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Dreams In The Witch House - A Lovecraftian Rock Opera

DREAMS IN THE WITCH HOUSE- A LOVECRAFTIAN ROCK OPERALabel: Platform West

Spielzeit: 65:36 Min.

Genre: Hard Rock

Info: Facebook

CD kaufen: Shop

Hörprobe: Youtube

VÖ-Datum: bereits erschienen

 

(Click here for the English Version)

 

Unzählige herausragende Veröffentlichungen in der langen Geschichte des Hard Rocks und Heavy Metals haben die Ansprüche an Musik steigen lassen und die Schwelle der Begeisterung deutlich erhöht. Neue Alben, die tagtäglich erscheinen, haben es immer schwerer zu überzeugen. Umso erstaunlicher ist es, wenn einen innerhalb kürzester Zeit gleich zwei neue Werke völlig umhauen. Das erste war (natürlich) „The White Goddess“ von Atlantean Kodex, das in der Fachpresse die Beachtung gefunden hat, die es verdient.
Nur eine gute Woche später erschien dann das aufwendige Konzeptalbum „Dreams In The Witch House: A Lovecraftian Rock Opera“, das vor allem hierzulande wohl nur die Wenigsten auf dem Radar hatten. Eine Schande, handelt es sich hierbei doch um eine perfekte Rock-Oper, die das Genre neu definiert.

Der ausführende Produzent und Kopf des Projektes ist Mike Dalager, der auf einem Flug nach Schweden die 1933 erschienene Kurzgeschichte „The Dreams in the Witch House“ von Horror- und Science-Fiction-Autor und Cthulhu-Schöpfer H.P. Lovecraft las. Beim Lesen hatte er gleich eine Bühnenshow zu einem Hard-Rock-Soundtrack im Kopf. Die Idee war geboren, diese Geschichte, die ironischerweise nicht mal zu den beliebtesten im Lovecraft-Kosmos zählt, als Rock-Oper zu verwirklichen.
Dalager holte sich das schwedische Rock-Wunderkind Chris Laney mit ins Boot und fand weitere Unterstützung in Anders Ringman und Lennart Östlund, die neben dem Songwriting und der Produktion auch gesanglich und/oder musikalisch involviert waren. Außerdem wirkten Sean Branney und Andrew Leman von der H.P. Lovecraft Historical Society mit, die schon andere Werke des amerikanischen Autors verfilmt, vertont oder auf die Bühne gebracht hatten. Die beiden schrieben dann auch die Dialoge, die sie dazu noch selbst sprachen.
Für die anderen Charaktere versammelte man weitere Sänger mit extensiven Erfahrungen im Bereich Oper, Musical und Film. Unter anderem sind Jody Ashworth (Trans-Siberian Orchestra) und Broadway-Darstellerin Alaine Kashian (Cats) zu hören.
Die Band wurde von Johan Koleberg und Nalle Påhlsson ergänzt (beide Therion), die ihr Können aus dem symphonischen Metalbereich einbrachten. Neben bekannten Namen, wie Douglas Blair Lucek (W.A.S.P.) und Bruce Kulick (ex-KISS), steuerten zahlreiche weitere Gastmusiker ihr Talent bei.
Mit insgesamt 17 Sängern und 14 Musikern entstand unter großem Aufwand ein bombastisches Meisterwerk.

„Dreams In The Witch House“ erzählt in zwei Akten die Geschichte von Walter Gilman (Mike Dalager), der in ein legendäres Haus in Arkham einzieht, in dem die verurteilte Hexe Keziah Mason (Alaine Kashian) einst lebte. Intensive Fieberträume verwischen zunehmend die Realität und die schlimmer werdenden Alpträume Gilmans, der von Dämonen besessen zu sein scheint. Hat er auf der Suche nach einem Tor zu fremden Dimensionen unbeschreiblichem Horror die Tür geöffnet?
Durch die Geschichte führt ein Dialog zwischen Gilmans Freund Frank Elwood (Andrew Leman) und Father Iwanicki (Sean Branney), der die einzelnen Songs miteinander verbindet. Auch innerhalb der Stücke gibt es notwendige Erläuterungen, die aber so geschickt eingeflochten sind, dass sie den musikalischen Fluss nie stören.
Die einzelnen Rollen sind stimmlich perfekt besetzt. Sei es der keifende, hasserfüllte Gesang des Brown Jenkins (Chris Laney), die dunkle, autoritäre Stimme des Richters Hathorne (Ray Rochelle) oder  das zutiefst dämonische Organ vom Crawling Chaos (Jody Ashworth). In ergreifenden Duetten, mehrstimmigen Passagen und unterstützt von Chören werden die Figuren und Geschehnisse lebendig.
Doch allen wird von der einzigen Sängerin im Ensemble die Show gestohlen. Alaine Kashian haucht der Hexe Keziah so viel Leben ein, dass der Charakter greifbar und real wird. Mal sanft und verletzlich, mal hart und gebieterisch, erzeugt Kashian mit ihrer Stimme ganz große Emotionen.

Auch die Musik verkommt nie zum Selbstzweck, ist der Story perfekt angepasst und unterstützt diese hervorragend. Dabei ist die Geschichte so abwechslungsreich, dass auch die musikalische Untermalung sehr vielfältig ist. Jeder Akt für sich hat einen stimmigen Spannungsbogen.
Nach der Einleitung folgt gleich bombastischer Hard Rock („Bridge to the Stars“), der einen in die Welt von Lovecraft eintauchen lässt. Wird die Grundstimmung in der Erzählung zunehmend düsterer, wird auch die Musik zunehmend härter („The Nightmare“), bis sie in Heavy Metal mit schweren Riffs und heftigem Schlagzeugspiel kulminiert („Signum Crucis“), der von einem schneidenden Gitarrensolo von Bruce Kulick veredelt wird. Die fantastische Ballade „Nothing I Can Do“ löst die Spannung. Ein weiteres geniales Solo von Kulick, diesmal an der Akustik-Gitarre, und ein finaler Refrain aller Hauptfiguren bilden dann den Abschluss des 1. Aktes.
Der zweite Akt greift die ruhige Atmosphäre auf und beleuchtet zunächst die Hintergrundgeschichte der Hexe etwas näher. Es dauert aber nicht lange, da legt gleich wieder harter Rock los („Legends and Lore“). Die Geschichte zieht erneut an, wird dramatischer und spannender. Die Musik folgt und führt den Hörer langsam von brachialem, von einem brodelnden Bass begleiteten Rock-Monster („Blessed Are the Faithful“) über härtesten, von stählernen Riffs begleiteten Metal („Crawling Chaos“) bis zu einem dämonischen, von dumpfen Drums durchzogenen Teufelswerk („Azathoth“) immer tiefer in den Abgrund hinein. In bester Musical-Manier gipfelt die Rock-Oper in einem überragenden Finale („Between Reality and Dreaming“) in dem das gesamte Ensemble noch einmal seinen Auftritt hat. Der Epilog, von symphonischem Rock getragen, sorgt abschließend für melancholische Ruhe und entlässt den Hörer sanft aus dieser alptraumhaften Welt.

Besondere Erwähnung muss das über alle Zweifel erhabene Songwriting finden. Trotz der unzähligen Elemente verlieren sich die Kompositionen nie in überflüssigen Ausschweifungen. Die zahlreichen Sänger und Musiker, die Dialoge, Chöre, diverse weitere Instrumente sowie atmosphärische Soundeffekte werden zu einer einzigartigen Klangwelt vereint. Dank der klaren Produktion, die unter anderem in den legendären Polar Studios in Schweden (ABBA, Led Zeppelin) stattfand, sind alle Bestandteile gut zu hören und entfalten die intendierte Wirkung.
Und obwohl sich die Musik kompromisslos der Geschichte unterordnet, ist es gelungen, in sich schlüssige Songstrukturen zu entwickeln und eingängige Melodien sowie Refrains zu schreiben, die man nicht mehr aus dem Kopf bekommt, so dass die einzelnen Songs auch losgelöst vom Gesamtkonzept wunderbar alleine stehen und gehört werden können.
Aber die größte Wirkung erzielt „Dreams In The Witch House: A Lovecraftian Rock Opera“ immer noch als Ganzes und liefert ein intensives Erlebnis, das es in der Form noch nicht gegeben hat.

Wer auf symphonische Rock- und Metal-Konzepte der Marke Ayreon oder Trans-Siberian Orchestra steht, wird „Dreams In The Witch House“ lieben. Mastermind Mike Dalager versammelt hier bekannte und (noch) unbekannte Ausnahmetalente, vereint alles, was eine richtige Rock-Oper ausmacht, und nimmt einen mit auf eine fantastische musikalische Reise.
Eine nachhaltige Erfahrung.
Ein Meisterwerk.

Christian Schrübbers

XXL-BewertungXXL

 

English Version:

Countless outstanding records during Hard Rock and Heavy Metal’s long history have raised the bar for new releases. It’s increasingly difficult for new music to really make an impression. Because of these high standards, it’s all the more astonishing when not just one, but two new albums in a short period of time blow you away completely.  The first one is (of course) “The White Goddess” by Atlantean Kodex, which received the press attention it deserves.  Only one week later, “Dreams in the Witch House: A Lovecraftian Rock Opera” was released, an elaborate concept album that unfortunately wasn’t on anyone’s radar here in Germany. A shame, for it is a perfect Rock Opera which redefines the genre.

It was on a flight to Sweden when Mike Dalager, executive producer and head of the project, read the short story “The Dreams in the Witch House” (1933) by horror and science-fiction author and Cthulhu creator H.P. Lovecraft. He immediately envisioned a stage play with a Hard Rock soundtrack. Thus the idea was born to translate this story, which ironically isn’t even one of the most popular in the Lovecraft cosmos, into a full-blown Rock Opera.  Dalager got Swedish rock-prodigy Chris Laney on board, and was furthermore supported by Anders Ringman and Lennart Östlund, whom aside from being responsible for songwriting and production, were vocalists and/or musicians in the band as well.  In addition, Sean Branney and Andrew Leman of the H.P. Lovecraft Historical Society were involved, popular for bringing to life other works of the American author, via their music, screen and radio theatre productions. Both contributed the narration and even recorded it themselves.

For the other characters in the story, singers with extensive backgrounds in opera, musicals and film were chosen, Jody Ashworth (Trans-Siberian Orchestra) and Broadway actress Alaine Kashian (Cats), amongst others.  The band was rounded out by Conny Laxèll, as well as Johan Koleberg and Nalle Påhlsson (both of Therion), who added their Symphonic Metal expertise to the project. Alongside well-known artists like Douglas Blair Lucek (W.A.S.P.) and Bruce Kulick (former KISS guitarist), numerous other guest musicians brought their talents to the Witch House.  With great effort and a total of 17 singers and 14 musicians, an unheralded work of art was created.

In two acts “Dreams in the Witch House” tells the story of Walter Gilman (Mike Dalager), who moves into a legendary house in Arkham, where the condemned witch Keziah Mason (Alaine Kashian) once lived. More and more, Gilman’s intense fever dreams blur the line between reality and his increasingly worsening nightmares. Has his search for alternate dimensions opened the door to unspeakable horrors?  Confession dialogue between Gilman’s friend Frank Elwood (Andrew Leman) and Father Iwanicki (Sean Branney) guides the listener through the story and ties the individual songs together. Sometimes, Elwood’s perceptions are spoken during a song, but always skillfully embedded so the flow of the music is never disrupted.

All vocal roles are cast perfectly, be it the screeching, hate-filled singing of Brown Jenkin (Chris Laney), Judge Hathorne (Ray Rochelle) with his deep, authoritative voice, or the demonic-to-the-core Crawling Chaos (Jody Ashworth). In thrilling duets, exciting passages for multiple voices, and with an effective use of choirs, the story and its characters come alive.  Though all singers deliver a tremendous effort, one of them steals the show: the Witch herself, Alaine Kashian. With her breathtaking voice she breathes so much life into the character of Keziah Mason that she becomes real and palpable. At times soft and vulnerable, occasionally seductive and alluring, and often tough and commanding, Kashian delivers an incredible performance and effortlessly induces strong emotions in the listener.

The intoxicating music matches the diversified story completely, carrying it brilliantly, and never becoming an end to itself.  It begins with an atmospheric prologue and the introductory title song, which immediately takes you on an unforgettable musical journey. Bombastic Hard Rock follows (“Bridge to the Stars”) and gets you immersed in the world of Lovecraft all at once. While the prevailing mood constantly grows more sinister, the music gets heavier (“The Nightmare”), until it culminates to full out Heavy Metal with massive riffs, intense drumming and a blistering guitar solo by Bruce Kulick (“Signum Crucis”). The fantastic ballad “Nothing I Can Do” releases the pent-up tension, delivering another exciting solo by Bruce, this time on acoustic guitar.  A final chorus sung by the main characters concludes the first act.

The dark tranquility carries over to the second act, where some light is shed on the tragic back-story of the Witch. But it doesn’t take too long before Rock kicks in again (“Legends and Lore”). The story then quickly grows more dramatic and suspenseful once again.  Dynamic music follows, leading the listener from a menacing Hard Rock monster with a pumping bass track (“Blessed Are the Faithful”) to the heaviest Metal, full of shredding riffs (“Crawling Chaos”) to a dark and demonic ball of molten lead (“Azathoth”) plummeting ever deeper into the abyss. And in the best musical manner, the Rock Opera climaxes in an unbelievable finale (“Between Reality and Dreaming”) with an incredible guitar solo played by Doug Blair, and a powerful performance by the entire ensemble. The symphonic epilogue is a wonderful, serene ending which releases the listener from this nightmarish world…
…or does it?

Thus ends a flawless album with impeccable songwriting, which can’t be praised enough. Not only does the whole album have a well thought out dramaturgical arc, each act has one of its own as well. And in spite of its myriad of elements, the compositions are always on point and never redundant or even unnecessary. All the singers and musicians, choirs, the narration, band and orchestration, as well as a large number of sound effects blend together perfectly and craft a unique world of sound. Thanks to a clear mix and production, which partly took place at famous Polar Studios in Sweden (ABBA, Led Zeppelin), all components are distinguishable and create the intended effect.  And although the music is uncompromisingly subordinate to the story, the writers succeeded in developing coherent song structures with haunting melodies and catchy choruses that stick with you. Even detached from the overall concept, most of the songs stand on their own and you can enjoy listening to them individually. But the best way to experience “Dreams in the Witch House: A Lovecraftian Rock Opera” is in its entirety for an intense ride like no other before.

If you like Symphonic Rock and Metal concepts such as Ayreon or Trans-Siberian Orchestra, you’re going to love Dreams in the Witch House. Mastermind Mike Dalager gathered well-known and (yet) unknown exceptionally talented people, combining everything a proper Rock Opera requires, taking us on an amazing musical journey you’ll never forget.

A lasting experience.

A masterpiece.

Christian Schrübbers

XXL-BewertungXXL

Tracklist:

01.    The Confession / Arkham Overture
02.    Dreams in the Witch House
03.    Higher Fire / Breaking Me Down
04.    Bridge to the Stars
05.    The Nightmare
06.    No Turning Back
07.    Signum Crucis
08.    Nothing I Can Do
09.    Legends and Lore
10.    The Sleepwalker
11.    Blessed Are the Faithful
12.    Crawling Chaos
13.    Azathoth
14.    The Sacrifice / No Turning Back (Reprise)
15.    Between Reality and Dreaming
16.    Madness is My Destiny (Epilogue)

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