| Ektomorf - The Acoustic |
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Spielzeit: 47:09 Min. Genre: Thrash Metal Info: MySpace CD kaufen: Amazon VÖ-Datum: 17. Februar 2012
Ein rein akustisches Album einer Neo-Thrash-Band, die von vielen nur als Soulfly-Coverband angesehen wird - das hört sich interessant an. Die Rede ist natürlich von Ektomorf. Zoltan Farkas und seine drei Sidekicks haben ja bereits auf dem letzten Silberling „Redemption" mit dem Song „Sea of my misery" ein erstes Ausrufezeichen in dieser Hinsicht gesetzt - nun wollen sie nachlegen und liefern gleich ein ganzes Album ab mit dem schlichten Titel „The Acoustic". Etwas skeptisch darf man natürlich sein, aber hören wir mal rein.... Was soll ich sagen? Der erste Song ist für mich direkt eine Bestätigung dafür, dass es nicht funktioniert. „I know them" wird 1:1 nachgespielt - aber ohne verzerrte Gitarren, also auf rein akustischen Instrumenten. Da habe ich mir mehr erhofft. Eine Neuinterpretation bzw. neue Arrangierung wäre ein deutlicheres Zeichen dafür gewesen, dass Ektomorf es drauf haben, auch „anspruchsvolle" Musik zu schreiben. Aber wie so oft, täuscht der erste Eindruck dann doch. Und zwar gewaltig! Direkt der nächste Song „I'm in hate" und alle, wirklich alle folgenden sind Bombe! Ich bin überrascht, wenn nicht sogar überwältigt von der Leistung der Band. Vor allem Zoltan zeigt, dass er singen kann und nicht nur schreien. Natürlich wird das Shouting nicht ganz außer Acht gelassen und an passender Stelle wohl dosiert eingesetzt. Als drittes Lied tummelt sich überdies ein gänzlich neuer, extra für dieses Album geschriebener Song („Be free"). Er kann genauso wie auch die vier weiteren neuen Songs „To smoulder", „Again", „Through your eyes" und „Fate" überzeugen. Es kommen stellenweise sogar Assoziationen mit Bands wie Nirvana in mir auf - und das ist jetzt nicht unbedingt negativ zu verstehen. Nebenbei huldigen Ektomorf auch noch Lynyrd Skynyrd („Simple Man") und Johnny Cash („Folsom Prison Blues") - geil! Als „Bonus" gibt es zusätzlich noch neue Versionen von „Redemption", „Stigmatized" und „Who can I trust" auf die Ohren... Fazit: Auf Grund des Ausfalls des Openers (!) für mich die Wertung:
Tracklist 01. I Know Them
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