| Confession – The Long Way Home |
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Spielzeit: 31:36 Min. Genre: MetalCore Info: Facebook CD kaufen: Amazon VÖ-Datum: 03. Februar 2012 Zum ersten mal widme ich mich einem Signing des deutschen Labels Lifeforce, indem auch mal Szenegrößen wie Caliban und Heaven Shall Burn unter Vertrag waren. Das Hard- und Metalcore ein Spezialgebiet des Labels ist, wird auch mit der Band Confession deutlich. Ich muss feststellen, dass ich mit dieser Band mal wieder Australier am Haken habe (ich scheine wohl ein Spezialist von Aussie Bands zu sein). Hierzulande eher unbekannt, haben sie bereits 2009 ein Debütalbum veröffentlicht und legen mit "The Long Way Home" ihr Zweitwerk nach. Angesichts der Flut an diversen Core-Bands wird es schwer aus dieser Masse hervorzustechen. Ich bin sehr gespannt und so lasse ich meinen iPod sprechen (der Mann weiß, was gut ist! - Sven). Die Scheibe wird mit einem 1-minütigen Intro begonnen, der mit Sturmgeräuschen beginnt und in ein düsteres Riff übergeht. Ohne Pause geht es gleich in den Song "Confused/Hopeless" über, der keine Brutalität missen lässt. Hier wird gut und hart gezockt und es gibt gleich den charakteristischen Metalcore Cleangesang im Refrain. Der Break am Schluss leitet auch den nächsten Track ein und ich werde das Gefühl nicht los, als ob die Band etwas beweisen will. Die Riffs klingen sehr vertrackt und mechanisch und der Sänger brüllgrunzt ohne Gnade. Eine kleine Verschnaufspause gönnen sich die Jungs mit Lied Nummer 4, das sehr melodisch beginnt. Zwischendurch gibt es weiterhin die bekannte Härte und man kann den Jungs eine gewisse Leidenschaft anerkennen. Der Refrain geht sehr gut ins Ohr und ich muss gestehen, dass ich mir das Drücken der Repeattaste verkneifen muss. Auf die Fresse gibt es wieder ordentlich bei "Asthma Attack", indem das Tempo noch gesteigert wird. Das Timing der Band ist geradezu fantastisch, denn die Wechsel in cleane und harte Passagen gelingen hervorragend und abgeschlossen wird mit einem coolen Break. "Gimme ADD" fängt auch wieder melodisch an und wird mit einem Riffgewitter beantwortet. Selbst hier werden keine Gefangenen gemacht und auch dieser Song präsentiert sich erfreulich abwechslungsreich. Ein kleiner Fadeout wird beim nächsten Song anfangs eingestreut, bis es wieder einmal hart zur Sache geht. Einen Mitgröhlpart gibt es hier mal zu bewundern, das Niveau ändert sich aber nicht wesentlich - zum Glück! Die Zielgerade wird zunächst mit "Heartless" eingeleitet und da nimmt man die Härte endlich etwas raus. Schnell wird natürlich weiterhin gerifft und ich vermisse diesmal nichts, was den modernen Metalcore ausmacht: Geschwindigkeit, Leidenschaft und Abwechslung. Witzig ist hier, dass der Breakdown sogar angekündigt wird. Mit dem Titeltrack wird nochmal Gas gegeben, um der Platte einen würdigen Abschluss zu bescheren. Eine gesunde Mischung aus Killerriffs und halbmelodischen Zwischenparts kann sich hören und sehen lassen. Und nach knapp über einer halben Stunde Beschallung fasse ich mein Resümee. Confession machen hier nichts falsch. Ihre markanter Metalcore passt wie die Faust aufs Auge in den Weg, den bereits As I Lay Dying, August Burns Red, Killswitch Engage und andere Konsorten bereitet haben. Ihre Stärke besteht aus Killerriffs mit guter Härte und einem ausgeglichenen Gesang. "The Long Way Home" ist eine starke Scheibe, in der sich die Australier im bekannten Fahrwasser des Metalcore bewegen. Fans dieser Sparte werden auch hier ihre wahre Freude haben und die Band abfeiern. Diese Platte ist eine Bereicherung im CD Regal und die Jungs haben es verdient, gehört zu werden.
Tracklist: 01. Intro
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