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Fatum Elisum - Homo Nihilis

fatum elisum - homo nihilisLabel: Aesthetic Death Records

Spielzeit: 70:22 Min

Stil: Doom Metal

Info: MySpace

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VÖ-Datum: bereist erschienen


Aus Frankreich kommt eindeutig noch mehr als guter bis sehr guter Black Metal! Die Jungs aus Rouen (Normandie) zelebrieren auf ihrem Debut „Homo Nihilis" lupenreinen Doom, der gekonnt zwischen „Klassisch" und „Death-Doom" variiert. (Das mit dem Doom hätte man sich bei DER Plattenfirma auch sofort denken können!).
Nach einem kurzen Intro "Pluvus Et Umbra Sumus", das ein wenig an gregorianische Gesänge erinnert (die originalen, nicht dieser Pop-Scheiß mit dem man zu Weihnachten überschwemmt wird!!), werden 4 extrem überlange Stücke (hier geht nichts unter einer Viertelstunde!!)
Stilistisch erinnern die Französen sehr an ganz alte Paradise Lost oder My Dying Bride (Hier nur ohne Violine). Die Stimme von Sänger „Ende" ist extrem variabel, es wird gegrowlt, geflüstert, klar gesungen und an einigen Stellen erinnert es gar an den seligen Peter Steele! Ganz klar ein Riesen-Pluspunkt für die Band.
Auch sonst wissen die Jungs trotz der enormen Länge der Stücke und der unüberhörbaren Reminiszenzen an die alten Meister, wie man a) eine großartige Atmosphäre aufbaut, die auch einen zwanzigminütigen Track tragen kann und b) haben sie genug Eigenständigkeit um weder zu langweilen, noch als bloße Kopie abgetan werden zu können.
Wieder einmal haben Aethetic Death voll ins Schwarze getroffen und eine großartige Band unter ihre Fittiche genommen. Zwar etwas „zahmer" und melodiöser als Bands wie „Wreck of the Hesperus" oder „Walk Through Fire", aber nichtsdestotrotz ein „MUSS" für jeden Doom-Jünger, der von sich behauptet, einen guten Geschmack zu haben! Mir gefällt die Scheibe jedenfalls sehr gut!

Christian Hemmer

xl

Tracklist:
1. Pulvis et Umbra Sumus
2. The Pursuit of Sadness
3. The Twilight Prophet
4. Homo Nihilis

5. East of Eden

 
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