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Davidian – Our Fear is their Force

davidian-our fear is their forceLabel: Massacre Records

Spielzeit: 44:08 Min.

Genre: Neo-Thrash

Info: Facebook

CD kaufen: Amazon

VÖ-Datum: 24. Februar 2012


Die fünf melodischen Death-Thrasher aus dem Schwabenländle präsentieren der Gemeinde mit „Our Fear is their Force" eine neue Langrille und eines kann man bereits vorweg nehmen: Sie nehmen keine Gefangenen. In 10 Songs plus Intro reißen sie gnadenlos alles nieder, was sich ihnen in den Weg stellt. Dabei erfinden sie die Abrissbirne nicht neu, sie haben sie lediglich etwas modifiziert.

Gleich nach dem ruhigen Piano-/Streicher-Intro „F.S.O." wird der Presslufthammer angeschmissen und „Behind an angelic smile" spaltet einem den Schädel. Eine geballte Ladung Hass im Wechsel mit schönem Halftime-Groove sorgt für Kurzweil und zur Mitte des Tracks gesellt sich noch ein schönes Gitarrenlead dazu. Gekrönt wird der Song zusätzlich durch ein gelungenes, slayereskes Gitarren-Solo und der Breakdown-Part zum Ende gibt einem dann noch den Rest - sehr gelungener Einstieg meine Herren!
„Manmade Hell" im Anschluss kann durch überzeugende Melodieführung und eingängigem Refrain punkten. Allerdings kann ich bereits an dieser Stelle sagen, dass mir die Screams/Shouts vom neuen Sänger Tobi Brausch besser gefallen und zwingender herüber kommen, als die tiefen Growls. Sie wirken zu angestrengt und am Limit. Dieser Track überzeugt aber mit geilem Groove und Feeling!
Ab dem dritten Lied „Desperate Cries" stellt sich bei mir leider bereits leichte Langeweile ein. Der Grundaufbau der folgenden Songs ähnelt sich zu stark und es fehlt die Abwechslung bzw. das „Aha-Erlebnis". Es sind grundsolide Songs, können mich aber nicht wirklich begeistern.
Anders ist dies bei „Vicious Circle" (Track 7). Hier wird die „stupide" Riff-Raserei mal erholsam durch ein Groove-Monster gestoppt, das so fett ist, dass selbst Jabba the Hutt neidisch wäre! Endlich mal die gewünschte Abwechslung. „Leider" wird dieses Tempo (oder Antitempo) nicht durchgehalten und zieht wieder zu gewohnter Raserei an. Egal, trotzdem geil und lässt einen zwischendurch aufhorchen. Das war's aber schon wieder und die Gleichförmigkeit hält wieder Einzug. Erst der letzte Track „Freedom of Choice" zeigt das Können der fünf Jungs, auch mal andere Wege zu gehen. Eingeleitet durch unverzerrte Gitarrenklänge und schleppendem Schlagzeuggroove kann dieser Song einen aus der Lethargie reißen und auf das Kommende vorbereiten. OK, was darauf folgt kennt man schon von den vorherigen Songs, kommt aber mit dieser Einleitung umso geiler rüber und knallt richtig!

Fazit:
Davidian liefern mit „Our Fear is their Force" ein grundsolides Album ab, das durchaus überzeugen kann. Leider beinhaltet es aber auch einige Durststrecken, die den Hörgenuss schmälern. Der eine oder andere Song („Manmade Hell", „Vicious Circle", „Freedom of Choice") stellt trotzdem klar, dass sie fähig sind, interessante und vielschichtige Songs zu schreiben. Hierauf sollten sie in Zukunft mehr ihr Augenmerk legen. Daher von mir ein L/XXL mit Tendenz nach oben!

Thomas Engel

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Tracklist:

01. F.S.O.
02. Behind An Angelic Smile 03. Manmade Hell
04. Desperate Cries
05. Shattered Illusions
06. Fake Society
07. Vicious Circle
08. Constricted Vision
09. Inner Turmoil
10. Breeding Insecurity
11. Freedom Of Choice

 

 
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