. Eigentlich kann ich das ja nicht wirklich leiden, wenn sich eine Band so derart verändert (ohne mich vorher zu fragen) und eigentlich bin ich auch kein großer Freund von diesem Post-Dingenskirchen-Rock-oder auch-doch-Metal-Zeug, aber hier passt alles einfach so gut zusammen, dass mein Musikgeschmack und ich gerne mal eine großzügige Ausnahme machen!!
Tracklist: Something And Nothing
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