| The 11th Hour - Lacrima Mortis |
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Spielzeit: 52:18 Min Genre: Death/Doom Info: MySpace CD kaufen: Amazon VÖ-Datum: 27. Januar 2012 Was mich dagegen sehr verwundert hat, ist die Tatsache, dass hier keineswegs der grobe Abrisshammer geschwungen wird (was bei der musikalischen Vergangenheit der Protagonisten ja eigentlich auf der Hand liegt), sondern man in gar romantische Gefilde hinab taucht! War schon das Debut „Burden of grief" großartiger Stoff, so kann Kumpel Ed mit seiner Bande auf „Lacrima Mortis" noch eine ordentliche Schüppe drauflegen. Herrlicher Doom Metal, der mit einem Wechselspiel zwischen klarem Gesang und bitterbösen Death Growls aufwarten kann, das wirklich seinesgleichen sucht! Dazu kommt immer wieder der Schlenker in Richtung Gothic. Gar nicht so sehr durch das Keyboard, sondern vor allem durch die Gitarren und den Gesang. Ich muss zwar gestehen, dass ich zunächst etwas skeptisch war, als ich erfahren musste, dass Rogga auf dieser Veröffentlichung nicht sein Organ zur Verfügung stellen konnte (aus gesundheitlichen Gründen), aber seine Vertretung Pim Blankenstein (bekannt durch sein Mitwirken bei Beyond Belief und Officium Triste) macht seine Sache ebenfalls ganz hervorragend. Seine Growls stehen denen von Roga in nichts nach. Mehr durfte Pim allerdings nicht zum Album beisteuern, denn Ed Warby hat neben dem Komponieren der Titel auch alle Instrumente selbst eingespielt und den cleanen Gesang übernommen. Vielleicht liegt es auch daran, dass das Album so homogen wirkt. Die verschieden Bestandteile des 11th Hour-Sounds aus Death Metal, Doom und auch Gothic greifen exakt ineinander und zaubern eine beeindruckende Atmosphäre in die Köpfe der Zuhörer. Die 7 Songs kommen unglaublich heavy in Deinen Gehörgang gekrochen, ein Gefühl von Schönheit, Trauer und purer Verzweiflung wird( zu mindestens bei mir) erzeugt! Großartige Musik, die man bei hellem Tageslicht eigentlich gar nicht hören sollte, erst bei Dunkelheit entwickelt sich die komplette Bandbreite! Ich bin schwer begeistert!!!
Tracklist: 1. We All Die Alone |